Arbeitslos: Wie geht es jetzt weiter?

arbeitslos Arbeitslos- wie geht es jetzt weiter?

Die Firma ist Konkurs gegangen, du wurdest entlassen oder du hast gekündigt? Keine Panik, arbeitslos zu sein ist kein Weltuntergang. Du kannst diese Situation als Chance sehen, um dir die Frage zu stellen ob du weiter machen möchtest wie bisher oder dich eventuell neu orientieren möchtest. Nun hast du ausreichend Zeit, über das eigene Leben und deine Ziele nachzudenken, denn jetzt siehst du vieles aus eine anderen Perspektive als sonst, wenn du im Arbeitsalltag eingespannt bist.

Arbeitslos und der erste Schritt

Als erstes musst du dich beim Arbeitsamt melden, um eine lückenlose Sozialversicherung zu haben und um eventuell -sollte ein Anspruch bestehen- finanzielle Unterstützung während der Arbeitslosigkeit zu erhalten. Deine Ausgaben solltest du senken, da du jetzt weniger Geld zur Verfügung haben wirst. Es hört sich nicht so leicht an, ist aber auf jeden Fall machbar. Bedenke, wenn du unter finanziellem Druck stehst, hast du nicht die Möglichkeit dich zu entfalten, da du gezwungen bist den erst besten Job anzunehmen um den eigenen Standard zu erhalten. Also lieber auf ein paar Dinge verzichten statt in finanzielle Not zu kommen.

Geregelter Alltag als Arbeitsloser

Wichtig ist, dass du einen geregelten Tagesablauf hast. Setze dir Ziele für den Tag und gehe nicht so spät schlafen damit du nicht allzu lange schläfst. Denn als Arbeitsloser neigt man schnell dazu den Rhythmus zu verlieren. Sollte es dir gesundheitlich nicht gut gehen, hast du jetzt die Gelegenheit alle deine Termine beim Arzt wahrzunehmen. Jetzt kannst du dich allem widmen, was du bisher immer aufgeschoben hast- so nutzt du deine Zeit sinnvoll bevor wieder der neue Job ruft. Ein geregelter Tag ist das A und O in der Arbeitslosigkeit sonst neigt man dazu die Dinge schleifen zu lassen.

Berufsorientierung oder Weiterbildung

Ist für dich klar, dass du die zuletzt ausgeübte Tätigkeit nicht mehr ausüben möchtest, dann nutze die Zeit um eine Alternative zu suchen die zu dir passt. Hast du den passenden Job gefunden, dann informiere dich was du brauchst um ihn auszuüben. Mache einen Plan, der deine Ziele klar definiert und wie du sie erreichen kannst. Benötigst du eine Weiterbildung? Dann frage beim Arbeitsamt nach ob du diese finanziert bekommst und erkläre deine Motivation dahinter. Und solltest du trotzdem abgelehnt werden, lasse nicht gleich den Kopf hängen, sondern gehe zur nächsten Instanz. Leider gibt auf Weiterbildung keinen Rechtsanspruch deshalb ist es wichtig, gut und sachlich die Beweggründe darzustellen um so die Chancen auf eine Weiterbildung zu erhöhen. Sollte auch dies nicht genügen, informiere dich welche anderen Möglichkeiten und Wege du noch hast, um eine Ausbildung finanziert zu bekommen.

Die Nachteile der Arbeitslosigkeit

Arbeitslose neigen schnell dazu in ein tiefes Loch zu fallen aus dem sie sehr schwer wieder heraus kommen, da sie das Gefühl haben, dass sie nichts Wert sind weil sie keine produktive Arbeit für die Gesellschaft leisten. Man ist finanziell eingeschränkt und kann sich vieles nicht mehr leisten. Auf Dauer geht dies jedem an die Substanz, dabei sollte man es positiv betrachten, denn jetzt legt man die Weichen für sein späteres Leben. Nutze die Arbeitslosigkeit als Chance für einen Neubeginn.

Fazit

Das Leben bietet viele Möglichkeiten -für jeden ist etwas dabei. Egal ob jung oder alt, es ist nie zu spät um beruflich einen neuen Weg einzuschlagen. Es gibt sogar Rentner, die studieren gehen obwohl ihr Arbeitsprozess abgeschlossen ist. Was spricht dagegen? Bedenke, als Arbeitsloser hast du eher die Möglichkeit dir eine passende Arbeitsstelle zu finden bei der du dann langfristig bleiben wirst.

Über Der Philosoph (393 Artikel)
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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