Krusten nach der Haartransplantation

Krusten nach der Haartransplantation
Bigstock I Copyright: New Africa
Anzeige

Bei einer Haarverpflanzung, die zu mehr Lebensqualität verhilft, werden in die Kopfhaut winzige Schnitte gesetzt, um die Haarfollikel einzusetzen, sodass es zu Krusten nach der Haartransplantation kommt. Der Grund ist einfach: Wie bei allen Wunden durch Schnittverletzungen gerinnt das austretende Blut.

Die Krusten haben letztendlich eine schützende Funktion und sorgen für eine gesunde Heilung. Doch es gibt einiges zu beachten, damit der Heilungsprozess reibungslos verläuft. Nachfolgend erfährst du die wichtigsten Tipps, Regeln und Vorgaben zum optimalen Verhalten und warum es überhaupt zu Krusten nach der Haarverpflanzung kommt.

Krusten nach der Haartransplantation

Rund um die Krusten nach der Haartransplantation ranken sich viele Zweifel und Fragen. Doch keine Sorge: Sie sind selbst bei minimalinvasiven Eingriffen aufgrund der Einschnitte in der Kopfhaut, die durch das Entfernen und anschließende Übertragen der Grafts verursacht werden, völlig normal.

Sie verdeutlichen die Abheilung und schützen die Wunde, auch wenn die Bildung der Krusten mit den neuen Methoden der Transplantation wie bei der FUE- und DHI-Technik nur gering ist. Sie entstehen aus Wundwasser und Blut und decken als Art Verschluss offene Wunden ab.

Die Krusten bilden sich ein paar Tage nach der Haarverpflanzung sowohl im Spender- als auch Empfängerbereich. Darum musst du dir also keine Gedanken machen. Die Krusten nach der Haarverpflanzung trocknen innerhalb von drei bis vier Tagen und lösen sich zusehends von der Kopfhaut.

In der Regel wäscht du sie nach rund zehn Tagen ab. Teilweise kann es auch etwas länger dauern, doch dies ist nicht schlimm. Nach vier bis sechs Wochen hat in der Kopfhaut eine Verankerung der Haarpapillen stattgefunden. Das ist wichtig für das Wachstum neuer, gesunder Haare.

Krusten nach der Haarverpflanzung – was gibt es zu beachten?

Direkt nach dem Eingriff arbeitet das Immunsystem daran, die Wunden zu verschließen. Die Blutgerinnung und somit die Krusten nach der Haartransplantation haben das Ziel, die Blutung zu stoppen und vor Schmutz, Staub, Schweiß oder anderen äußeren Einflüssen zu schützen.

Die Intensität der Krusten ist erheblich von der angewendeten Methode der Haartransplantation abhängig. Bei der FUT-Methode, die früher üblich war, bildeten sich sehr starke Krusten nach der Haarverpflanzung. Dank der neuen Methoden kann die Krustenbildung wesentlich reduziert werden. Zudem gilt: Je hochwertiger die genutzten Instrumente und umso erfahrener der Arzt, desto weniger Blutungen treten gewöhnlich auf.

Auch die Narbenbildung kann durch die Auswahl eines guten Chirurgen deutlich verringert werden. Unter den Krusten nach der Haarverpflanzung läuft der Heilprozess weiter, sodass sie eine eine gewisse Zeit auf der Kopfhaut bleiben müssen. Kratze sie daher keinesfalls auf, denn wenn Schmutz und Staub oder Keime in die Wunden eindringen, kann es zu Entzündungen und Infektionen kommen.

Trotz eintretenden Juckreizes darf nicht gekratzt werden. Der Wundheilungsprozess wird dadurch gestört und die transplantierten Haare können ausreißen. In der Regel musst du nach der Haartransplantation ein Antibiotikum einnehmen, um das Abheilen der Krusten zu verbessern und Infektionen zu vermeiden. Letztere können zur sichtbaren, nicht mehr zu beseitigenden Narbenbildung führen. Sogar der Verlust frisch verpflanzter Haarfollikel wird durch ein falsches Verhalten begünstigt.

Krusten nach der Haartransplantation – weitere Tipps

Trage in den ersten Tagen nach der Verpflanzung ein Stirnband, um im Bereich der Stirn und Augen Schwellungen, die entstehen können, da das Betäubungsmittel entweicht, zu vermeiden. Schlafe in den ersten fünf bis sechs Nächten auf dem Rücken.

