Die Ex zurückgewinnen: Beziehungscoach Florian Pohl im Interview

Ex zurückgewinnen Beziehungscoach Florian Pohl
Bigstock I Copyright: everest comunity

Wir kennen es alle: Eine Beziehung neigt sich dem Ende zu. Nach der Trennung suhlen wir uns in Selbstmitleid und trauern unserem perfekten Leben hinterher.

Nach wenigen Monaten wird uns bewusst: Wir hegen immer noch Gefühle für die Expartnerin und wünschen uns unser gemeinsames Leben zurück. Doch ist es möglich, die Ex von einem Comeback zu überzeugen?

Florian Pohl, Beziehungscoach und Autor, unterstützt Menschen dabei, harmonische Beziehungen zu pflegen und die Expartnerin nach einer Trennung zurückzugewinnen. Seit über 6 Jahren begleitet der Coach Einzelpersonen und Paare auf ihrem Weg zu der ganz großen Liebe. Die Redaktion hat den Liebes-Coach zum Interview getroffen!

Redaktion: Willkommen zu diesem Interview, Herr Pohl! Wir freuen uns, dass Sie hier sind. Würden Sie sich bitte selbst vorstellen?

Florian Pohl: Vielen Dank für die Einladung. Mein Name ist Florian Pohl. Ich bin Beziehungscoach und Ex-zurück-Experte und liefere Interessierten nützliche Informationen, um die Ex zurückzugewinnen.

Außerdem verfüge ich über die notwendigen Werkzeuge, mit denen meine Klienten ihre Beziehungsziele erreichen, und veröffentliche regelmäßige informative Artikel und Bücher zu den Themen “Beziehung” und “Beziehungskommunikation”.

Seit nunmehr 6 Jahren unterstütze ich Menschen zwischen 30 und 54 Jahren dabei, die Trennungsgründe aufzuarbeiten. Die Analyse der Trennungsursache kann die Chance auf einen glücklichen Neustart mit der Ex-Partnerin erhöhen.

Unser Ziel ist es, die emotionale Achterbahnfahrt nach einer Trennung zu beenden und einfache Bedingungen zu formulieren, die der Betroffene erfüllen kann. In diesem Kontext biete ich persönliche Beratungsgespräche an, in deren Rahmen wir die IST-Situation analysieren und die Gründe für die Trennung benennen. Im Anschluss erstellen wir individuelle Maßnahmenpläne.

Dabei gilt: Ein Neuanfang ist in vielen Fällen möglich. Interessierte müssen nur die richtige Strategie verfolgen. Meine Strategie entwickelte ich 2016. Zu diesem Zeitpunkt verließ mich meine Partnerin und die Mutter meines Kindes. Lange trauerte ich der Beziehung nach und erkundigte mich im Internet, wie ich meine Ex-Frau zurückgewinnen könnte. Die Strategien, die ich ausfindig machen konnte, erwiesen sich allerdings nicht als zielführend.

Plötzlich erkannte ich, dass ein gemeinsamer Neustart nur dann realisiert werden konnte, wenn ich an mir arbeitete. Schließlich konnte ich von meiner Ex-Frau nicht erwarten, die Beziehung unter den gleichen Bedingungen einzugehen, unter denen wir uns getrennt hatten.

Mit der richtigen Strategie gelang es mir, meine Ex-Frau von einer Fortsetzung unserer Beziehung zu überzeugen. Heute gebe ich mein Wissen weiter und verhelfe anderen Menschen zu glücklichen Beziehungen.

Redaktion: Warum trauern so viele Menschen vergangenen Beziehungen nach?

Florian Pohl: Im Durchschnitt bereut ein Drittel aller Menschen ihre Trennung vom Ex-Partner. Sie sehnen sich nach dem gemeinsamen Leben, das das ehemalige Paar zusammen aufbaute. Dabei handelt es sich häufig um Personen, die verlassen wurden.

