Diese 10 Jobs sind vom Aussterben bedroht

Jobs Diese 10 Jobs sind vom Aussterben bedroht

Vor allem die Computerisierung sorgt dafür, dass viele Jobs, die noch als selbstverständlich gelten, bald der Vergangenheit angehören könnten. Maschinen, Computerprogramme oder Roboter übernehmen immer mehr Aufgaben, sodass einige Berufe gefährdet sind. Dadurch werden menschliche Arbeiter unterstützt und zum großen Teil sogar ersetzt. Nachfolgend werden die 10 Jobs erläutert, die vom Aussterben bedroht sind.

Wie sicher sind die eigenen Jobs noch?

Ein Arbeitsleben, wie es früher ablief, ist heutzutage unvorstellbar. Vor ein paar Jahrzehnten war es üblich, nach der Schule eine Ausbildung zu beginnen und anschließend übernommen zu werden. Im Unternehmen stieg man mit den Jahren, wenn alles gut lief, die Karriereleiter empor, bis man irgendwann schließlich in Rente ging. Doch solch ein Werdegang ist heutzutage kaum noch vorstellbar. Es gibt nicht mehr viele Menschen, die länger einige Jahre in ein und derselben Firma bleiben. Es ist mittlerweile Standard, dass den Mitarbeitern gekündigt wird, dass sie ausgetauscht und ersetzt werden. Noch dramatischer ist jedoch die Entwicklung, dass aufgrund des zunehmenden Fortschritts der Technik immer mehr Berufe vom Aussterben bedroht sind. Wenige Maschinen übernehmen im Handumdrehen die Aufgaben von einigen Tausend Menschen und genau dieses Problem wird in der Zukunft eine richtige Bedrohung für verschiedene Jobs darstellen. Wenn eine Arbeitskraft überflüssig wird, kostet sie dem Unternehmen unnötiges Geld, was in der Wirtschaft natürlich nicht gern gesehen wird, denn hier dreht sich schließlich alles um Einnahmen und Ausgaben. Mit diesem Thema haben wir uns auseinandergesetzt und die Arbeitsmarktlage einmal genauer analysiert. Wir wollten wissen, welche Jobs durch die fortschrittliche Technik und die Automatisierung vom Aussterben bedroht sind. Das Ergebnis ist sehr beunruhigend, denn der Fortschritt wird dazu führen, dass Millionen Jobs ersetzt werden könnten. Die folgenden 10 Jobs sind besonders vom Aussterben bedroht:

1. Briefträger – Platz 1 der bedrohten Jobs

Briefträger

Im Internet ist bereits zu beobachten, wie viele Unternehmen an neuen fortschrittlichen Techniken für ihre Paketdienste arbeiten. Daher lässt sich vermuten, dass es den Zusteller für Briefe, Zeitungen und Pakete irgendwann nicht mehr geben wird. Schon heute übernehmen diese Aufgaben Drohnen und andere Roboter. Ein weiteres Problem ist, dass die Briefträger der zunehmenden Kommunikation im Internet zum Opfer fallen. Wer sollte auch noch Postkarten oder Briefe schreiben, wenn dies auch per Whatsapp oder E-Mail erfolgen kann? Wer geht zum Briefkasten, wenn die verschiedenen Dokumente auch eingescannt und über eine E-Mail versendet werden können? Falls sich der Verdacht bestätigt, dass der Job ausstirbt, würde dieses Problem sehr vielen Mitarbeitern den Job kosten. Den Briefträgern werden auf jeden Fall keine rosigen Zeiten vorausgesagt. Mit einem Rückgang von mehr als 20 Prozent wird gerechnet.

2. Landwirt

Landwirt

Auch die Landwirte werden immer mehr durch Maschinen ersetzt, was sich natürlich auch auf die Anzahl der Neueinstellungen von Mitarbeitern auswirkt. Der Rückgang könnte rund 20 Prozent betragen. Die Arbeiter werden einfach ersetzt. Für viele kleine Höfe lohnt sich das Geschäft nicht mehr.

3. Zählerableser

Zählerableser

Die Zählerstände wurden früher per Hand abgelesen, doch immer mehr erfolgt dies maschinell und vollautomatisch. Die Daten werden auf elektronischem Wege an die Wasser-, Gas- und Stromanbieter übermittelt. Auch bei dieser Berufsgruppe wird ein Einstellungsrückgang von 20 Prozent erwartet.

4. Zeitungsreporter

Zeitungsreporter

Im Bereich der gedruckten Medien sieht es ebenfalls nicht rosig aus. Aufgrund von geringeren Werbeeinnahmen und der schwindenden Auflagen dürften die Verlage und damit auch die Zeitungsreporter, die sich auf Print-Produkte konzentrieren, in der Zukunft große Probleme haben. Im Bereich dieser Jobs werden etwa 14 Prozent weniger Einstellungen vorausgesagt.

