Hobbygriller: So gelingt der Start in die Grillsaison

Hobbygriller Hobbygriller: So gelingt der Start in die Grillsaison

Für viele Hobbygriller ist eine Grillparty das Highlight in der Gartensaison. Sich an warmen Sommertagen mit der Familie oder Freunden im Garten zu treffen und gemütlich zusammen zu sitzen und schön zu essen, ist etwas sehr Besonderes für Gartenfreunde. Ein Grillabend dauert häufig bis in die Nacht hinein und bleibt oft unvergesslich. Wenn die Temperaturen wieder 20 Grad oder mehr erreicht haben, ist es an der Zeit, endlich den Grill herauszuholen. Der folgende Beitrag gibt dir nützliche Tipps, wie du gut gerüstet für die Grillsaison bist.

Der Start in die Grillsaison für Hobbygriller

Die meisten freuen sich nach dem langen Winter darauf, zusammen mit Familie oder Freunden draußen zu sitzen und leckeres Grillfleisch, Grillkäse oder selber gemachte Salate zu essen. Vor dem Beginn der Grillsaison empfiehlt es sich, zu überlegen, welcher Grill es sein soll, der den eigenen Ansprüchen und Anforderungen gerecht wird.

Die unterschiedlichen Grills

Die verschiedenen Grillvarianten wie Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill unterscheiden sich um einiges voneinander. Die Grillergebnisse sind zum großen Teil davon abhängig, welcher Grill gewählt wird. Daher sollte der Grill nach den geschmacklichen Vorlieben ausgewählt werden. Wenn du beispielsweise das typische rauchige Grillaroma liebst, solltest du dich für einen Holzkohlegrill entscheiden, denn nur dieser erreicht es. Folgender Bestseller ist empfehlenswert: Tepro Toronto Holzkohlegrill

Der Grill zeichnet sich durch die einfach höhenverstellbare Kohleebene aus. Durch ein Kurbeln kann die Grilltemperatur optimal gesteuert werden. Je nach der Entfernung der Glut vom Grillrost verändert sich auch die Temperatur am Grillgut. Der Grill verfügt über zwei emaillierte Grillroste und einen verchromten Warmhalterost. Der Deckel ist pulverbeschichtet und verfügt über einen Edelstahlgriff und ein Thermometer. Die Seitenablage auf der rechten Seite ist abklappbar.

Der Elektro- oder Gasgrill hingegen bietet den Vorteil, dass du den Grill nicht so lange vorher anheizen musst. Bei dieser Variante benötigst du keine Holzkohle, die lange durchzieht. Wenn du also nicht so lange auf dein Fleisch oder deine Grillwurst warten möchtest, solltest du auf solch ein Modell setzen. Wenn du bereits einen Grill besitzt, sollten Hobbygriller einen wichtigen Tipp beachten: Vor dem Beginn der Grillsaison ist es empfehlenswert, dass du den alten Grill rechtzeitig prüfst.

Elektrogrill: Severin PG 2792 Barbecue-Elektrogrill

Die Grillfläche ist besonders groß und der verchromte Grillrost 2-fach in der Höhe verstellbar. Das Grillrost und Heizelement können zur leichteren Reinigung abgenommen werden. Der Grill verfügt über einen Sicherheits-Mikroschalter und das Heizelement schaltet bei der Entnahme automatisch aus. Der Windschutz kann abgenommen werden. Das Stahlgehäuse ist emailliert. Aufgrund der mit Wasser gefüllten Grillwanne entsteht eine geringe Rauch- und Geruchsentwicklung. Weitere Besonderheiten sind ein Temperaturregler, eine Kontrollleuchte sowie ein Standuntergestell mit Ablagerost.