Der Grund: Der Partner, der verlässt, trifft aktiv eine Entscheidung. Der Partner, der verlassen wird, muss die Entscheidung des Gegenübers akzeptieren. Dabei bleibt der Wunsch nach einer Beziehung erhalten.

Gleichzeitig ergreift Betroffene das Gefühl, die Situation nicht steuern zu können. Sie verspüren einen Kontrollverlust, der sie zusätzlich zum Liebeskummer belasten kann.

Redaktion: Um den Ex zurückzugewinnen, versuchen viele Menschen, alte Gefühle wieder aufleben zu lassen. Warum genügt diese Vorgehensweise nicht?

Florian Pohl: In den vergangenen Jahren stellte ich immer wieder fest, dass viele Menschen nach einer Trennung eine passive Rolle einnehmen. Dies kann beispielsweise aus Angst vor Zurückweisung oder Stolz geschehen. Sie warten darauf, dass die Ex-Partnerin sich aktiv um eine Versöhnung bemüht.

Wer jedoch ernsthaft daran interessiert ist, die ehemalige Partnerin zurückzugewinnen, sollte aktiv werden. Das bedeutet, dass sich der Betroffene mit der Aufarbeitung der Trennung beschäftigt. Dabei sollte das eigene Verhalten reflektiert werden, um die Ursachen für die Trennung zu verstehen und ein mögliches Fehlverhalten zu beheben.

Es genügt demnach nicht, an alten Gefühlen festzuhalten. Außerdem gilt: Je mehr Zeit vergeht, desto höher fällt die Chance aus, dass die Ex-Partnerin sich emotional von dem Betroffenen distanziert. Eine Versöhnung ist dann vielleicht nicht mehr realisierbar. Deswegen ist es notwendig, sofort zu handeln.

Redaktion: Warum ist es wichtig, sich in Selbstreflexion zu üben und die individuellen Gründe auszumachen, die zu der Trennung führten?

Florian Pohl: Eine Beziehung endet nie grundlos. Bevor wir diese Gründe nicht benennen können, sollten keine weiteren Schritte stattfinden, um den ehemaligen Partner von einem gemeinsamen Neustart zu überzeugen.

Deswegen ist es von entscheidender Bedeutung, zunächst die Gründe für die Trennung zu untersuchen und die eigenen Verhaltensweisen zu reflektieren. Dabei sollten wir kritisch und ehrlich vorgehen und uns fragen, welche Fehler wir in der Vergangenheit begingen.

Schließlich ist eine Versöhnung nur dann realistisch, wenn beide Partner gewillt sind, an sich zu arbeiten und die Verantwortung für ihr Verhalten zu übernehmen. Wer dagegen die Schuld bei der Ex-Partnerin sucht und sich vor der Selbstreflexion sträubt, mindert die Erfolgschancen.

Redaktion: Herr Pohl, viele Menschen ergreifen überstürzt Maßnahmen, um die Aufmerksamkeit des Ex-Partners zu gewinnen. Warum setzen so viele Menschen auf die falschen Strategien?

Florian Pohl: Nach einer Trennung fühlen wir uns hilflos. Wir verlieren die Kontrolle und müssen miterleben, wie sich unsere gemeinsamen Zukunftsvisionen in Luft auflösen. Viele Menschen tendieren in diesem Moment dazu, unüberlegte Maßnahmen umzusetzen. Diese sollen die Aufmerksamkeit des Partners wecken.

Ein Beispiel ist die Kontaktsperre. Der Nachteil: Die Kontaktsperre kann zwar kurzfristig Interesse wecken. Langfristig führt diese Strategie jedoch nicht zum Erfolg. Stattdessen sollten wir uns auf die Aufarbeitung der Beziehungsprobleme konzentrieren und uns nach der Reflexion über unsere Gedanken austauschen.

Redaktion: Was würden Sie Menschen konkret raten, die ihren Ex-Partner zurückgewinnen möchten?