5. Reisebüro-Mitarbeiter

Reisebüro-Mitarbeiter

Dass auch der Job des Reisebüro-Mitarbeiters vom Aussterben bedroht ist, dies liegt an den Internetplattformen wie Opodo, Trivago oder Ab in den Urlaub. Im Internet ist es im Handumdrehen möglich, das günstigste Hotel, einen passenden Flug, oder gleich das gesamte Paket inklusive Mietwagen zu buchen. Damit haben die Reisebüros ihren Stellenwert in den letzten Jahren zunehmend eingebüßt. Es lässt sich befürchten, dass dieser Trend anhalten wird. Es wird ein Rückgang von 12 Prozent vermutet.

6. Holzfäller

Holzfäller

Die technologischen Neuerungen und der stärkere Einsatz der Maschinen im Bereich der Holzindustrie und auch der Bedarf an Papier, der zurückgeht, lässt die Holzfäller um ihren Job bangen. In den nächsten Jahren soll die Nachfrage um knapp 10 Prozent sinken.

7. Flugbegleiter

Flugbegleiter

Dass immer weniger Flugbegleiter eingestellt werden, liegt ausnahmsweise mal nicht an der Digitalisierung,
sondern in erster Linie daran, dass weniger geflogen wird. Ein weiterer Grund sind die Preiskämpfe, die aus Konkurrenzdruck zwischen den Luftfahrtunternehmen stattfinden. Auch erwartete Fusionen in der Luftfahrtbranche werden für Entlassungen sorgen. Bei diesen Jobs wird ein Einstellungsrückgang von etwa 7 Prozent erwartet.

8. Maschinenführer

Maschinenführer

Auch die Maschinenführer sind vom Aussterben bedroht, denn die Automatisierung wird ebenso in den Fabriken weiter voranschreiten. Und wieder einmal verdrängen die Maschinen die Menschen. In diesem Beruf wird mit einem Einstellungsrückgang von etwa 5 Prozent gerechnet.

9. Mitarbeiter in einer Druckerei

Druckerei

Mittlerweile heißt es, dass die Zeitungen durch Online-Medien ersetzt werden, die Bücher durch eBooks und so weiter und so fort. Das führt dazu, dass die traditionellen Druckereien einen großen Teil ihres Geschäftsfeldes abgeben müssen. In dieser Branche wird ein Rückgang der Mitarbeiter-Neueinstellungen von 5 Prozent vermutet.

10. Steuerprüfer

Steuerprüfer

Auf Platz 10 bleiben noch die Steuerprüfer. Mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit von unglaublichen 99 Prozent werden die menschlichen Steuerberater in der Zukunft überflüssig werden, wie die Forscher voraussagen. Dann werden die Steuersparmodelle nicht mehr in Kleinarbeit von der Fachkraft durchgerechnet, sondern die Optimierung und die sonstigen anfallenden Arbeiten erfolgen durch Computerprogramme maschinell. In dieser Berufsbranche wird von den Analysten vermutet, dass rund 4 Prozent weniger Finanzbeamte eingestellt werden.

Wie ist es möglich, sich vor diesem Risiko der aussterbenden Jobs zu schützen?

Dass einige Jobs tatsächlich vom Aussterben bedroht sind, dies ist eine Tatsache, die sich wohl kaum von der Hand weisen lässt. Doch trotz allem sollte berücksichtigt werden, dass es aufgrund der drohenden Automatisierung, die zum Teil jetzt schon kaum zu stoppen ist, nicht nur Verlierer geben wird, denn es wird auch in der Zukunft einige Berufsgruppen geben, die noch immer eine wichtige Rolle spielen werden und die nicht ersetzbar sind. Auch beachtet werden muss, dass die Automatisierung und Fortschrittlichkeit andere, neuartige Berufsbilder hervorbringen wird. Da die schnelle Entwicklung heutzutage jedoch besonders rasant ist, ist eine der wichtigsten Überlebenstaktiken, sich bestmöglich anzupassen. Dabei heißt es, sich auf den schleichenden Wandel rechtzeitig vorzubereiten, statt abzuwarten, bis es heißt: Du wirst nicht mehr gebraucht. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig, beispielsweise mit entsprechenden Fortbildungen oder wenn es sich abzeichnet, dass es im eigenen Job keinen Sinn macht, mit einer kompletten Umschulung in einen Beruf, in dem die Zukunft rosiger aussieht. Wichtig ist es auf jeden Fall, sich darauf einzustellen und sich nofalls auf einen Jobwechsel vorzubereiten, denn eine Umorientierung ist auf jeden Fall besser, als vielleicht eines Tages ohne Job dazustehen. Es gibt auch Top Zukunftsberufe, mit denen man auf der sicheren Seite ist.

Fazit

Dies waren die 10 Jobs, die vom Aussterben bedroht sind. Dies ist ein unangenehmer Fakt. Doch die Digitalisierung wird auch zahlreiche neue Berufe entstehen lassen, beispielsweise im Bereich Software-Engineering. Es ist wichtiger denn je, sich auf die Berufe zu konzentrieren, die gefragt sind, zum Beispiel der Mathematiker und Ingenieure, denn in diesen Branchen werden immer Fachkräfte händeringend gesucht. Hier wird die Nachfrage auch in vielen Jahren noch vorhanden sein. Falls du dich auch über die 10 gefährlichsten Berufe informieren möchtest, darüber haben wir ebenfalls bereits berichtet.

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Über Der Philosoph (486 Artikel)
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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