Seborrhoische Dermatitis mit Haarausfall – Ursachen, Symptome und Behandlung

Seborrhoische Dermatitis mit Haarausfall
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Seborrhoische Dermatitis mit Haarausfall, diese beiden Probleme können im sehr engen Zusammenhang stehen, denn die gerötete und gereizte Kopfhaut kann dafür sorgen, dass die Haarfollikel beschädigt werden und es somit zum Haarverlust kommt.

Die Gesundheit der Kopfhaut ist wichtig, damit die Haare gesund wachsen können. Lies hier, was die genauen Gründe für Seborrhoische Dermatitis mit Haarverlust sind, wie sie sich bemerkbar macht und was du dagegen tun und die Hauterkrankung verhindern kannst.

Was ist eine Seborrhoische Dermatitis mit Haarausfall?

Seborrhoische Dermatitis oder auch seborrhoisches Ekzem genannt ist eine Hauterkrankung. Sie bezeichnet einen chronisch-entzündlichen und schuppenden Hautausschlag, der gern in den talgdrüsenreichen Regionen der Haut auftritt, vor allem am Kopf. Durch die erhöhte Talgproduktion kommt es zur vermehrten Besiedlung mit Malassezia-Hefen.

Im Normalfall sind sie nicht gefährlich für die Haut, doch bei den Betroffenen vermehren sie sich übermäßig, sodass es zu Ekzemen und Entzündungen kommen kann. Das seborrhoische Ekzem bricht häufig schon bei Babys, die jünger als drei Monate alt sind, aus.

Bis zum neunten Lebensmonat heilt es dann in der Regel von selber ab. Die seborrhoische Dermatitis tritt zudem oft in der Pubertät auf. Das Gleiche gilt ab einem Alter von 40. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Ein seborrhoisches Ekzem tritt oft zusammen mit dem erblich bedingten Haarausfall auf und kann ihn teilweise sogar verstärken. Menschen mit einer Immunschwäche haben ein großes Risiko, eine Seborrhoische Dermatitis mit Haarausfall zu erleiden. Sie ist nicht ansteckend und gefährdet auch nicht die Gesundheit.

Die damit einhergehenden Beschwerden sind:

  • fettige Schuppen, die weiß oder gelblich gefärbt sind
  • Rötungen mit klarer Umgrenzung
  • nässende Hautverletzungen
  • Juckreiz

Im Falle der Kopfhaut betrifft die Erkrankung meist nicht nur vereinzelte Stellen, sondern den gesamten behaarten Bereich. Die Seborrhoische Dermatitis mit Haarverlust kann psychisch sehr belastend und unangenehm sein.

Die sichtbaren Veränderungen gehen mit Schamgefühlen einher und werden zudem schnell einmal als bedrohlich empfunden, denn es ist unklar, wie sich die Hauterkrankung weiter entwickeln wird. Dadurch kann ein Teufelskreislauf entstehen, da die seelische Verfassung Hauterkrankungen sehr negativ beeinflussen kann. Je mehr psychische Probleme es gibt, desto schwerer kann sie verlaufen.

Seborrhoische Dermatitis behandeln – welche Möglichkeiten gibt es?

Im Anfangsstadium genügt die Behandlung mit speziellen Cremes und einem antimykotischen Shampoo. Dadurch können die Entzündung und Schuppenbildung gemildert werden. Die Erkrankung wird mit zunehmendem Fortschritt mit Medikamenten behandelt, zum Beispiel Antimykotika (Anti-Pilzmittel) und Kortikosteroiden.

Antibiotika kommen nur zum Einsatz, wenn eine zusätzliche Bakterien-Infektion vorliegt. Bei einer frühzeitigen Erkennung und Behandlung kann ein chronischer Verlauf aufgehalten bzw. verhindert werden, damit die Seborrhoische Dermatitis nicht zu Haarausfall führt. Falls es doch dazu kommt, kann mit der Hilfe einer Eigenhaarverpflanzung an den kahlen Stellen, die entstanden sind, dafür gesorgt werden, dass wieder neue Haare wachsen.

Der Haarausfall ist eine völlig natürliche Folge der Entzündungsreaktion. In diesem Fall ist das Ekzem schwerwiegender und tritt großflächig auf. Dann kann es zur Ausdünnung der Haare kommen und es entsteht eine Seborrhoische Dermatitis mit Haarausfall. Wenn das Ekzem mit Haarausfall einhergeht, sollte immer ein Dermatologe aufgesucht werden, der eine Behandlung auf der Basis einer fachmännischen Diagnostik einleitet.

Seborrhoische Dermatitis mit Haarausfall– was gibt es zu beachten?

Durch den zum Teil starken Juckreiz, der bei der Seborrhoischen Dermatitis entsteht, kratzen Betroffene häufig an der Kopfhaut. Doch dies sollte unbedingt vermieden werden, denn dadurch kann sie sich entzünden und es kann zu Blutungen kommen.

Das fördert die Bildung von Bakterien. Diese wiederum begünstigen eine Entzündung und erhebliche Beschädigung der Haarfollikel. Die mögliche Folge: Eine Seborrhoische Dermatitis mit Haarausfall. Andersherum muss nicht jeder, der auf der Kopfhaut eine seborrhoische Dermatitis entwickelt, zwangsläufig von Haarausfall betroffen sein.

Daher ist Vorsicht sehr wichtig. Bei vielen Erwachsenen ist das seborrhoische Ekzem eine chronische Krankheit, die zum Teil immer wiederkehrt. Stress und zu wenig Schlaf verstärken die Hauterkrankung. Das Gleiche gilt für Kälte, während Wärme und ein Sonnenkontakt das Ekzem häufig verbessert.

Dabei sollte jedoch ein Sonnenbrand verhindert werden. Die trockene Heizungsluft in vielen Häusern und Wohnungen ist ein weiteres Risiko, dass sich die Probleme verstärken können. Da das seborrhoische Ekzem vor allem in talgreichen Körperbereichen wie der Kopfhaut zu finden ist, gilt es, die Hygiene und Pflege auf eine Verminderung der Talgproduktion abzuzielen. Stress ist ein Risikofaktor und sollte vermieden werden. Basische und sehr nährstoffreiche Nahrungsmittel sollen das Risiko des seborrhoischen Ekzems mindern können.

Fazit

Der Begriff „seborrhoisch“ bedeutet bei Seborrhoische Dermatitis mit Haarausfall „die gesteigerte Talgproduktion betreffend“. Er verdeutlicht die ursächliche Beteiligung der Talgdrüsen. Der Ausschlag macht sich durch verschiedene Symptome wie stark gerötete Bereiche, nässende Verletzungen und Hautschuppen bemerkbar.

Je nach Schweregrad können die Hauterscheinungen variieren. Bei manchen kommt es nur zur vermehrten Schuppung, während andere unter einer starken Entzündung der Haut leiden und die Seborrhoische Dermatitis mit Haarausfall einhergeht. Je früher eine Behandlung eingeleitet wird, umso besser kann eine Ausdünnung der Haare verhindert werden.

Zum Einsatz kommen insbesondere Wirkstoffe, die die Pilze abtöten, die Entzündung eindämmen und die Ablösung der Schuppen fördern. Antimykotika gibt es in der Form von Cremes, Shampoos und Lotionen. Ist das Ekzem besonders hartnäckig ausgeprägt, sind sie in Tablettenform erhältlich. Bei Nichtbehandlung kann es zum starken Haarausfall oder sogar einer Kahlköpfigkeit kommen.


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Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.
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