Sportarten, die Männer machen und Frauen bewundern

Motorsport
@ Pixabay / skeeze
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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen wurde seit 1989 zweimal Weltmeister und achtmal Europameister. Damit sind die Damen wesentlich erfolgreicher als ihre männlichen Kollegen. Und dennoch finden ihre Länderspiele hierzulande wenig Beachtung.

Das sollte sich mit der WM im eigenen Land 2011 ändern, doch in Deutschland ist und bleibt Fußball eine männliche Domäne.

Frauenfußball mögen nur wenige

Das zeigt sich auch bei den Zuschauerzahlen in der Bundesliga: In der Saison 2017/18 besuchten im Schnitt knapp 45.000 Fans die Spiele der Herren. In der 2. Bundesliga waren es mehr als 17.000 pro Spiel. Davon können die Damen nur träumen: Nachdem die durchschnittlichen Besucherzahlen einige Jahre jenseits der 1.000 lagen, waren es in der vergangenen Saison nur noch 850 Fans, die es ins Stadion zog. Die fehlende Popularität in Deutschland erkennt man auch daran, dass die meisten Anbieter von Sportwetten gar keinen Frauenfußball im Portfolio haben.

Nicht nur Fußball, sondern viele andere Sportarten werden von Männern beherrscht. Selbst wenn ihre Leistungen nicht besser sind – sie verdienen mehr und bekommen mehr Aufmerksamkeit. Alles was mit Kraft zu tun hat beispielsweise. Bodybuilding, Mixed Martial Arts, Boxen. Freilich schauen sich Frauen gerne an, was sich dort präsentiert, aber die wenigsten stemmen Eisen oder wollen einer Gegnerin ins Gesicht schlagen, bis sie umfällt. Viele Männer hingegen befriedigen damit ureigene Instinkte.

Röhrende V8-Motoren – sowas von männlich

Motorsport gehört sicherlich ebenfalls auf die Liste der männlichsten Sportarten. Damit ist nicht nur die Formel 1 gemeint, die ja irgendwie auch ziemlich verweichlicht ist, weil die Boliden bei der kleinsten Berührung ausscheiden. Wir denken da eher an die NASCAR-Rennen in den USA und röhrende V8-Motoren. Ob Daytona oder Indianapolis – die Autos rasen mit hoher Geschwindigkeit im Oval an hunderttausenden Fans vorbei.

Seinen Ursprung hat der NASCAR-Sport übrigens in der Zeit der Prohibition. Damals frisierten die Schmuggler ihre Autos, um der Polizei zu entkommen, und begannen irgendwann damit, Rennen gegeneinander zu fahren. Eher gegen die Tücken der Natur hingegen kämpfen die Teilnehmer von Rallye-Veranstaltungen wie der WRC-Weltmeisterschaft oder der Rallye Dakar. Sie jagen ihre Autos geradezu halsbrecherisch über Wüstendünen und an Abgründen vorbei. Nicht nur die meisten Frauen, sondern auch viele Männer würden sich das sicherlich niemals trauen.

Was ist männlicher als Mann gegen Mann ohne Rücksicht auf Verluste? Beim American Football geht es genau darum. Ok, eigentlich geht es um einen Ball, aber die Sportler tragen nicht umsonst Schutzkleidung. So ein Tackling ist nichts für Weicheierund der ein oder andere American Footballer klagt nach seiner Karriere über gesundheitliche Spätfolgen. Das gilt auch für Rugbyspieler und Boxer. Mal abgesehen davon, dass nicht selten der ein oder andere chirurgische Eingriff notwendig ist, um die ursprünglichen Gesichtszüge wieder herzustellen.

Timbersports – Holzhacken wie ein echter Kerl

Weniger gefährlich, aber nicht minder männlich ist Timbersports. Diese Holzfäller haben nichts mit dem zu tun, was viele Frauen zuhause haben – einen Mann, der gelegentlich im Garten Kaminholz hackt. Hier geht es richtig zur Sache. In Sekundenschnelle werden Bäume zerlegt, auf die man vorher geklettert ist. Timbersports ist definitiv nur was für echte Kerle.

Aber es gibt auch Sportarten, die männlich klingen, aber auch von Frauen absolviert werden, die dafür viel Bewunderung von den Herren ernten. Dazu gehört sicherlich der Ironman. Diese Triathlon-Disziplin besteht aus 3,86 Kilometer Schwimmen, etwa 180 Kilometer Radfahren und einem Marathonlauf von 42,195 Kilometer – hintereinander absolviert. Die besten Frauen benötigen dafür zwar etwa 50 Minuten länger als die Weltelite der Männer. Doch im Gegensatz zum Fußball wird keiner der Fans an der Strecke von sich behaupten, es besser zu können.

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Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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