Keywords in Überschriften integrieren – auf diese Aspekte solltest du achten

Keywords in Überschriften integrieren
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Überschriften sind ein hervorragendes Mittel, um das Thema eines Textes oder eines Textabschnitts genauer zu definieren. Sinnvoll durch Überschriften strukturierte Texte erhöhen nicht nur die Lesbarkeit, sondern auch die Sichtbarkeit für Suchmaschinen. Doch worauf solltest du achten, wenn du Überschriften für deine Blogbeiträge und Texte verfasst? Und welche Rolle spielen dabei die Keywords? Diese beiden Fragen sollen im folgenden Artikel beantwortet werden.

HTML-Dokumente mit Überschriften strukturieren

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass es in HTML-Dokumenten die Möglichkeit gibt, mit den <h1>- bis <h6>-Tags eine hierarchische Struktur für Überschriften festzulegen. Die <h1>-Überschrift ist dabei immer die oberste Ebene und bildet sozusagen die Hauptüberschrift ganz oben im Text. Der <h2>-Tag hingegen wird als Unterüberschrift zur <h1>-Hauptüberschrift betrachtet, während <h3> wiederum die Unterüberschrift zur <h2>-Überschrift ist, wie das folgende Beispiel zeigt:

<h1>Ihr Restaurant im Spreewald</h1>

                <h2>Speisekarte</h2>

                               <h3>Mittagskarte</h3>

                               <h3>Abendkarte</h3>

                <h2>Angebote für Kinder</h2>

                               <h3>Spielplatz</h3>

                               <h3>Spielzimmer</h3>

Auf diese Weise lassen sich mit HTML-Überschriften Informationen in Blogartikeln, in Onlineshops und auf Websites hierarchisch und übersichtlich gliedern.

Wie Überschriften formuliert werden sollten

Bedeutend ist aber längst nicht nur, dass du die Hierarchie der HTML-Dokumente einhältst, sondern auch, dass du die Überschriften sinnvoll formulierst. Vor einigen Jahren waren Websitebetreiber noch bemüht, ihre Keywords so oft wie möglich in dem Text zu erwähnen und brachten sie daher auch entsprechend häufig in den <h>-Überschriften unter. Für eine solche Vorgehensweise würdest du heute von Suchmaschinen wie Google aber eher abgestraft werden.

Dies liegt an der Funktionsweise der modernen Suchalgorithmen: Früher hatten Suchalgorithmen noch Probleme, die Keywords zu konkreten Themen zuzuordnen. Durch die Weiterentwicklung der Algorithmen in den letzten Jahren fällt es ihnen heute jedoch viel leichter, das Keyword mithilfe des Kontextes richtig zu beurteilen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Keyword „Golf“: Noch vor ein paar Jahren konnten die Suchmaschinen nicht herausfinden, ob es sich dabei um die Sportart oder um das Automodell handelte.

Heute ist das anders: Durch zusätzliche Begriffe wie „Rasen“, „Schläger“ oder „Handicap“ wird den Algorithmen schnell klar, dass von der Sportart die Rede ist. Kommen hingegen andere Stichwörter wie „Diesel“, „Volkswagen“ oder „Werkstatt“ im Text vor, so lässt das darauf schließen, dass es um das Automodell geht.

Das Beispiel verdeutlicht, dass es zunehmend weniger eine Rolle spielt, Keywords prominent im Text zu platzieren. Dies gilt auch für Überschriften. Sicher ist es sinnvoll, das Hauptkeyword zumindest in der <h1>-Überschrift weiterhin zu verwenden. Spätestens, wenn es um die <h2>-Überschrift geht, solltest du dich aber weniger auf Keywords konzentrieren, sondern vielmehr darauf, dem Besucher zu zeigen, worum es inhaltlich im nächsten Abschnitt geht. Damit das funktioniert, ist es durchaus auch legitim und sogar empfehlenswert, auf Synonyme zum Keyword zurückzugreifen. Am besten formulierst du zuerst die Textabschnitte und dann die Überschriften. So kannst du auch besser darauf achten, Synonyme zum Keyword unterzubringen.

Überschriften müssen Nutzern einen Mehrwert bieten

Mit dieser Vorgehensweise stellst du sicher, dass der Nutzer deinen Text übersichtlich findet und gerne liest. Das ist in der heutigen Zeit mindestens genauso wichtig wie die Anpassung eines Textes für Suchmaschinen. Denn: Die Suchalgorithmen wissen mittlerweile sehr genau, wie gut der Content ist, den eine Website zur Verfügung stellt. Genau aus diesem Grund ist es von hoher Bedeutung, dass du mit deinen Texten auch die Nutzer selbst überzeugst. Demzufolge wird das Ranking zunehmend vom Nutzerverhalten bestimmt. Achte daher darauf, dass deine Überschriften deinem Leser einen echten Mehrwert bieten.

Das heißt im Klartext: Wähle kurze, prägnante Überschriften, die zur Suchintention des Besuchers passen und gleichzeitig von den Suchmaschinen mit konkreten Suchanfragen in Zusammenhang gebracht werden. Es macht keinen Sinn, nur das Hauptkeyword im Blick zu behalten – ganz im Gegenteil: Dieses Vorgehen würde eher zu einem schlechteren Ranking deiner Website führen. Besser ist es, die Überschriften so zu gestalten, dass sie aus der Sicht der Suchmaschine eine thematische Nähe zum Keyword aufweisen und gleichzeitig dem Nutzer helfen, sich schnell im Text zurechtzufinden und die für ihn relevanten Informationen herauszufiltern.

Fazit zur Formulierung von Überschriften

Zum Thema „Keywords in Überschriften“ kann also insgesamt festgehalten werden, dass eine übermäßige Nutzung der Hauptkeywords in den <h>-Tags heutzutage kaum noch Sinn ergibt. Empfehlenswert ist es nach wie vor, das anvisierte Keyword in der <h1>-Überschrift unterzubringen. Bei den dann folgenden Überschriften ist es aber deutlich wichtiger, sich mit der wahrscheinlichen Suchanfrage des Users auseinander zu setzen und die Headlines dementsprechend zu formulieren. Mit dieser Vorgehensweise erhältst du von Google eine bessere Bewertung, während du dem Risiko für eine „Überoptimierung“ und somit einer Abstrafung entgehst.

Des Weiteren solltest du immer daran denken, dass Websites, die nicht der Suchintention entsprechend gestaltet werden, die Bounce Rate erhöhen können. Dies würde sich wiederum negativ auf dein Ranking auswirken. Achte darauf, auch die Themen in deinem Text aufzugreifen, die aus Sicht von Google mit deinem Hauptthema eng verknüpft sind. Zu guter Letzt gilt: Formuliere deine Texte für deine Besucher, anstatt sie nur für die Suchmaschinen zu optimieren.

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Über Christoph Bacher 9 Artikel
Christoph Bacher (Der Marketing Spezialist) lebt und arbeitet in Wien. Er schloss eine höhere technische Ausbildung mit der Reife- und Diplomprüfung ab und gründete nach einigen Jahren einschlägiger Berufspraxis ein eigenes Unternehmen. Seit nunmehr über einem Jahrzehnt betreut Christoph Kunden aus dem deutschsprachigen Raum beim Linkaufbau sowie bei der Umsetzung von Kampagnen zur Verbesserung der Online-Reputation. Der Einsatz für den Kunden, die besten Links zu organisieren, ist seine große Leidenschaft.

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