Bargeldverbot – die Nachteile

Bargeldverbot Bargeldverbot - die Nachteile

Heute möchten wir dir alles rund um das Bargeldverbot erläutern und wo die Nachteile liegen. Was man früher nicht für möglich gehalten hätte, macht die digitale Revolution heutzutage möglich, nämlich dass eine bargeldlose Gesellschaft entsteht. Bereits vor einigen Jahren fingen die Politiker und Ökonomen damit an, zu fordern, dass das Bargeld abgeschafft wird und die Transaktionen nur noch ohne Bargeld durchgeführt werden. Dies bietet einige Vorteile, doch das Bargeldverbot verbirgt auch einige Nachteile, die der folgende Ratgeber erläutert.

Eine Abschaffung des Bargelds ist geplant

Das Bargeld soll vermutlich abgeschafft werden und angeblich soll es zu unserem Besten sein, denn damit sollen Schwarzarbeit, der Handel mit Drogen oder sonstige kriminelle Machenschaften wie die Finanzierung von terroristischen Anschlägen unterbunden werden, beispielsweise Raub, Einbrüche, Überfälle, Steuerhinterziehung etc. Jede größere Geldzahlung kann nachverfolgt werden. Zudem werden viel weniger Münzen und Scheine benötigt, was natürlich Kosten spart. Beim Produzieren sparen nicht nur die Notenbanken, sondern die Banken benötigen ebenso weniger Personal an den Schaltern. So weit, so gut, doch die Nachteile der geplanten Idee, die in verschiedenen Ländern bereits erprobt oder sogar praktiziert wird, beispielsweise in Dänemark, Schweden, Frankreich, Belgien und Zypern, sind ebenso nicht von der Hand zu weisen.

Bargeldverbot – wo liegen die Nachteile?

Wenn das Bargeld abgeschafft wird, muss überall mit der Karte bezahlt werden, ganz gleich bei welchen Anschaffungen, beispielsweise Lebensmitteln, Kleidung, Schmuck, Edelmetallen, an der Tankstelle, im Restaurant usw. Dies führt nicht nur dazu, dass der Verbraucher dadurch große Einschränkungen in seiner Entfaltung hinnehmen muss, da es keine Wahl mehr zwischen Bargeld oder Überweisung gibt, sondern dies führt auch zu einer Totalüberwachung, denn die Konsumgewohnheiten wären dann bis ins kleinste Detail sichtbar, während wir im Moment noch mit dem Bargeld ein großes Stück Freiheit genießen, nämlich die Freiheit, dass jeder bezahlen kann, wie er möchte. Stellt sich nur die Frage, wie lange dies noch so sein wird. Mit dem Bargeldverbot gäbe es keine Möglichkeit mehr, dass wir zwischen einer Zahlung mit Bargeld oder einer unbaren Zahlung wählen können. Dies sorgt für Einschränkungen der Persönlichkeitsrechte.

Bargeldverbot – die Auswirkungen

Der Verbraucher soll durch das Bargeldverbot gezwungen werden, seine vorhandenen „Lagerstellen“ des Geldes wie Tresor, Spardose oder sonstige Aufbewahrungsorte aufzulösen und das Bargeld bei einem Kreditinstitut einzuzahlen. Dies könnte dazu führen, dass das Guthaben aufgrund des Negativzinses wegbesteuert wird. Dies ist natürlich nicht der Plan von den Menschen, die ihr Geld mühsam sparen. Denn wer möchte schon, dass das hart gesparte Geld hohen Verlusten ausgesetzt ist. Wer spart, ist bestraft, könnte dann die Devise lauten. Die Banken können, nachdem das Bargeld abgeschafft wurde, an jedem Kauf bzw. an jeder Transaktion gut verdienen, der Staat nimmt zudem mehr Umsatz sowie Verbrauchssteuern ein. Da stellt sich die Frage, wer wohl vom Bargeldverbot am meisten profitieren wird.

In welchen Ländern wurde das Bargeldverbot bzw. die Begrenzung bereits eingeführt?

In Griechenland besteht seit dem Jahr 2011 für Privatpersonen ein Verbot der Bargeldzahlungen von über 1.500 Euro und für Geschäftsleute von 3.000 Euro. 2011 folgte das Land Italien, welches für Bargeldtransaktionen eine Obergrenze von 1.000 Euro eingeführt hat, was im Anschluss auf 3.000 Euro erhöht wurde. Seit 2012 beträgt der Betrag für Bargeldgeschäfte in Spanien maximal 2.500 Euro. Zudem müssen Privatpersonen alle Quittungen fünf Jahre lang aufbewahren. In Frankreich beträgt die Höchstgrenze für die Zahlung mit Bargeld für die inländischen Steuerzahler 1.000 Euro. In Belgien beträgt die Bargeldgrenze 3.000, in Polen 15.000, in Portugal 1.000, in der Slowakei 5.000 und in Tschechien 13.000 Euro. In Schweden fordern die Unternehmen, Gewerkschaften und Behörden mittlerweile ein komplettes Bargeldverbot. Auch in Norwegen ist es geplant, dass ab dem Jahr 2017 gar kein Bargeld mehr gedruckt wird.

Ein guter Tipp von uns

Der Goldkauf erscheint angesichts der geplanten Entwicklung, die eintreten könnte, interessanter denn je. Schon lange bereitet die Entwicklung im Euroraum vielen Menschen immer mehr Sorgen. Dagegen kann gesteuert werden, wenn in Sachwerte investiert wird, beispielsweise in Edelmetalle wie Gold oder in Immobilien. Es lohnt sich, aufgrund des attraktiven Kaufpreises Gold zu kaufen, was eine gute Absicherung der Altersvorsorge ist. Es steht in den Sternen, wie lange der Wert des Papiergelds noch bestehen wird. Daher ist es eine Überlegung wert, als vorausschauender Bürger vorzusorgen und rechtzeitig in krisensichere Anlagen zu investieren. Doch letzten Endes muss natürlich jeder für sich entscheiden, was er mit seinem Geld macht, da die weitere Entwicklung noch nicht feststeht. Bisher sind alles noch Ideen und Spekulationen. Aktuell wird lediglich viel über die Abschaffung oder zumindest das Begrenzen von Bargeld diskutiert. Bleibt abzuwarten, ob es wirklich so kommen wird.

Fazit – für den Bürger selber ergeben sich mehr Nachteile als Vorteile durch das Bargeldverbot

Die Vorteile, die genannt wurden, gelten insbesondere für die Politik und die Banken. Wer weiß, ob sich die Kriminalität nach dem Abschaffen des Bargelds nicht auf die digitale Welt verlagert? Wieder einmal kommt die Frage auf, ob die Netze tatsächlich sicher genug sind, um sämtliche Transaktionen sicher abzuwickeln. Für den Verbraucher führt das Bargeldverbot letzten Endes wohl eher zu verschiedenen, bereits genannten Nachteilen. Was hältst du vom Bargeldverbot, das eines Tages als endgültiger Plan verabschiedet werden könnte? Findest du es gut oder schlecht? Verrate uns deine Meinung doch im Kommentarfeld.

Über Der Philosoph (462 Artikel)
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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