Die besten Tipps bei Abflussverstopfung

Tipps bei Abflussverstopfung
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Wenn es zu einer Abflussverstopfung kommt, ist der Alltag beeinträchtigt. Vor allem wenn der Abfluss am WC verstopft ist, kommt es zu unangenehmen Situationen. Doch auch wenn das Wasser in der Badewanne oder am Waschtisch in der Küche oder dem Badezimmer nicht mehr abfließt, fühlt man sich massiv eingeschränkt. Eines ist klar: Das Problem anstehen zu lassen ist keine Lösung: Wenn das Wasser überläuft, kann es zu hohen Folgekosten kommen.

Einen Wasserschaden reparieren zu lassen kann mehrere tausend Euro kosten. Je früher du auf einen Abflussverstopfung reagierst umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du das Problem selbst in den Griff bekommst. Helfen die üblichen Hausmittel nicht, kannst du immer noch einen regionalen Installateur beauftragen.

Wie es zu einer Abflussverstopfung kommt

Nur in den seltensten Fällen entsteht eine Abflussverstopfung spontan. Natürlich kann es dazu kommen, dass der Nachwuchs Spielzeug in die Toilette wirft und sich das Wasser aus diesem Grund staut. Doch meistens baut sich das Problem langsam auf. Immerhin gelangen Substanzen und feste Bestandteile in den Abfluss, die dort eigentlich nichts verloren haben. Besonders rasch kommt es zu einer Abflussverstopfung, wenn immer wieder Fette in die Kanalisation gelangen.

Wenn du nach dem Essen Geschirr spülst und warme Fettreste in den Abfluss gelangen, härten sie rasch aus und setzen sich an den Wänden der Rohe ab. Dadurch verengt sich das Rohr und schließlich ist der Abfluss vollständig blockiert. Aus diesem Grund ist dringend davon abzuraten, Öl einfach in den Abfluss zu kippen. Sammle Speiseöle besser in einem Gefäß und entsorge es ordnungsgemäß.

Im Badezimmer sind Haare in den meisten Fällen die Auslöser für eine Abflussverstopfung. Wenn du dich unter der Dusche kämmst, verlierst du auf ganz natürliche Weise täglich bis zu 100 Haare. Um eine Verstopfung zu vermeiden, kaufe am besten ein Haarsieb und lass es gar nicht so weit kommen. In der Regel kündigt sich eine Abflussverstopfung schon länger an. Als Alarmsignal gilt ein Gurgeln im Abfluss, das durch die Verengung im Rohr entsteht. Wenn sich das Wasser seinen Weg durch die verschmutzten Rohre bahnt, entsteht das typische Gluckern.

Mit bewährten Hausmitteln gegen Abflussverstopfung

Bei einer Abflussverstopfung kannst du dir oft mit einfachen Hausmitteln helfen, die sich schon vor Jahrzehnten bewährt haben. Liegt die Ursache im oberen Bereich, lohnt es sich eine manuelle Reinigung vorzunehmen. Dafür montierst du den Siphon im Waschbecken ab und entfernst sichtbare Fremdkörper wie Haare und Speisereste. Anschließend legst du den Siphon für einige Zeit in einen Eimer mit warmem Wasser ein, dem du einen Spritzer Spülmittel beigefügt hast. Anschließend lassen sich Schmutzreste mit einer flexiblen Bürste wie einem Flaschenreiniger entfernen.

Zur Grundausstattung jedes Haushalts sollte eine Saugglocke zählen, die auch als Pömpel bezeichnet wird. Wie der Name schon vermuten lässt wird Schmutz durch eine Saugwirkung beseitigt. Bei Waschbecken setzt du das einfache Gerät an den Ausfluss und lässt so viel Wasser ein, bis der Gummiteil völlig unter Wasser steht. Dann wird die Saugglocke schwungvoll auf und nieder gedrückt. Durch diesen Vorgang entsteht ein Vakuum, das Verschmutzungen nach oben saugt.

Sitzt die Verstopfung tiefer lohnt es sich mit Zutaten, die du vermutlich ohnehin zu Hause hast ans Werk zu gehen. Anstatt teure chemische Abflussreiniger zu kaufen, die nicht nur das Haushaltsbudget, sondern auch die Umwelt belasten bietet sich die Behandlung mit Backpulver und Essig an.

Streue den Inhalt von vier Päckchen Backpulver in den Abfluss und leere eine halbe Tasse Essig nach. Da Backpulver basisch und Essig sauer sind, entsteht eine chemische Reaktion, die du an zischenden Geräuschen erkennst. Lässt es nach, schütte heißes Wasser nach. Diese Methode lässt sich gut mit einer Saugglocke oder einem Druckreiniger kombinieren, den du im Baumarkt kaufen kannst.

Abflussverstopfung durch einen Installateur: Was ist zu beachten?

Wenn du bereits alle Hausmittel durchprobiert hast und der Abfluss immer noch verstopft ist, warte besser nicht zu lange, sondern Suche nach einem kompetenten Installateur in deiner Nähe. Einen regionalen Handwerker zu beauftragen ist aus mehreren Gründen sinnvoll:

  • Bei einer Abflussverstopfung bezahlst du nicht nur die Arbeitszeit, sondern auch den Anfahrtsweg. Wenn du dich für einen Profi aus der Nachbarschaft entscheidest, reduzieren sich die Nebenkosten
  • Regionale Installateure sind schneller bei dir: Gerade in Notfällen wie bei einer Abflussverstopfung möchte man das Problem möglichst zeitnah beseitigen.
  • Vielleicht haben Nachbarn schon gute Erfahrung mit regionalen Handwerkern gemacht: Höre dich um und frage nach Empfehlungen

Immer wieder liest man in Zeitungen von Wucherpreisen, die für die Beseitigung von Abflussverstopfungen verrechnet werden. Schwarze Schafe nutzen die Notsituation aus und ziehen ihren Kunden, die unter Stress ziehen, das Geld aus der Tasche. Vor allem wenn das Malheur in der Nacht oder am Wochenende passiert, kommen Zuschläge dazu. Das ist im Prinzip auch legitim, da der Installateur fixe Öffnungszeiten hat.

Allerdings darf sich der Nacht- oder Wochenendzuschlag nur auf die Personalkosten, nicht jedoch auf die Anfahrt oder die Verwendung von Spezialwerkzeugen beziehen. Seriöse Installateure setzen nur jenes Werkzeug ein, das unbedingt gebraucht wird. Für eine normale Verstopfung reicht in der Regel eine Spirale mit elektronischer Steuerung. Am besten machst du mit dem Installateur deines Vertrauens einen Fixpreis aus. Oft kann der Experte schon am Telefon einen ungefähren Preis nennen. Bei seriösen Handwerkern musst du die Rechnung nicht sofort bar bezahlen.


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Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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