Die Filme von Robert De Niro zählen zu den bedeutendsten Werken des amerikanischen Kinos. Dieser Artikel stellt seine wichtigsten Klassiker vor und erklärt, warum sie bis heute unverzichtbar sind.
Robert De Niro, geboren 1943 in New York City, ist einer der einflussreichsten Schauspieler, die Hollywood je hervorgebracht hat. Über sechs Jahrzehnte hinweg hat er Rollen verkörpert, die weit über das bloße Unterhaltungskino hinausgehen. Mit zwei Oscar-Auszeichnungen und unzähligen weiteren Nominierungen hat er ein Werk hinterlassen, das Generationen von Filmschaffenden geprägt hat.
Besonders die Zusammenarbeit mit Regisseur Martin Scorsese, die 1973 mit dem Gangsterfilm „Hexenkessel“ begann, brachte einige der stärksten Charakterstudien der Kinogeschichte hervor. De Niro ist bekannt für seine intensive Vorbereitung auf Rollen, die oft monatelange körperliche und psychologische Transformationen umfasst. Wer sein Werk kennenlernen möchte, findet hier einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Meilensteine seiner Karriere.
Der frühe Durchbruch: Der Pate Teil II (1974)
Francis Ford Coppolas Fortsetzung des Mafia-Epos gilt bis heute als eines der besten Filmsequels aller Zeiten. De Niro übernahm die Rolle des jungen Vito Corleone, die Marlon Brando im ersten Teil als reifer Patriarch geprägt hatte. Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes hält der Film einen Score von 96 Prozent und belegt in der Internet Movie Database Platz vier unter den 250 am höchsten bewerteten Filmen weltweit.
De Niros Darstellung des sizilianischen Einwanderers, der sich im New York der 1920er Jahre an die Spitze des organisierten Verbrechens kämpft, ist von bemerkenswerter Subtilität. Er spielt weite Strecken des Films auf Sizilianisch und Italienisch, ohne dass dies die emotionale Wirkung mindert. Die Oscar-Jury honorierte diese Leistung mit dem Preis für den besten Nebendarsteller. Bemerkenswert: De Niro spielte damit denselben Charakter wie Brando in einem anderen Lebensabschnitt. Beide Darstellungen stehen für sich, ergänzen sich aber zu einem geschlossenen Bild. Der Film zeigt außerdem parallel die Geschichte von Michael Corleone (Al Pacino), was dem Werk eine doppelte Erzähldichte verleiht.
Taxi Driver (1976): Ein Film, der die Welt veränderte
Kaum ein Film hat das Bild des zerrütteten Stadtneurotikers so nachhaltig geprägt wie Martin Scorseses „Taxi Driver“. De Niro spielt Travis Bickle, einen Vietnam-Veteranen, der als Taxifahrer durch die New Yorker Nacht fährt und sich in seinen Wahnvorstellungen immer tiefer verliert. Der Film ist ein Porträt gesellschaftlicher Entfremdung, das trotz seines Entstehungsjahres erschreckend aktuell geblieben ist.
De Niro bereitete sich mit extremer Sorgfalt auf die Rolle vor. Er erwarb einen echten Taxiführerschein und arbeitete tatsächlich mehrere Wochen als Taxifahrer in New York, um das Milieu authentisch zu verstehen. Das Drehbuch von Paul Schrader und Scorseses visuelle Sprache lieferten den Rahmen. De Niro füllte diesen Rahmen mit einer Intensität, die bis heute verstört. Die berühmte Spiegelszene, in der Travis Bickle sich selbst im Spiegel provoziert, gehört zu den meistzitierten Momenten der Filmgeschichte. Für diese Rolle erhielt De Niro seine erste Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller. Der Film gewann in Cannes die Goldene Palme und gilt als Schlüsselwerk des amerikanischen Autorenfilms der 1970er Jahre.
Was macht Taxi Driver bis heute so wirkungsvoll?
