Finanzen im Griff: Der Mann von heute weiß Bescheid

Finanzen im Griff Bild: ©istock.com/BsWei

Mal wieder das liebe Geld. Klassische Investments sind out, doch das bedeutet nicht, dass du dein Geld tatenlos herumliegen lassen musst. Wir werfen einen Blick darauf, wie der Mann von heute mit Geld umgeht und die Tücken des Finanzmarkts meistert.

Wichtig: auf die Details achten

Der moderne Mann ist preisbewusst und gibt sein Geld gerne an der richtigen Stelle aus. Das bedeutet: Sparen, wenn es Sinn macht, um dafür umso mehr Budget für sinnvolle Investitionen übrig zu haben. Nicht zuletzt wegen des Trends zum Neo-Ökologismus fängt das Sparen schon im Haushalt an: Kleine Dinge wie eine Steckdosenleiste und sparsame LED-Lampen finden dabei ebenso Beachtung wie die Wahl des Strom-, Handy- oder Internetanbieters. Gerade im Haushalt zeigt sich der allgemeine Wandel im Bewusstsein zu Themen wie Geld und Sparen, und ob im Single-Haushalt, in der WG oder im Einfamilienhäuschen, summieren sich die kleinen Dinge schnell auf.

Und wenn Mann schon dabei ist, dürfen auch Konto und Sparbuch gerne einer genaueren Überprüfung unterzogen werden. Dabei geht es um den Spagat zwischen niedrigem Leitzins und der Möglichkeit, noch das Beste aus den vorhandenen Mitteln zu machen. Die etwas höheren Zinsen von Tagesgeldkonten wie von MoneYou sprechen für sich und geben dir die Chance, zumindest gegen die Inflation zu arbeiten – und alleine dieses Wissen kann beruhigend wirken. Die Inflationsrate liegt seit geraumer Zeit bei deutlich unter einem Prozent, stellenweise sogar bei exakt Null, und es sieht aktuell nicht danach aus, als würde sich daran in Zukunft etwas ändern. Eine Erhöhung wäre nämlich mit einer Anhebung des Leitzinses verknüpft, und diese Maßnahme ist bis auf Weiteres nicht geplant, wie die EZB erneut betont hat.

Entscheidende Frage: Ist Sparen überhaupt noch möglich?

Viele Anleger sehen Tagesgeldkonten von Online-Banken als die neue Variante des Sparbuchs, und in Zeiten, in denen Sparen laut Experten kaum noch möglich ist, bedeutet das schon eine Menge. Tatsächlich sind klassische Anlagen wie Bausparvertrag oder Lebensversicherung nicht mehr empfehlenswert, was an der Kombination aus langen Laufzeiten und niedrigen Erträgen liegt. Die Versicherer haben große Probleme, den Garantiezins einzuhalten, sodass neue Vertragsabschlüsse entsprechend niedrig dotiert sind – wirklich Sinn macht diese Anlage folglich nicht mehr.

Einen guten Kompromiss stellen dagegen die Festgeldkonten dar: Die Zinsen sind höher als auf dem Tagesgeldkonto, die Laufzeiten sind mit sechs bis zwölf Monaten sehr moderat. Das Geld ist damit auf mittlere Sicht stets verfügbar; die leicht veränderte Flexibilität wird durch den Zinssatz ausgeglichen. Generell gilt immer: Je länger die feste Laufzeit, desto höher die Rendite. Du kannst dir also das zu deiner Situation passende Modell aussuchen.

Im großen Stil: Immobilien geben den Takt vor

Als nächstes folgt die Frage, welche weiteren Optionen es gibt, wenn bereits ein stattlicher Betrag angespart wurde. Dort kristallisieren sich schnell Immobilien als erste Wahl heraus: Bei der Finanzierung wird die Sonnenseite des aktuellen Zinsmarkts deutlich, und zwar in Form extrem günstiger Immobilienkredite. Eine Eigenkapitalquote von 25 Prozent oder mehr wird dennoch empfohlen, da sich die Konditionen dadurch deutlich verbessern. Das gilt bei Wohnungen wie Häusern gleichermaßen, die Investment-Perspektive ist bei beiden Varianten ausgezeichnet.

Und falls du keine bestehende Immobilie kaufen möchtest, sondern einen Neubau planst, hier noch ein wichtiger Tipp: Entscheidest du dich für ein energieeffizientes Haus wie das Passivhaus, winkt staatliche Unterstützung. Die höheren Baukosten werden durch langfristige Ersparnisse ausgeglichen und dank diverser Fördermittel steht auch die Finanzierung von Anfang an unter einem guten Stern.

Gerade wegen der niedrigen Zinsen wird eine Zinsbindung auf mindestens zehn Jahre empfohlen, auch die Möglichkeit zur Sondertilgung kann letztendlich viel Geld sparen. Wie immer, gilt also auch hier: Es ist gut, langfristig zu planen, dabei aber stets eine gewisse Flexibilität zu bewahren. Wenn du dieser Philosophie in allen Finanzfragen (genau wie im Leben an sich) folgst, ist zumindest für das Gröbste gesorgt.

Über Der Philosoph (486 Artikel)
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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