Was ist eine Dependente Persönlichkeitsstörung?

Dependente Persönlichkeitsstörung
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Wenn man Informationen über Persönlichkeitsstörungen sucht, kann man heute eine ganz besondere Persönlichkeitsstörung im Fokus finden: die Dependenten Persönlichkeitsstörung. Diese psychische Erkrankung kann sich stark auf das Verhalten und Wohlbefinden von Betroffenen auswirken – und genau das wird in diesem Blog genauer beleuchtet. Hier erfährt man, was es bedeutet, mit einer Dependenten Persönlichkeitsstörung zu leben.

Was ist eine Dependente Persönlichkeitsstörung?

Eine Depressive Persönlichkeitsstörung ist eine psychische Erkrankung, bei der die Betroffenen ein übermäßiges Bedürfnis nach Unterstützung und Bestätigung von anderen haben. Sie sind oft unsicher und ängstlich, wenn sie Entscheidungen treffen müssen, und fühlen sich unwohl, wenn sie alleine sind.

Menschen mit einer Dependenten Persönlichkeitsstörung neigen dazu, ihre eigenen Bedürfnisse hinter die anderer zu stellen und sich selbst aufzugeben, um ihren Beziehungen zu anderen gerecht zu werden. Sie können auch Schwierigkeiten haben, Grenzen zu setzen oder sich gegenüber anderen durchzusetzen. Es ist wichtig zu betonen, dass eine erfolgreiche Therapie möglich ist und Betroffene in ihrer Genesung unterstützt werden können.

Wenn jemand in den Beschreibungen wiedererkennst oder den Verdacht hast, dass jemand in deinem Umfeld an dieser Erkrankung leidet, solltest du professionelle Hilfe suchen. Das können beispielsweise Psychotherapeuten sein, die sich auf Persönlichkeitsstörungen spezialisiert haben. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann helfen, langfristige Auswirkungen auf das Leben von Betroffenen, wie beispielsweise Beziehungsprobleme oder berufliche Schwierigkeiten, zu vermeiden.

Symptome und Merkmale einer Dependente Persönlichkeitsstörung

Bei einer Dependente Persönlichkeitsstörung (DPS) besteht ein starkes Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz. Es fällt schwer, Entscheidungen allein zu treffen und es herrscht oft Unsicherheit oder Hilflosigkeit. Es besteht die Tendenz, sich anderen Menschen anzupassen und ihre Meinungen und Wünsche über die eigenen zu stellen.

Symptome einer DPS können eine geringe Selbstachtung, Angst vor Ablehnung sowie das Vermeiden von Konflikten sein. Es besteht auch die Tendenz, ungesunde Beziehungen aufrechtzuerhalten und extreme Hingabe und Unterstützung für andere zu zeigen, selbst auf Kosten der eigenen Bedürfnisse.

Trennungsangst ist ein weiteres Merkmal einer DPS. Bei diesen Merkmalen sollte ein Experte aufgesucht werden, um eine Diagnose zu erhalten und geeignete Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass eine DPS behandelbar ist und dass man mit professioneller Unterstützung lernen kann, ein unabhängigeres und selbstbestimmteres Leben zu führen.

Ursachen und Risikofaktoren für die Entwicklung einer Dependente Persönlichkeitsstörung

Die Entstehung einer Dependenten Persönlichkeitsstörung kann durch verschiedene Ursachen und Risikofaktoren bedingt sein. Einer dieser Faktoren ist eine genetische Veranlagung, die das Risiko für eine Dependenten Persönlichkeitsstörung in Familien, in denen bereits Persönlichkeitsstörungen aufgetreten sind, erhöht. Darüber hinaus können auch traumatische Erlebnisse in der Kindheit, wie Vernachlässigung oder Missbrauch, dazu führen, dass sich diese Störung entwickelt.

Ein niedriges Selbstwertgefühl kann ebenfalls eine Ursache dafür sein, dass Betroffene sich stark an andere Personen binden und kaum eigene Entscheidungen treffen können. Bestimmte Eigenschaften, wie Passivität, Unsicherheit und Ängstlichkeit, können dazu beitragen, dass sich eine Dependente Persönlichkeitsstörung entwickelt. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass es nicht nur eine einzelne Ursache gibt, sondern dass verschiedene Faktoren in Kombination dazu führen können, dass diese Störung ausgelöst wird.

Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten bei einer Dependente Persönlichkeitsstörung

Wenn an einer Dependente Persönlichkeitsstörung gelitten wird, kann es schwierig sein, die Symptome alleine zu bewältigen. Es ist wichtig, einen professionellen Therapeuten aufzusuchen, um eine genaue Diagnose zu erhalten und eine effektive Behandlung zu beginnen. Die Therapie konzentriert sich oft auf die Stärkung des Selbstwertgefühls und der Unabhängigkeit sowie auf die Entwicklung von Fähigkeiten zur Bewältigung von Stress und Konflikten.

Medikamente können auch helfen, insbesondere um begleitende Angst- oder Depressionssymptome zu behandeln. Eine langfristige psychotherapeutische Behandlung kann helfen, die Abhängigkeit von anderen zu verringern und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Wenn an einer dependente Persönlichkeitsstörung gelitten wird, sollte nicht zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Kognitive Verhaltenstherapie, Interpersonelle Therapie, Gruppentherapie, Medikamente, Angstlösende Medikamente, Stimmungsstabilisierende Medikamente.

Umgang mit Menschen, die an einer Dependente Persönlichkeitsstörung leiden

Wenn man jemanden kennt, der an einer Dependente Persönlichkeitsstörung leidet, kann es schwierig sein, angemessen darauf zu reagieren. Menschen mit dieser Störung neigen dazu, sich stark auf andere zu stützen und haben oft Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen oder für sich selbst einzustehen. Es ist wichtig, geduldig und verständnisvoll zu sein und ihnen dabei zu helfen, Selbstvertrauen aufzubauen und ihre Fähigkeit zur Selbstständigkeit zu fördern.

Gleichzeitig ist es auch wichtig, Grenzen zu setzen und ihnen nicht die Verantwortung für das eigene Glück oder Wohlbefinden zu überlassen. Eine Therapie kann auch helfen, um die Abhängigkeit von anderen zu reduzieren und eine gesündere Beziehungsfähigkeit aufzubauen.

Es ist hilfreich, Kritikfähigkeit zu vermitteln und auf eine selbstreflektierte Einstellung zu achten. Häufig liegen der Dependente Persönlichkeitsstörung Missbrauchserfahrungen zugrunde, die für eine autonome Lebensweise eine Selbsttherapie oder professionelle Hilfe erfordern. Konfliktmanagement und die Auseinandersetzung mit eigenen Emotionen und dem Anlass emotionalen Rückzugs sind weitere Bestandteile eines Entwicklungsprozesses.

Fazit

Eine dependente Persönlichkeitsstörung kann für Betroffene sehr belastend sein. Es ist wichtig, dass sie sich professionelle Hilfe suchen und ihre Beziehungen auf eine gesunde Art und Weise aufbauen. Für Angehörige von Menschen mit einer DPD ist es ebenfalls wichtig, die richtigen Unterstützungsmöglichkeiten zu finden.

Es gibt verschiedene Therapieansätze, die helfen können, eine DPD zu behandeln und Betroffene dabei zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Es ist auch wichtig zu betonen, dass es bei einer DPD nicht um Schwäche geht – vielmehr handelt es sich um eine anerkannte psychische Erkrankung, die behandelt werden kann.

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Über Der Philosoph 1989 Artikel
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 15 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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