Florian Pohl: Viele selbsternannte Experten verkaufen vorgefertigte Strategien, die auf jeden Kunden angewendet werden und zum Erfolg führen sollen. Meiner Ansicht nach sollten betroffene Männer jedoch individuelle Strategien verfolgen, um das Herz ihrer Ex-Partnerin zu gewinnen.

Ich rate meinen Kunden deswegen davon ab, eine Strategie zu 100 Prozent auf die eigene Situation zu übertragen. Schließlich verfügt jeder Mensch über seine ganz eigene Geschichte, trägt seinen eigenen Rucksack und führt ganz unterschiedliche Beziehungen. Auch eine Trennung läuft nicht nach ein und demselben Schema ab.

Um diesen Umstand zu veranschaulichen, ziehe ich in der Regel folgendes Beispiel heran: Stellen wir uns vor, Sie arbeiten als Ernährungswissenschaftler und erhalten die Aufgabe, Ernährungspläne für Männer und Frauen zu entwerfen. Der erste Kunde trainiert für einen Marathon. Die zweite Kundin verbringt ihre Freizeit am liebsten vor dem Fernseher und möchte ihr Körpergewicht reduzieren.

Beide Kunden weisen unterschiedliche Geschlechter, Lebensstile und Trainingsziele auf. Um optimale Ergebnisse zu erzielen und ihr individuelles Ziel zu erreichen, müssen beide Kunden einen maßgeschneiderten Ernährungsplan verfolgen. Dies trifft auch auf Beziehungen zu.

Redaktion: Welche Phasen der Trauer und Aufarbeitung sind essenziell, um die Weichen für einen Neustart der Beziehung zu stellen?

Florian Pohl: Unmittelbar nach einer Trennung sollten Verlassene Ruhe bewahren. Zu diesem Zeitpunkt fällt es uns meiner Erfahrung nach schwer, rationale Entscheidungen zu treffen. Aus diesem Grund ist es von Bedeutung, vorerst in sich zu gehen.

In dieser Phase überwiegt der Wunsch nach Versöhnung. Deswegen rate ich dazu, sich selbst ausreichend Zeit einzuräumen, um die Trennung zu verarbeiten. Diese bietet nämlich die Chance, sich über die eigenen Emotionen bewusst zu werden.

Sobald Betroffene die erste Phase der Trauer überwunden haben und objektiv Entscheidungen treffen können, sollten sie sich die Frage stellen, ob sie ihren Ex-Partner tatsächlich zurückgewinnen möchten. In diesem Kontext kann es sinnvoll sein, das eigene Verhalten und das Verhalten der Ex-Partnerin zu hinterfragen.

So können sich Betroffene selbst neu kennenlernen und aus den Augen der Verflossenen beobachten. Gleichzeitig schult uns diese Übung darin, die Perspektive zu wechseln und die Gefühle unserer Ex-Partnerin zu verstehen.

In Schritt 2 stellen sich Interessierte die Frage, welche Motive dem Liebeskummer zugrunde liegen. Lieben sie ihre Ex-Partnerin oder wünschen sie sich die Versöhnung aus Gewohnheit herbei? Liegen triftige Gründe vor, um von einer Versöhnung abzusehen? War die Partnerin aggressiv oder gewalttätig? Führte ein Betrug zu der Trennung? Hegt der Betroffene noch Gefühle für die Ex-Partnerin?

Im nächsten Schritt versuchen wir herauszufinden, welche Gründe konkret zu der Trennung führten. Dabei hinterfragen wir die Aussagen der Ex-Partnerin und der Kunde reflektiert sein eigenes Verhalten. Meiner Erfahrung nach werden Beziehungen häufig unter falschen Vorwänden beendet, weil die wahren Gründe denjenigen, der sich trennen möchte, emotional belasten. Derjenige, der die Beziehung beendet, wählt in Regel den einfachen Weg.