Der Film trifft einen Nerv, weil er keine einfachen Antworten liefert. Travis Bickle ist weder Held noch Schurke im klassischen Sinne. Er ist ein gebrochener Mensch, der in einer gleichgültigen Stadt unsichtbar ist. Scorseses New York wirkt wie ein Fiebertraum, und De Niros Spiel verleiht dieser surrealen Atmosphäre eine beklemmende Glaubwürdigkeit. Wer den Film heute sieht, erkennt, wie präzise er soziale Isolation als Thema vorweggenommen hat.
Die durch die Hölle gehen (1978)
Michael Ciminos Antikriegsdrama über drei Freunde aus Pennsylvania, die in den Vietnamkrieg ziehen, ist eines der kompromisslosesten Werke des amerikanischen Kinos. De Niro spielt Michael, den Ruhigsten und Besonnensten der Gruppe, dessen innerer Kompass durch die Kriegserlebnisse auf eine harte Probe gestellt wird. Der Film gewann fünf Oscars, darunter den für den besten Film und die beste Regie.
Besonders die Szenen mit dem russischen Roulette als Foltermethode der Kriegsgefangenen wurden intensiv diskutiert. De Niro trägt diese Sequenzen mit einer gespannten Körperlichkeit, die den Zuschauer physisch erfasst. Sein Spiel bleibt dabei stets zurückgenommen, was die Wirkung noch verstärkt. Er erhielt für diese Rolle seine zweite Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller. Der Film steht in der IMDb-Liste der 250 besten Filme und gilt als eines der bedeutendsten Dokumente über die Nachwirkungen des Vietnamkriegs auf die amerikanische Gesellschaft.
Wie ein wilder Stier (1980): Die vielleicht größte Darstellung seiner Karriere
Für die Rolle des Boxers Jake LaMotta in Martin Scorseses Biopic durchlief De Niro eine körperliche Verwandlung, die Filmgeschichte schrieb. Zunächst trainierte er monatelang ernsthaft als Boxer, um die kämpferischen Sequenzen glaubwürdig zu spielen. Dann nahm er innerhalb weniger Monate 30 Kilogramm zu, um den gealterten, verlebten LaMotta der späten Filmsequenzen darzustellen. Diese Leistung brachte ihm seinen zweiten Oscar ein, diesmal als bester Hauptdarsteller.
Der Film ist in schwarzweiß gedreht, was ihm eine fast dokumentarische Dichte verleiht. Die Boxkämpfe sind mit einer Gewalt und Präzision inszeniert, die von der Kritik als meisterhaft bezeichnet wurde. Gleichzeitig zeigt der Film LaMotta als tief widersprüchliche Persönlichkeit: eifersüchtig, brutal, selbstzerstörerisch. De Niro verzichtet auf jede Sympathiepflege für seine Figur und taucht dennoch so tief in sie ein, dass der Zuschauer den Mann versteht, ohne ihn gutzuheißen. Rotten Tomatoes bewertet den Film mit 92 Prozent. In der IMDb-Liste belegt er Platz 174 unter den 250 besten Filmen.
Wie veränderte De Niros Vorbereitung das Schauspielen in Hollywood?
De Niros Methode, Rollen durch extreme körperliche und psychologische Vorbereitung zu entwickeln, gilt als prägendes Beispiel des sogenannten Method Acting. Er hatte dabei die Lehren von Lee Strasberg aus dem Actors Studio in New York verinnerlicht. Die Gewichtszunahme für „Wie ein wilder Stier“ setzte einen neuen Maßstab, den später viele Kollegen zu übertreffen versuchten. Die Debatte, ob dieser physische Extremismus notwendig ist, hält bis heute an.
Es war einmal in Amerika (1984)
Sergio Leones fast vierstündiges Gangsterepos ist ein Film, der beim ersten Kinostart kaum Publikum fand und trotzdem zum Klassiker avancierte. De Niro spielt Noodles, einen jüdischen Gangster aus der New Yorker Lower East Side, dessen Leben auf drei Zeitebenen zwischen 1922, 1933 und 1968 erzählt wird. Die Verknüpfung von Freundschaft, Verrat und Schuld bildet den emotionalen Kern des Films.
