Am Computer die Zeit vertreiben

Schach am Computer
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Jedermann kennt es: Man sitzt oder liegt nur gelangweilt herum, selbst am PC gibt es nichts Interessantes zu gucken oder zu tun und man surft ziellos im Web. Doch selbst wenn man bereits alle spannenden Serien auf Netflix und jedes lustige Katzenvideo auf YouTube gesehen hat, bietet das Internet noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, um sich die Zeit zu vertreiben. Einige davon stellen wir im heutigen Artikel vor.

Schach spielen

Das Spiel der Könige wird seit Jahrhunderten fast überall auf der Welt gespielt. Was viele allerdings nicht wissen: Inzwischen werden die meisten Schachpartien online gespielt. Ein ähnliches Phänomen kann man in der iGaming-Branche beobachten.

Während immer mehr neue Online Casinos eröffnen, sinkt der Marktanteil der Spielhallen weiter. Der Vorteil bei digitalen Casinos ist, dass eine Spieleauswahl und teilweise großzügige Boni geboten werden können, die normale Spielhallen nicht liefern können. Bei Schach ist das ganz ähnlich.

Dort bieten Plattformen wie Chess.com und Lichess.org die kostenlose Möglichkeit gegen Spieler aus aller Welt eine Runde Schach zu spielen. Außerdem gibt es ein nach dem Können des Spielers sortiertes Rangsystem, die sogenannte Elo-Zahl, sodass man immer gegen Spieler spielt, die ähnlich gut sind wie man selbst.

Außerdem kann man Taktikaufgaben, also kurze Schach-Rätsel, lösen und verschiedene besondere Schachvarianten spielen, die es so im normalen Spiel nicht gibt. So bleibt ein Spiel, das über 1000 Jahre alt ist, auch in der heutigen Zeit noch interessant.

Livestreams gucken und Podcasts hören

Podcasts hören
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Auf Plattformen wie Twitch oder YouTube kann man Livestreams zu allen möglichen Themen schauen. Egal welche Sportarten, Hobbys oder Games, auf Twitch und YouTube gibt es fast alles live zu sehen. Auch für ältere Personen kann das durchaus interessant sein, denn auf Twitch und YouTube werden auch Poker, Schach, Brettspiele, Reitsport, Tennis, das Kreieren von Kunst (zum Beispiel das Malen von Ölgemälden) und viele weitere Dinge gestreamt. Livestreams sind teilweise interessanter als Videos, da das Element des Ungewissen mit von der Partie ist.

Wenn jemand auf YouTube ein Video darüber hochlädt, wie er oder sie ein Bild malt, dann weiß man vorher, dass das Bild gut aussehen wird. Bei einem Livestream weiß man vorher nicht, wie das Bild am Ende aussieht. Und selbst wenn man Gaming und die anderen aufgezählten Dinge nicht interessant findet, gibt es noch Podcasts.

Podcasts gibt es auf zahlreichen Plattformen, die bekannteste ist wahrscheinlich der Musik Streamingdienst Spotify. Allerdings gibt es auch Apple Podcasts, Google Podcasts, Amazon Podcasts und unzählige weitere Anbieter. Bei einem Podcast redet eine Person oder mehrere Personen über ein Thema. Dieses Thema kann einem beliebigen Bereich zuzuordnen sein, beliebte Themenbereiche sind Politik, Sport, Leben, Musik, Finanzen oder auch Wirtschaft.

Das interessante an Podcasts ist, dass oft erfahrene Personen ihr Wissen teilen. So haben inzwischen zahlreiche Spitzenpolitiker Podcasts, in denen sie ihren Zuhörern ihre Gedanken zu aktuellen politischen Themen mitteilen. Auch viele Fitnesstrainer haben Podcasts, in denen sie (kostenlose) Ratschläge zu Ernährung, Sport und anderen Fitnessthemen geben. Für die persönliche Weiterentwicklung und den Einblick in besondere Themenbereiche können Podcasts sehr interessant sein, daher erfreuen sich bei Spotify und Co auch steigender Beliebtheit.

Kreativ sein

Falls man die hier von uns vorgestellten Beschäftigungen uninteressant findet, ist das noch lange kein Grund sich zu langweilen. Das Internet bietet ungeahnte Möglichkeiten und wer kreativ genug ist und einen Computer und einen Internetzugang hat, wird im 21. Jahrhundert keine Langeweile mehr verspüren. Wenn keine andere Beschäftigung zur Auswahl steht, kann man immer noch seinen persönlichen Minesweeper Highscore knacken, ein Bild in Paint malen oder anfangen ein Buch zu schreiben. Es gibt immer etwas zu tun.

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Über Der Philosoph 1572 Artikel
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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