Redaktion: Was zeichnet denn eine gute Beziehung aus?

Florian Pohl: Eine gesunde Beziehung fußt auf einem festen Fundament. Dieses Fundament besteht aus sieben Elementen. Den ersten Grundpfeiler bilden die Kommunikation und die Kompromissbereitschaft. In einer guten Beziehung gehen wir auf die Bedürfnisse, Sorgen und Ängste unseres Partners ein. Dabei nehmen wir uns ausreichend Zeit, um offen zu kommunizieren. Gleichzeitig lernen wir, Kompromisse zu schließen und Lösungen zu finden, die beide Seiten zufriedenstellen.

Der zweite Grundpfeiler bezieht sich auf die Loyalität. Wer zusammenhält und seinen Partner verteidigt und ihm den Rücken stärkt, verhält sich treu und loyal. Dieses Verhalten stärkt die Bindung nachhaltig, sodass Paare schwierige Phasen überstehen.

Das dritte Element ist Respekt. Paare, die respektvoll miteinander umgehen, die Grenzen des Gegenübers kennen und diese akzeptieren, erhöhen die Chance auf eine glückliche Beziehung. Darüber hinaus sollten beide Parteien ihre Meinungen frei zum Ausdruck bringen und ihre Gedanken ungefiltert äußern können. Ist dies der Fall, entsteht ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

Das vierte Element umfasst die Anerkennung und Wertschätzung. Wer seinen Partner wertschätzt, trägt aktiv dazu bei, eine positive Atmosphäre zu schaffen. Obendrein gilt Anerkennung als Sprache der Liebe. Der Partner fühlt sich geliebt und verstanden.

Der fünfte Grundpfeiler bezieht sich auf die gegenseitige Unterstützung. In gesunden Beziehungen feiern wir nicht nur unsere gemeinsamen Erfolge, sondern auch die des Partners. Wir verschmelzen zu einer Einheit und unterstützen uns gegenseitig. In der Folge festigt sich unsere Bindung. Weist ein Paar eine starke Bindung auf, übersteht es auch die schwierigen Zeiten gemeinsam.

Die körperliche und emotionale Intimität stellt das sechste Element dar. Um Vertrauen herzustellen und zufrieden zusammenzuleben, bedarf es einer tiefen emotionalen Verbindung. Sex und eine emotionale Nähe schaffen die notwendige Basis, um eine gesunde Beziehung zu führen.

Das siebte Element umfasst ein tiefes Verständnis für das Verhalten des Partners. In glücklichen Beziehungen können sich beide Partner in ihr Gegenüber hineinversetzen und die Welt aus seinen Augen betrachten. Durch den Perspektivwechsel können Konflikte lösungsorientiert beseitigt werden.

ThomasGrotenclos

Redaktion: Nun stelle ich als Leser eventuell fest, dass ich nicht alle sieben Regeln befolge. Dennoch habe ich das Gefühl, eine gesunde Beziehung zu führen. Lassen sich die sieben Grundpfeiler einer gesunden Beziehung auf alle Beziehungen anwenden?

Florian Pohl: Jede Beziehung ist einzigartig. Die sieben Grundpfeiler einer glücklichen Beziehung bilden eine gesunde Basis. Dennoch folgt jede Beziehung ihren eigenen Regeln und Prinzipien.

Mit Hilfe der genannten Grundpfeiler können unglückliche Paare oder Menschen nach einer Trennung jedoch einfach und schnell Fehlerquellen ermitteln. Deswegen wenden wir diese als Schema an.

Redaktion: Was passiert, wenn Paare mehrere Grundpfeiler vernachlässigen?

Florian Pohl: Die sieben Elemente einer gesunden Beziehung bedingen sich gegenseitig. Eine unzufriedenstellende Kommunikation kann zum Beispiel dazu führen, dass sich der Partner vernachlässigt fühlt und sich zurückzieht. In der Folge leidet die physische und emotionale Intimität.