Leone inszenierte das Werk mit einer epischen Ruhe, die sich von den gängigen Gangsterfilmen seiner Zeit fundamental unterschied. De Niro trägt diese ruhige Erzählweise mit einem zurückhaltenden, aber präzisen Spiel. Besonders die Szenen des alternden Noodles, der mit den Konsequenzen seiner früheren Entscheidungen konfrontiert wird, zeigen De Niro auf der Höhe seines Könnens. Der Film wurde von der Kritik rehabilitiert und gilt heute weithin als eines der Meisterwerke der 1980er Jahre. In einer restaurierten Fassung wurde er 2012 in Cannes erneut gezeigt, 25 Minuten länger als die ursprüngliche Kinofassung.
GoodFellas (1990): Gangsterfilm als Gesellschaftsporträt
Martin Scorseses Blick auf drei Jahrzehnte organisierter Kriminalität in New York ist einer der schnitttechnisch und erzählerisch einflussreichsten Filme der 1990er Jahre. De Niro spielt Jimmy Conway, den erfahrenen Mobster, der zum Mentor des jungen Henry Hill (Ray Liotta) wird. Die Nebenrolle ist eine Meisterleistung in der Kunst des Unterspielens: Conway sagt selten viel, aber seine Präsenz verändert jede Szene, in der er auftaucht.
Rotten Tomatoes bewertet „GoodFellas“ mit 94 Prozent, und in der IMDb-Liste belegt der Film Platz 17 unter den 250 besten Filmen weltweit. De Niro telefonierte während der Dreharbeiten regelmäßig mit dem inhaftierten Henry Hill, um Figur und Dynamik besser zu verstehen. Er traf auch den echten Jimmy Burke hinter Gittern. Der Film zeigt die Schattenseiten des Gangsterlebens ohne Glorifizierung und ist damit ein Gegenstück zur romantisierten Darstellung des Genres. Joe Pesci gewann für seine Rolle als Tommy DeVito einen Oscar.
Heat (1995): Zwei Legenden auf einer Leinwand
Michael Manns Kriminalfilm ist vor allem deshalb ein Meilenstein, weil er erstmals Robert De Niro und Al Pacino in einer gemeinsamen Szene zeigt. Beide hatten zwar bereits in „Der Pate Teil II“ mitgewirkt, aber keine Szene zusammen. In „Heat“ treffen sie als Gegenspieler aufeinander: De Niro als kaltblütiger Profiräuber Neil McCauley, Pacino als besessener LAPD-Ermittler Vincent Hanna.
Die berühmt gewordene Cafészene, in der beide Charaktere sich zum ersten Mal direkt gegenübersitzen und offen über ihre jeweiligen Lebensentwürfe sprechen, zählt zu den stärksten Dialogszenen des amerikanischen Actionfilms. De Niro spielt McCauley mit der Ökonomie eines Mannes, der keine unnötigen Bewegungen kennt. Der Banküberfall in der Innenstadt von Los Angeles, mit seinem realistischen Schusswaffeneinsatz auf offener Straße, gilt als eine der am häufigsten kopierten Actionsequenzen der Filmgeschichte. Der Film rangiert in der IMDb-Liste auf Platz 103 der 250 besten Filme.
Casino (1995): Aufstieg und Fall in Las Vegas
Im selben Jahr wie „Heat“ erschien ein weiterer De Niro-Klassiker: Martin Scorseses „Casino“. De Niro spielt Sam „Ace“ Rothstein, einen perfektionistischen Casinomanager, der für die Chicagoer Mafia das Tangiers Casino in Las Vegas führt. Der Film ist eine detaillierte Rekonstruktion der Strukturen, mit denen die organisierte Kriminalität in den 1970er Jahren das Las-Vegas-Glücksspiel kontrollierte.