Verwende ein Nackenkissen, um Kontakt zum behandelten Bereich zu verhindern. Wasche die Haare erst 48 Stunden nach der Transplantation zum ersten Mal, ohne dabei stark zu rubbeln. Viele Patienten erhalten von der Klinik ein spezielles Shampoo, das die Rückbildung von Schorf fördert und die Kopfhaut pflegt.

Verwende lauwarmes Wasser, um sie nicht unnötig zu strapazieren. Nach der Einwirkzeit des Shampoos von wenigen Minuten wird es mit warmem Wasser ausgespült, am besten mit einer Schale oder Kanne. Damit lässt es sich vorsichtig über den Kopf gießen.

Die Haarwäsche lindert zudem Juckreiz. Auch die Verwendung einer speziellen Lotion ist vor dem Haarewaschen ideal. Sie wird behutsam in Haarwuchsrichtung aufgetupft und darf keinesfalls einmassiert werden. Die Lotion wird nach einer Einwirkzeit von etwa 60 Minuten mit lauwarmem Wasser abgespült.

Zum Trocknen der Haare wird in den ersten Tagen nach dem Eingriff kein Fön genutzt, sondern ein fusselfreies Tuch aus Baumwolle, mit dem sie leicht abgetupft werden. Idealerweise trocknen die Haare an der Luft.

Verwende in den ersten drei Monaten nach der Transplantation keinen Nass- oder Trockenrasierer. Vermeide in den ersten 14 Tagen nach dem Eingriff körperliche Anstrengungen und Sport. Eine Schweißbildung wirkt sich auf die Wundheilung negativ aus. Besuche somit in den ersten vier Wochen außerdem keine Sauna und kein Solarium und meide Sonneneinstrahlung.

Fazit

Krusten nach der Haartransplantation verdeutlichen die Wundheilung und sind somit völlig normal. Die Verkrustung beginnt innerhalb einiger Tage während der Heilung. Damit der Heilungsprozess ungestört abläuft, ist es wichtig, dass die Krusten nach der Haarverpflanzung eine gewisse Zeit auf der Kopfhaut verbleiben.

Sie schützen die Wunde und helfen, dabei, Entzündungen und Infektionen zu vermeiden. Die Krusten fallen meist nach 10 bis 20 Tagen nach der OP ab. So unangenehm der Juckreiz während der Heilungsphase auch sein mag, es darf nicht gekratzt werden, um erwähnte Probleme zu verhindern.

Daneben gilt es die genannten Tipps bezüglich des Waschens, Pflegens und Verhaltens nach der Haartransplantation zu beachten. Die Klinik händigt Betroffenen immer ein Informationsblatt mit Verhaltensregeln aus. Es ist wichtig, sich daran zu halten, um die Heilung zu beschleunigen und ein bestmögliches Ergebnis nach der Haarverpflanzung zu erzielen.


Wichtiger Hinweis: Sämtliche Beiträge und Inhalte dienen rein zu Unterhaltungs- und Informationszwecken. Die Redaktion übernimmt keine Haftung und Gewährleistung auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Inhalte. Unsere Inhalte haben keine Beratungsfunktion, sämtliche angewandten Empfehlungen sind eigenverantwortlich zu nutzen. Wir ersetzen weder eine Rechtsberatung, noch eine ärztliche Behandlung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, sich bei individuellen Bedarf oder Zustand an fachspezifische Experten zu wenden.

Über Der Philosoph 1283 Artikel
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.
Kommentar-Richtlinien: Wir freuen uns über deine Kommentare! Wir bitten dich an unsere Richtlinien zu halten: bitte bleib höflich, achte auf deinen Umgangston und nimm Rücksicht auf gute Verständlichkeit. Wir weisen darauf hin, dass wir alle Kommentare vor der Veröffentlichung prüfen und dass kein Recht auf Veröffentlichung besteht. Inhalte mit Werbung, rassistischen, pornografischen, sowie diskriminierenden Inhalten, potentiell illegale oder kriminelle Inhalte werden nicht veröffentlicht und gelöscht. Ebenso bitten wir die absichtliche Verletzung von Urheberrechten zu vermeiden. Trotz Prüfung nehmen wir als Portal Abstand von den einzelnen Standpunkten, Meinungen und Empfehlungen. Wir übernehmen keine Haftung und Gewährleistung für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit.