Egozentrisch sein – was bedeutet das genau?

Egozentrisch
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Viele Menschen werden als egozentrisch bezeichnet. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff? An welchen Merkmalen erkennst du Egozentriker und wie kannst du beruflich oder privat am besten mit ihnen umgehen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der folgende Bericht.

Bist du egozentrisch?

Egozentrisch sein
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„Nein, das bin ich nicht!“ werden nun die meisten sagen. Häufig wird es wahrscheinlich stimmen, und in vielen Fällen weiß man nicht, was genau einen Egozentriker ausmacht. Sich über die anderen zu erheben, sich höher zu stellen, ganz gleich in welcher Form, ist ein typisches Zeichen für einen Egozentriker.

Doch nur in den seltensten Fällen würden sie sich selbst als solche selbst erkennen und sich damit brüsten. Egozentriker sind entweder unfähig oder nicht bereit, zwischen sich selbst und anderen zu unterscheiden. Es gelingt ihnen nicht, eine andere Perspektive zu sehen, verstehen und anzunehmen.

Wie die lateinische Herkunft des Namens „ego“, mit der Bedeutung „Ich“ und „centrum“ (Mittelpunkt auf Deutsch) schon erklärt, stellen sie sich selbst in den Mittelpunkt. Die Mitmenschen werden vom eigenen Standpunkt heraus betrachtet – bis zu einem gewissen Alter ist so ein Verhalten sogar vollkommen normal und Teil der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung.

Erst ab durchschnittlich sieben Jahren gelingt den jungen Kindern, sich stetig in die Lage der anderen zu versetzen, andere Sichtweisen einzunehmen und Geschehnisse nicht ausschließlich auf sich zu beziehen und egozentrisch zu bewerten. Für diese Entwicklung sind mehrere Faktoren ausschlaggebend.

Neben dem Charakter spielen die Liebe und der Umgang der Eltern mit dem Kind eine wesentliche Rolle, hier ist die Balance zwischen ausreichend Liebe und Fürsorge für ein gesundes Selbstwertgefühl und die übertriebene Fürsorge und Behütung sehr wichtig.

Weitere Faktoren sind der Umgang mit der Umwelt und diverse Konfliktsituationen und wie sie gelöst oder nicht gelöst werden. Viele Menschen reagieren in bestimmten Situationen egozentrisch und in anderen nicht. Hierbei darf Egozentrik nicht mit Egoismus verwechselt werden.

Egoisten (hierbei unterscheidet man zwischen gesunden und negativen Egoisten) handeln aus der Motivation heraus, sich einen eigenen Vorteil zu verschaffen, sie können sich dabei sehr wohl in andere hineinversetzen und andere Perspektiven betrachten.

Gesunder Egoismus gilt bis zu der Grenze, sich selbst zu schützen und „genügend“ bzw. ausreichend zu bekommen, negativer Egoismus geht darüber hinaus und beginnt dort, wo man zu viel will und bewusst keine Rücksicht mehr auf andere mehr nimmt.

Sehr ähnlich, meistens jedoch nicht bewusst, ist das Verhalten eines Egozentrikers. Hier fehlt es an einer gesunden Selbstreflexion, so wie Empathie und Sympathie für andere Menschen. Dementsprechend werden sie vom Egozentriker bewertet.

Es fällt ihnen schwer, die Sichtweise eines anderen Menschen zu akzeptieren oder einzunehmen. Sie beziehen zumeist alles, was um sie herum geschieht, auf sich persönlich. Es bringt daher oft nicht viel, mit einem Egozentriker zu diskutieren und auf Meinungsverschiedenheiten einzugehen. Egozentriker sehen solch ein Vorgehen als persönlichen Angriff an. Rationale Erklärungen nützen hier oft wenig.

Egozentrisch sein – die Betroffenen selbst merken es nicht

Egozentriker
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Egozentriker sehen sich selbst nicht als solche, da ihr Verhalten und ihre Denkweise in der übersteigerten Selbstdarstellung normal sind. Das Umfeld ist häufig davon betroffen, denn der Egozentriker hat stets das Bedürfnis, zu zeigen, dass er der Beste ist.

Dies kommt beim Gegenüber aber nicht immer gut an. Dabei gibt es viele Facetten, egozentrisch zu sein. Oft sind sie aber sehr mit sich selbst beschäftigt und lauschen ihrer inneren Stimme. Diese ist lauter und wird eher angenommen, als die Meinung des Umfelds.

Sie hinterfragen auch nicht, ob der Standpunkt des anderen vielleicht stimmen möge. Zu sehr steht ihre eigene Meinung im Vordergrund und Mittelpunkt. Egozentriker bewerten alles stets und ständig. Sie können nicht anders, da sie sich sonst nicht orientieren können.

Es fällt ihnen schwer, zu fühlen und Situationen auf der Gefühlsebene wahrzunehmen. Egozentriker orientieren sich außerdem über ihren Verstand. Sie leben in einer kleinen Welt des Intellektes. Aus dieser auszubrechen, gelingt ihnen nicht oder nur sehr schwer. Sie können damit keine Verbundenheit, Vertrauen oder Liebe aufbauen.

Egozentrisch sein – wo liegen die Ursachen?

Egozentriker Ursachen
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Zunächst einmal ist es absolut normal, dass jeder die Dinge aus der eigenen Perspektive sieht. Doch es ist auch wichtig, den Blickwinkel in bestimmten Situationen zu ändern und zu versuchen, die Position anderer einzunehmen.

Doch dies gelingt Egozentrikern nicht. Egozentrik darf dabei nicht mit Egoismus verwechselt werden. Denn am häufigsten wird das Phänomen bei Menschen beobachtet, die sich selbst, auch wenn es nicht so scheint, ablehnen. Es wird vermutet, dass die Egozentrik der Ersatz für Eigenliebe ist.

Die Ursachen liegen sehr oft in der Kindheit: Wenn die Betroffenen als Kind von den Eltern kaum wahrgenommen wurden, kompensieren sie dies im späteren Leben dadurch, egozentrisch zu sein. Egozentrik kann aber auch die Folge einer Überbehütung in der Kindheit sein, wenn das Kind kein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln konnte.

Zu einer egozentrischen Persönlichkeitsentwicklung kann das Umfeld ebenso sehr stark beitragen, vor allem, wenn Kinder und Jugendliche von gleichaltrigen gehänselt werden, missachtet und durchgehend abgelehnt werden.

Für Eltern und Pädagogen sind solche Situationen stets eine große Herausforderung und stellen Probleme dar, die sich meist ohne professionelle Unterstützung nicht lösen lassen. Hierbei fällt es den Eltern selten oder nur schwer auf, dass sich ihr Kind zu einem Egozentriker entwickelt.

Bei den ersten Anzeichen dafür, sollte man sich am besten auf fachkundige Experten wenden und falls notwendig, rechtzeitig entsprechende Maßnahmen setzen. Denn wer glaubt, dass Egozentriker ein leichtes Leben führen, der irrt. Tatsächlich ist egozentrisches Verhalten für die betroffenen selbst sehr belastend und kann sich zu ernsthaften psychischen Störungen und Krankheiten entwickeln.

Egozentrisch – was dagegen tun?

Egozentrisch – was dagegen tun
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Egozentriker nehmen oftmals keine Hilfe an, da sie glauben, diese nicht zu brauchen. So führt es dazu, dass sie sich von den anderen verkannt fühlen. Sie glauben, dass sie keiner schätzt, was oftmals zu einem Groll gegenüber den Mitmenschen führt. Das geringe Selbstwertgefühl soll durch Lob und Anerkennung von anderen ausgeglichen werden.

Ganz besonders schwierig wird es dann, wenn die Leistung von Kollegen abgewertet wird. In solchen Fällen neigen Egozentriker dazu, die eigenen Fähigkeiten überzubewerten und hervorzuheben. Dies stößt natürlich nicht auf Nächstenliebe, sondern stellt eher vor Probleme.

Egozentrik gehört zu den Persönlichkeitsmerkmalen, die eher unangenehm auffallen, denn sie signalisiert wenig Teamfähigkeit. Mit seiner Egozentrik umzugehen und sie abzulegen, ist stets eine Frage der Selbstreflexion. Eine Therapie kann dabei helfen, das eigene Selbstwertgefühl zu erlernen.

Welche Folgen kann es haben, egozentrisch zu sein?

Welche Folgen kann es haben, egozentrisch zu sein
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Es ist ratsam, sich Hilfe zu holen, denn oftmals leiden sehr egozentrische Menschen selbst darunter, vor allem dann, wenn sich Partner, Familie oder Freunde von ihnen abwenden und distanzieren.

Ohne Behandlung kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen, häufig flüchten Betroffene zum Konsum von Alkohol oder Drogen, vor allem dann, wenn Erfolg und Anerkennung ausbleiben, womit Egozentriker nicht klarkommen.

Sie haben es meistens selbst nicht leicht, denn einerseits suchen sie Liebe und Geborgenheit, andererseits versuchen sie krampfhaft, sich zu behaupten und sich als das Beste in den Mittelpunkt zu stellen. Die verzweifelte Suche nach äußerer Bestätigung verlangt ihnen sehr viel Kraft ab und kann zu Erschöpfungszuständen führen.

Wenn ihre Kampfkraft nachlässt, beginnen sie häufig zu resignieren, was in einer Depression enden kann. Manchmal werden sie von allein geheilt, wenn die Einsamkeit sie zermürbt und zum Nachdenken anregt, ein Schicksalsschlag oder eine Krankheit ihr Herz erweicht.

Viel Geduld und ausreichende, ehrliche Gespräche können die Betroffenen ebenso dazu anregen, zu einer anderen Selbstwahrnehmung zu gelangen und einsichtig an sich selbst zu arbeiten und sich von den egozentrischen Denkweisen, Einstellungen und Handlungen abzuwenden und ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln, sich selbst und seinem Umfeld ein angenehmeres Miteinander zu ermöglichen.

Ist der Egozentrismus sehr stark ausgeprägt und eventuell von anderen kritischen Charaktereigenschaften begleitet, durch enorme Traumata und negative Erlebnisse herbeigeführt, dann ist eine Psychotherapie auf jeden Fall die bessere und effektivere Methode, um Ruhe und Ausgeglichenheit zu erlangen und sich helfen zu lassen.

Hat Egozentrik Vorteile?

Egozentrisches Verhalten wird von vielen Menschen als negativ angesehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn diese Charaktereigenschaft stark ausgeprägt ist. Doch auf einige Bereiche des täglichen Lebens kann sich Egozentrik durchaus positiv auswirken. Dies gilt insbesondere dann, wenn es um den Job geht. Egozentrisch orientierte Menschen haben den Ruf, beruflich erfolgreich zu sein und schnell die Karriereleiter hochzuklettern.

Das ist wenig verwunderlich. Denn sie stellen immerhin sich und ihr persönliches Vorankommen in den Fokus. Auch nehmen sie nur wenig Rücksicht auf andere Menschen und handeln schon einmal zum Nachteil dieser. Um die Konsequenzen kümmern sich Egozentriker nur dann, wenn sie diese selbst betreffen.

Dass solch ein Verhalten auf lange Sicht nicht glücklich macht, lässt egozentrische Menschen im ersten Moment kalt – oft ist ihnen diese Tatsache auch nicht bewusst. Hilfe suchen sich Egozentriker also erst dann, wenn der Leidensdruck bei ihnen sehr groß ist.

So lässt sich Egozentrik behandeln

Jeder Mensch sieht Sachverhalte zunächst aus der eigenen Perspektive. Das ist völlig normal. Problematisch wird das Verhalten erst dann, wenn sich die Person gar nicht in ihre Mitmenschen hineinversetzen kann. Um mit Mitmenschen gut auszukommen und befriedigende Beziehungen eingehen zu können, musst du dazu imstande sein, deinen Blickwinkel zu ändern. Ist dies bei dir nicht der Fall und verspürst du daher einen hohen Leidensdruck, solltest du dir professionelle Hilfe suchen.

Begebe dich zu einem Psychotherapeuten oder Coach, um den Ursachen für dein egozentrisches Verhalten auf den Grund zu gehen. Stelle dich aber auf einen langwierigen Prozess ein. Denn Egozentrik ist ein Leiden, das sich nicht von heute auf morgen ändern lässt. Betroffene bedürfen viele Stunden an Gesprächs- und Verhaltenstherapie. Außerdem muss eine Bereitschaft zur Verhaltensänderung vorhanden sein. Denn alle Therapieansätze bringen wenig, wenn der Betroffene sein Problem nicht einsieht. Darum ist es nicht ratsam, einen Egozentriker zu einer Therapie zu drängen.

Natürlich ist es auch möglich, dem Problem des egozentrischen Verhaltens auf eigene Faust auf den Leib zu rücken. Allerdings muss dafür der Wunsch nach Veränderung beim Betroffenen sehr stark sein. Oftmals ist auch viel Übung erforderlich, um den Blickwinkel zu ändern und nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Generell gilt: je älter der Mensch, desto festgefahrener sind dessen Lebensgewohnheiten und dadurch auch bestimmte Charaktermerkmale. Eine Änderung ohne die Unterstützung eines Therapeuten herbeizuführen, ist also im fortgeschrittenen Alter eher schwer.

Egozentrik im Kindesalter rechtzeitig erkennen

Die Gründe für egozentrisches Verhalten sind, wie bereits erwähnt, oft in der Kindheit zu finden. Dabei ist Egozentrik bis zu einem bestimmten Alter vollkommen normal. Bis zum siebten Lebensjahr fehlt den Kindern ganz einfach die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen.

Wächst eine Person jedoch überbehütet auf, hat sie keine Möglichkeit, ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Der Mensch sieht sich als Folge davon, nicht als eigenständige Person an. Außerdem kann das geschädigte Selbstwertgefühl nur durch Lob und Anerkennung von Mitmenschen ausgeglichen werden.

Fortan strebt der Egozentriker nach Erfolg, achtet nur wenig auf die Bedürfnisse anderer Leute und macht stets auf seine Leistungen aufmerksam. Paradoxerweise führt dies oft zum gegenteiligen Effekt, sodass die egozentrische Person mit der Zeit Freunde verliert und vereinsamt. Psychologen gehen aber davon aus, dass sich Egozentrik im Kindesalter gut behandeln lässt. Begebe dich mit deinem Nachwuchs im Zweifelsfall rechtzeitig zu einem Therapeuten.

Sind Egozentriker beziehungsunfähig?

Eine Beziehung ist nur dann zufriedenstellend, wenn beide Partner dazu imstande sind, aufeinander einzugehen. In diesem Kontext ist anzumerken, dass gesunder Egoismus erst einmal vollkommen normal ist. Nur so schützt sich der Mensch davor, von anderen ausgenutzt zu werden. Schließlich ist jeder Partner dazu bestrebt, sein Überleben und seine Existenz zu sichern. Allerdings hält sich der Egoismus bei einem psychisch gesunden Menschen in einem überschaubaren Rahmen.

Was den Egozentriker von einer durchschnittlichen Person unterscheidet, ist die Tatsache, dass sich Ersterer nicht für seine Mitmenschen interessiert. Er bezieht somit alles auf sich selbst und ist nicht dazu imstande, wirkliche Nähe zuzulassen. Durch ihre Ich-Bezogenheit schrecken sie außerdem ihr Umfeld ab, was Beziehungen mit egozentrischen Menschen anstrengend macht.
Während sich der Egoist bewusst für seine Haltung entscheidet, ist sich der Egozentriker dessen erst gar nicht im Klaren.

Sie sehen es also als vollkommen normal an, sich und ihre Interessen immer an die erste Stelle zu setzen. Auch sind sie stets der Meinung, im Recht zu sein. Auch liebevolle Erklärungen der Partnerin in Bezug auf seine Fehltritte, wertet er als bösartigen Angriff. Des Weiteren ist es einem solchen Mann unmöglich, nachzufühlen, wiese bestimmte Verhaltensweisen seine Partnerin verletzen. Eine ausgeglichene Kommunikation ist mit einem Egozentriker also nicht möglich.

Trotzdem sind egozentrische Menschen auf den ersten Blick nicht unsympathisch. Da sie ein geringes Selbstwertgefühl haben und auf die Anerkennung ihrer Mitmenschen angesehen sind, ziehen sie durch ihr Verhalten gerne die Aufmerksamkeit auf sich. Sie gehören damit zu beliebten Partygängern und sind geschickt dazu imstande, sich in den Mittelpunkt zu stellen. Und doch lohnt es sich in den meisten Fällen nicht, eine Beziehung mit einem egozentrischen Menschen einzugehen.

Denn in einer solchen Verbindung fühlen sich die Partner von Egozentrikern zumeist sehr einsam und sind mit ihrem Sorgen auf sich alleine gestellt. Eine Beziehung mit egozentrischen Menschen funktioniert nur dann, wenn die betroffene Person ebenfalls einen Leidensdruck verspürt und dazu bereit ist, sich zu ändern – und das ist nun einmal selten der Fall.

Woran lässt sich ein Egozentriker erkennen?

Ein Egozentriker macht nichts für seine Mitmenschen, wenn er nicht selbst einen Vorteil aus seiner Tat zieht. Es ist also ein wenig Beobachtung erforderlich, bis sich eine egozentrisch motivierte Person zu erkennen gibt. Doch mit einem einfachen Test kannst du relativ schnell herausfinden, wie es um den Charakter eines bestimmten Menschen bestellt ist.

Kennst du die betreffende Person bereits länger und hast ihr bereits einen Gefallen getan, dann bitte sie im Gegenzug auch um einen Freundschaftsdienst. Ein Egozentriker wird das Weite suchen und dir nicht zur Seite stehen, während dir ein wahrer Freund gerne behilflich sein wird. Auf diese Weise kannst du unseriöse Leute leicht aussieben.

Im Berufsleben sind Egozentriker oftmals Einzelkämpfer. Sie sind ihren Mitarbeitern nur selten behilflich. Daher haben sie auf der Arbeit nur wenige Freunde. Allerdings sind sie Vorgesetzten gegenüber trotzdem freundlich – immerhin kann das gute Verhältnis auf lange Sicht Vorteile für den Egozentriker haben.

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Fazit

Wer egozentrisch ist, zeigt keine bzw. nur sehr schwer Gefühle wie Sympathie, Mitleid oder Verständnis gegenüber anderen. Dazu sind die Betroffenen nicht in der Lage, sodass ihnen deswegen oftmals kein Vorwurf gemacht werden kann. Sie möchten sich immer im Rampenlicht und Mittelpunkt befinden und alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Sie benötigen andere zur Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse.

In Gesprächen zwingen sie ihren Gesichtspunkt häufig anderen auf und versuchen dann krampfhaft, Recht zu behalten. Sie können sich meist nicht in andere hineinversetzen und verstehen die Perspektive ihrer Mitmenschen nicht.Für jemanden, der egozentrisch ist, ist seine eigene Meinung die einzig richtige. Egozentriker haben eine sehr eingeschränkte Wahrnehmung.

Sie sind nicht in der Lage, andere Dinge als richtig anzusehen. Egozentriker sehen die Realität nicht, da sie alle Sachverhalte nur von ihrem Blickwinkel aus betrachten. Wenn Egozentriker ihr eigenes Problem nicht erkennen, ist es schwer, ihnen zu helfen. Selbstreflexion ist daher ein sehr wichtiger Faktor. Egozentrik kann stark ausgeprägt sein, sodass von einer psychischen Störung gesprochen wird und eine Therapie erforderlich ist.


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Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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