Fallen sich Partner zudem gegenseitig in den Rücken oder stellen fest, dass sie sich emotional oder körperlich nicht mehr zueinander hingezogen fühlen, können ernsthafte Beziehungsprobleme auftreten. Diese Probleme müssen gelöst werden, um ein Beziehungsende abzuwenden. Denn die Frustration staut sich auf. Unterbewusste Blockaden oder negative Glaubenssätze können die Probleme zusätzlich verstärken.

Aus diesem Grund ist es unerlässlich, sich auszusprechen und das gegenseitige Vertrauen zu hegen und zu pflegen. Nur so gelingt es uns langfristig, gemeinsam zu wachsen und gute wie schlechte Lebensphasen zu meistern.

Redaktion: Nun verläuft nicht jede Beziehung glücklich. In manchen Situationen kann eine Trennung sich sogar als vorteilhaft erweisen. Dies trifft zum Beispiel auf toxische Beziehungen zu. Was raten Sie diesen Personen?

Florian Pohl: Zunächst gilt es, eine toxische Beziehung zu erkennen. Diese kann sich durch eine Achterbahnfahrt der Gefühle auszeichnen. Menschen in toxischen Beziehungen erleben nämlich häufig einen Wechsel aus intensiven Glücksmomenten und belastenden Tiefpunkten.

Tiefschläge fühlen sich in toxischen Beziehungsgeflechten wie ein freier Fall an. Die Personen verlieren die Kontrolle und fühlen sich machtlos. Sie sind emotionalen Manipulationsversuchen ausgesetzt und schaffen es nicht selbstständig oder erst spät, sich aus der Beziehung zu lösen.

Dabei fungieren toxische Beziehungen wie ein langsam wirkendes Gift. Häufig vergeht eine lange Zeit, bevor die betroffene Person realisiert, dass die Partnerschaft und das emotionale Chaos ihr schaden. Je früher eine solche Beziehung beendet wird, desto leichter fällt es Betroffenen, mit der Ex-Partnerin abzuschließen.

Redaktion: Was kennzeichnet eine toxische Beziehung?

Florian Pohl: In toxischen Beziehungen herrscht häufig ein ausgeprägtes Machtungleichgewicht vor. Ein Partner übt wiederholt Kritik und wirft dem Gegenüber ein Fehlverhalten vor.

Das Selbstbewusstseins des Gegenübers leidet, weil der manipulative Part sich permanent negativ über das Aussehen, die Fähigkeiten oder die Werte seines Partners äußert. Durch das geringe Selbstwertgefühl wirkt der Kritisierte zunehmend unsicher und ängstlich.

Der mächtige Part übernimmt die Kontrolle und weist seinen Partner darauf hin, wichtige Angelegenheiten aufgrund der Unzurechnungsfähigkeit des Gegenübers allein treffen zu müssen. In der Folge kann der unterdrückte Part in ein kindliches Verhalten verfallen oder zumindest das Gefühl erhalten, wie ein Kind behandelt zu werden.

Als Red Flag gelten außerdem manipulative Verhaltensweisen. Verdreht der Partner die Tatsachen zu seinen Gunsten, steigt die Unsicherheit des Gegenübers. Dieser beginnt, seine Entscheidungsfähigkeit anzuzweifeln, hält sich für weniger begehrenswert oder fühlt sich schuldig. In Extremfällen beginnen Menschen in toxischen Beziehungen, sich selbst in Frage zu stellen und binden sich – bedingt durch ihre Unsicherheit – stärker an den manipulativen Partner.

Des Weiteren weist ein egoistisches Verhalten auf eine toxische Beziehung hin. Oft betrachtet sich ein Part als Mittelpunkt der Welt und ignoriert die Bedürfnisse und Wünsche seines Gegenübers. Die Kompromissbereitschaft fällt gering aus. Zudem mangelt es an Empathie.