De Niro trägt den Film mit einer ruhigen Überzeugungskraft, die seinen Charakter trotz aller moralischen Ambivalenz faszinierend macht. Die Liebesgeschichte mit Ginger (Sharon Stone) zeigt eine selten gesehene Verletzlichkeit in De Niros Spiel. Stone wurde für ihre Rolle für einen Oscar nominiert. Scorsese inszeniert den Verfall dieser Welt mit einer visuellen Üppigkeit, die dem dekadenten Milieu entspricht. In der IMDb-Rangliste belegt „Casino“ Platz 145 der 250 am höchsten bewerteten Filme.
The Irishman (2019): Das späte Meisterwerk
Nach einer Phase weniger überzeugender Projekte kehrte De Niro 2019 mit Scorseses dreistündigem Gangsterepos zu seiner stärksten Form zurück. Er spielt Frank Sheeran, einen Kriegsveteranen und späteren Gewerkschaftshandlanger der Mafia, der rückblickend sein Leben erzählt. Der Film wurde mit digitaler Verjüngungstechnologie gedreht, sodass De Niro über Jahrzehnte der erzählten Zeit sichtbar altert.
Das Werk ist eine Reflexion über Loyalität, Schuld und das Schweigen am Ende eines Lebens. De Niros Spiel in den Altersszenen, in denen Sheeran mit dem Pflegeheim und seinen Erinnerungen konfrontiert wird, gilt als eine der subtilsten Leistungen seiner Karriere. Der Film wurde von Netflix produziert und erhielt zehn Oscar-Nominierungen. Er steht sinnbildlich dafür, dass De Niro als Schauspieler noch Kapitel schreiben kann, die seinen früheren Glanzleistungen ebenbürtig sind.
Kernfakten im Überblick
| Aspekt | Wesentliches |
|---|---|
| Oscar-Auszeichnungen | Zwei Oscars: Bester Nebendarsteller für „Der Pate II“ (1975), Bester Hauptdarsteller für „Wie ein wilder Stier“ (1981) |
| Zusammenarbeit mit Scorsese | Begann 1973 mit „Hexenkessel“, umfasst zehn Filme, darunter Taxi Driver, GoodFellas, Casino und The Irishman |
| IMDb-Rangliste | Neun De-Niro-Filme unter den 250 am höchsten bewerteten Filmen weltweit, angeführt von „Der Pate II“ auf Platz 4 |
| Körperliche Vorbereitung | 30 Kilogramm Gewichtszunahme für „Wie ein wilder Stier“, echter Taxiführerschein für „Taxi Driver“, reales Boxtraining |
| Karrieredauer | Über sechs Jahrzehnte aktiv, von den frühen 1960er Jahren bis heute, mit künstlerischer Renaissance durch „The Irishman“ (2019) |
Fazit
Die Filme von Robert De Niro sind mehr als eine Liste guter Unterhaltung. Sie sind Dokumente einer Schauspielkunst, die sich in den Dienst der Figur stellt und dabei keine Kompromisse kennt. Von der stummen Intensität des jungen Vito Corleone über den zerrütteten Travis Bickle bis zum alten Frank Sheeran hat De Niro Charaktere erschaffen, die über ihre Entstehungszeit hinauswirken.
Was sein Werk auszeichnet, ist die Bereitschaft zur Transformation. Ob körperlich, sprachlich oder psychologisch: De Niro geht in eine Rolle hinein und findet dort etwas, das über Technik hinausgeht. Diese Haltung hat Generationen von Schauspielern beeinflusst und den Maßstab für das gesetzt, was Filmdarstellung leisten kann.
Wer die Klassiker noch nicht kennt, findet in dieser Liste einen verlässlichen Einstieg. Wer sie bereits gesehen hat, lohnt sich ein zweiter oder dritter Blick. Die Tiefe in De Niros Performances erschließt sich oft erst beim wiederholten Sehen vollständig.
Häufig gestellte Fragen zum Thema „Filme von Robert De Niro“
Welche Filme von Robert De Niro eignen sich für Einsteiger, die sein Werk noch nicht kennen?
Wer De Niros Werk erstmals entdecken möchte, sollte mit „Taxi Driver“ (1976) oder „GoodFellas“ (1990) beginnen. Beide Filme sind zugänglich genug, um auch ohne tiefes Vorwissen zu wirken, und zeigen gleichzeitig, wie groß die Bandbreite seiner Darstellungsweise ist. „Taxi Driver“ bietet einen psychologisch dichten Einstieg in das Drama-Genre, während „GoodFellas“ mit Tempo, Stil und einem fesselnden Erzählrhythmus punktet. Wer nach diesen beiden Filmen mehr möchte, kann sich zu den epischeren Werken wie „Es war einmal in Amerika“ oder „The Irishman“ vorarbeiten.
Hat Robert De Niro auch außerhalb des Gangster- und Dramengenres überzeugende Leistungen gezeigt?
Ja, und das wird bei einer Beschränkung auf seine bekanntesten Rollen leicht übersehen. In der Komödie „Harte Jungs“ (1988) bewies De Niro, dass er auch mit leichterem Material umzugehen weiß, und das Ergebnis war ein großer Kassenerfolg. In „Silver Linings“ (2012) spielte er einen emotional überforderten Vater mit einer Glaubwürdigkeit, die ihn erneut für eine Oscar-Nominierung qualifizierte. Diese Rollen zeigen, dass De Niro nicht auf ein Genre festgelegt ist, auch wenn die Gangsterdramen den Kern seines Vermächtnisses bilden.
Warum gilt die Partnerschaft zwischen De Niro und Scorsese als einzigartig in der Filmgeschichte?
Regisseur und Schauspieler haben über mehr als fünf Jahrzehnte zehn Filme zusammen gedreht, was für Hollywood ungewöhnlich lang ist. Was diese Partnerschaft besonders macht, ist die künstlerische Übereinstimmung: Scorsese interessiert sich für moralisch ambivalente Charaktere in gesellschaftlichen Randlagen, und De Niro ist in der Lage, genau diese Ambivalenz ohne Vereinfachung darzustellen. Die beiden wuchsen beide im New Yorker Stadtteil Little Italy auf, was ihre Sicht auf das städtische Milieu und seine sozialen Strukturen prägte. Ohne diese Verbindung wäre das amerikanische Kino um einige seiner stärksten Werke ärmer.
Wie bewerten Filmkritiker De Niros späteres Werk ab den 2000er Jahren?
Die Einschätzung ist geteilt. De Niro drehte in den 2000er und 2010er Jahren deutlich mehr Filme als zuvor, darunter viele, die weder künstlerisch noch kommerziell überzeugten. Kritiker warfen ihm vor, Rollen nach kommerziellen Gesichtspunkten zu wählen, statt auf Qualität zu setzen. Mit „The Irishman“ (2019) und seiner Nebenrolle in „Joker“ (2019) erlebte er jedoch eine viel beachtete Rückkehr zur Hochform. Sein Auftritt als Talkmaster Murray Franklin in „Joker“ ist ein Beispiel dafür, wie viel Wirkung er auch in einer kleineren Rolle entfalten kann. Die späte Renaissance seines Werks zeigt, dass erstklassige Regisseure und starkes Material den Unterschied machen.
Welche Rolle spielte das Method Acting bei De Niros Vorbereitung auf seine Rollen?
De Niro wurde stark von Lee Strasbergs Lehren am Actors Studio in New York beeinflusst, wo das sogenannte Method Acting, das innere Erleben einer Figur als Grundlage für deren Darstellung, zur zentralen Technik gehört. In der Praxis bedeutete das für De Niro häufig extreme Maßnahmen: monatelanges körperliches Training, reale Berufsausübung im jeweiligen Milieu der Figur oder intensive Treffen mit den Vorbildern seiner Charaktere. Diese Herangehensweise ist nicht unumstritten, da sie hohe physische und psychische Kosten mit sich bringt. Dennoch gilt sie als wesentlicher Grund dafür, warum De Niros Figuren so unmittelbar und glaubwürdig wirken.
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