Gasgrill: Enders 86706 Gasgrill Brooklyn

Dieser Grill verfügt über einen emaillierten Grillrost, der eine gleichmäßige Hitzeverteilung gewährleistet. Weitere Besonderheiten sind ein emaillierter Warmhalterost, der eine Ablagefläche für das Grillgut bietet, einen stufenlos regulierbaren Edelstahlbrenner sowie abklappbare Seitenteile. Die stabile Grillhaube verfügt über ein integriertes Thermometer. Die zwei stufenlos regulierbaren Gussbrenner ermöglichen ein sehr kraftvolles direktes und indirektes Grillen. Die batterielose Piezozündung im Bedienknopf bietet ein sicheres und zuverlässiges Zünden. Die Fettsschublade ist herausnehmbar und kann einfach und schnell gereinigt werden.

Sollen es eher Briketts oder Holzkohle sein?

Dies kommt in erster Linie darauf an, was du grillen möchtest.

  • Holzkohle

Holzkohle ist dadurch gekennzeichnet, dass sie sich schnell entzündet und mit 700 Grad auch heißer wird als Briketts. Daher ist Holzkohle perfekt für kurz Gegrilltes, beispielsweise Würstchen: Dehner Living Grill-Holzkohle, 10 kg

  • Briketts

Briketts im Gegensatz erzeugen eine einheitlichere Glut. Sie brennen länger und sind daher sehr gut geeignet für Steaks und Folienkartoffeln. Briketts bieten sich auch an, wenn du viel und lange grillen möchtest: Cobb Scandinavia APS 670615 Briketts Quick BBQ

Was solltest du beim Grillfleisch beachten?

Zunächst einmal muss die Menge kalkuliert werden: Pro Person sollten rund 250 Gramm Fleisch berechnet werden. Natürlich kommt es auch auf die Beilagen an. Bei der Wahl des Fleisches sollte auch darauf geachtet werden, wo das Fleisch herkommt, ob die Tiere artgerecht gehalten wurden. Besonders gut geeignet ist Filet, aber fettere Stücke sind auch ideal, beispielsweise Nackensteaks oder Spare-Rips, da sie langsamer austrocknen. Nicht so feines Fleisch, beispielsweise Bauch oder Nacken, wird schön mürbe, wenn der Marinade zusätzlich noch etwas Zitronensaft zugegeben wird, da die Säure die Fleischfasern lockert. Am besten solltest du das Fleisch selber marinieren, beispielsweise in einer Öl-Kräuter-Soße. Bereits marinierte Ware lässt kaum die Qualität und Konsistenz des Fleisches erkennen. Wenn das Fleisch in der Marinade über Nacht zugedeckt zieht, ist der Geschmack des Grillguts am nächsten Tag intensiver. Wer Fleisch mariniert, kann zudem verhindern, dass beim Grillen aufgrund der hohen Temperaturen krebserregende Substanzen entstehen.

Wie wird am besten gegrillt?

Vor dem Grillen wird das Fleisch aus der Marinade genommen, es tropft ab und wird leicht trocken getupft. Wichtig ist es, dass das Grillgut auf dem Rost nicht zu heiß wird. Lieber den Rost etwas höher hängen und länger grillen, denn das Gegrillte wird dadurch deutlich zarter und es schmeckt besser. Wird Fleisch im Vorfeld im Kühlschrank gelagert, sollte es ungefähr 20 bis 30 Minuten vor dem Grillen herausgenommen werden, damit es Zimmertemperatur erhält. Beim Fisch sind besonders die fetthaltigen Fische, beispielsweise Lachs und Forelle, gut zum Grillen geeignet. Wurde Fleisch mariniert, sollte es auf dem Grillrost in einer beschichteten Alu-Grillpfanne garen. Dadurch wird verhindert, dass das Fett auf die glühende Holzkohle tropft und dadurch gesundheitsschädliche Stoffe entstehen: 50 Stk. Alu-Grillpfanne Grillschalen BBQ, 34.4 x 22.4cm, mehrfach verwendbar / Diese Aluschale bewahrt den typischen Holzkohle-Grillgeschmack. Das Grillgut haftet nicht an der Schale und lässt sich gut wenden. Fett tropft nicht in die heiße Glut und verhindert so dass gefährliche Giftstoffe entstehen.

Welches Gemüse können Hobbygriller verwenden?

Im Grunde genommen kann alles gegrillt werden, in dem nicht viel Wasser enthalten ist und zudem keine lange Garzeit hat, beispielsweise Champignons, Zucchini, Paprika, Mais und etwas vorgekochter Spargel. Dieses kann mit ein wenig Butter, Zucker und Salz in kleine Alufolienstücke gepackt werden. Nach rund 20 Minuten sind die Gemüsepäckchen auf dem Grill gar. Kürbis, Aubergine oder Lauchzwiebeln können in Öl eingelegt, mit Salz, Kräutern und Zitrone gewürzt und dann gegrillt werden. Beliebt ist ebenso die Kombination aus Tomaten, Feta und Oliven. Gemüse bietet eine tolle Alternative zum Fleisch und dies nicht nur für Vegetarier.

Grillsaucen selber machen

Eine beliebte Grillsauce ist das spanische Aioli: Mayonnaise mit viel Knoblauch. Eine kalorienarme Alternative zur fettreichen Mayonnaise ist Buttermilch, Joghurt oder Quark. Durch einen Esslöffel Crème fraîche erhält dieser Dip ein frisches Aroma. Diese Grillsauce passt ideal zum hellen Fleisch und zu Spießen aus Obst. Zaziki ist ebenso sehr beliebt. Für die Zubereitung werden lediglich zwei gleiche Teile Joghurt und Quark, Salz, Pfeffer, Knoblauch, ein Löffel Olivenöl sowie eine Gurke benötigt. Zunächst wird die Gurke geraspelt und die Stückchen werden ausgedrückt, denn sonst wird das Zaziki zu flüssig. Alle Zutaten werden kräftig durchgerührt. Dadurch entsteht eine cremige, leckere Grillsauce, die zu Fleisch und Gemüse aller Art passt. Wer eine schärfere Grillsauce bevorzugt, kann diese mit Chilischoten und Cayennepfeffer, Knoblauch und Ingwer herstellen. Frischer wird die Sauce durch Koriander oder Petersilie. Mit einem Löffel Honig werden die verschiedenen Aromen hervorgehoben. Passierte Tomaten sind im Vergleich zu Ketchup die kalorienärmere Basis für dunkle Grillsaucen.

Leckere Salate zum Grillen

Ein schmackhafter Salat darf bei einer Grill-Feier nicht fehlen, da sie eine frische und vor allem gesunde Abwechslung zum Gegrillten sind. Nach Lust und Laune können klein geschnittenes Gemüse, Blattsalate und Obst mit Essig-Öl oder einem Dressing vermischt werden. Ebenso die Klassiker wie Kartoffel- und Nudelsalat sind sehr beliebt. Auch genügend Getränke sollten für eine Grill-Feier eingekauft werden.

Wie grillst du sicher?

Sehr wichtig ist, dass der Grill fest steht, denn dies ist für die Sicherheit auf jeden Fall unverzichtbar. Zudem solltest du darauf achten, dass die Griffe intakt sind und der Rost im einwandfreien Zustand ist. Der Grill sollte nicht aus den Augen gelassen werden, solange dieser heiß ist. 400 Grad oder noch mehr Hitze können Grills entwickeln. Daher dürfen nahe dem Grill keine brennbaren Gegenstände sein. Zur Sicherheit sollte ein Eimer Wasser bereit stehen. Noch besser ist Sand. Dies ist beides gut, falls Fett während des Grillens in Brand gerät. Der Grill sollte am besten an einem windstillen Ort stehen. Brandbeschleuniger, zum Beispiel Spiritus und Benzin, können Stichflammen auslösen. Spezielle Anzündwürfel sind besser.

Fazit

Dies waren unsere Tipps für Hobbygriller. Wer diese Ratschläge beherzigt, kann kaum noch etwas falsch machen. Einer gelungenen Grill-Feier steht nichts mehr im Weg.

Über Der Philosoph (421 Artikel)
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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