Ferner passen sich unterdrückte Partner in toxischen Beziehungen stark an. Der damit einhergehende Identitätsverlust ist darauf zurückzuführen, dass die Person ständig auf die Gefühle und Bedürfnisse des Gegenübers Rücksicht nimmt und die eigenen Wünsche vernachlässigt. Betroffene fühlen sich in der Regel unsichtbar und sind unzufrieden.

Ein weiteres Warnzeichen stellen Drohungen und Erpressungen dar. In toxischen Beziehungen können Androhungen dazu führen, dass sich der Partner in sein Schicksal fügt. Klassische Beispiele sind die Androhung eines Liebesentzuges oder einer Selbstverletzung.

Diese Drohungen lassen den Bedrohten ängstlich zurückweichen. Er wird unsicher und schwankt in seiner Entscheidung. Auch Erpressungen werden genutzt, um einen unsicheren Partner in einer Beziehung gefangen zu halten.

Redaktion: Inwiefern unterscheidet sich Ihre Beziehungsberatung von Mitbewerbern, Herr Pohl?

Florian Pohl: Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt. In der Branche raten viele Unternehmen ihren Klienten zu kurzfristigen Maßnahmen wie Kontaktsperren oder einer intensiven Überredung des Ex-Partners. Sie gehen nicht auf die einzigartige Situation des Kunden ein und versprechen unrealistische Erfolge.

Bei Love Repair setzen wir uns zum Ziel, einen individuellen Maßnahmenplan zu entwerfen, der zu dem jeweiligen Kunden passt. Wir möchten niemanden manipulieren, um erneut eine Beziehung einzugehen, sondern Interessierte dabei unterstützen, an sich zu arbeiten und sich neue Chancen zu erarbeiten.

Aus diesem Grund investieren wir Zeit in die Analyse der einzelnen Beziehungsprobleme unserer Kundschaft. Anschließend unterstützen wir unsere Kunden bei der Persönlichkeitsentwicklung. Indem unsere Kunden an sich arbeiten und sich persönlich weiterentwickeln, können wir die Bedenken der Ex-Partner zerstreuen.

Redaktion: Wir bedanken uns für das spannende Interview und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg, Herr Pohl!

Pressekontakt:

Love Repair

Oliver Killisch & Florian Pohl

E-Mail: hilfe@love-repair.de

Webseite: https://love-repair.de/


Wichtiger Hinweis: Sämtliche Beiträge und Inhalte dienen rein zu Unterhaltungs- und Informationszwecken. Die Redaktion übernimmt keine Haftung und Gewährleistung auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Inhalte. Unsere Inhalte haben keine Beratungsfunktion, sämtliche angewandten Empfehlungen sind eigenverantwortlich zu nutzen. Wir ersetzen weder eine Rechtsberatung, noch eine ärztliche Behandlung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, sich bei individuellen Bedarf oder Zustand an fachspezifische Experten zu wenden.


Kommentar-Richtlinien: Wir freuen uns über deine Kommentare! Wir bitten dich an unsere Richtlinien zu halten: bitte bleib höflich, achte auf deinen Umgangston und nimm Rücksicht auf gute Verständlichkeit. Wir weisen darauf hin, dass wir alle Kommentare vor der Veröffentlichung prüfen und dass kein Recht auf Veröffentlichung besteht. Inhalte mit Werbung, rassistischen, pornografischen, sowie diskriminierenden Inhalten, potentiell illegale oder kriminelle Inhalte werden nicht veröffentlicht und gelöscht. Ebenso bitten wir die absichtliche Verletzung von Urheberrechten zu vermeiden. Trotz Prüfung nehmen wir als Portal Abstand von den einzelnen Standpunkten, Meinungen und Empfehlungen. Wir übernehmen keine Haftung und Gewährleistung für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit.

Avatar-Foto
Über Der Philosoph 1989 Artikel
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 15 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*