Farblichttherapie und Lichttherapie – auf gesunde Art gesund bleiben oder gesund werden

Farblichttherapie Farblichttherapie und Lichttherapie - auf gesunde Art gesund bleiben oder gesund werden

Farbe ist Licht und Licht ist Farbe. Ob in Physik, Architektur oder Medizin, Kunst oder Theologie – Das Wesen von Licht und Farbe beschäftigt viele Disziplinen und Wissenschaften.

Jeder fühlt sich hin und wieder einmal lustlos und träge. Hast du dich jemals gefragt, ob du vielleicht von den falschen Farben umgeben bist? Farben sind wichtig für Körper und Seele und laden deine Batterien wieder auf. Unabhängig davon, welche Farben du am liebsten tragen oder mit welchen Farben du dich am liebsten umgibst, die sieben Farben des Sonnenlichts können uns unterbewusst beeinflussen.

Wie funktioniert die Farblichttherapie?

Die Farblichttherapie bietet Wohlbefinden für gesundheitsbewusste Menschen. Inzwischen wissen wir auch, dass sich Farblichttherapie bis auf die körperliche Ebene auswirken können. Früher wurde dieser Ansatz eher belächelt. Mittlerweile liegen harte Fakten vor, sodass sich die Farblichttherapie heute in der Medizin etabliert hat.

Farbe ist Energie. Jede Farbe hat ihre eigene Wellenlänge und Frequenz. Daher empfinden wir Farbe nicht nur optisch, sondern nehmen sie unterbewusst durch unsere Haut auf. Wenn Farbe in unseren Körper eindringt, löst sie eine chemische Reaktion aus, die die Funktion verschiedener Organe und Systeme beeinflusst. Farbe hilft unserem Hautgewebe und den Organen, Energie nachzutanken und so die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Diese neu geladene Energie gibt uns die Kraft, Krankheiten zu bekämpfen.

Die Farblichttherapie ist mittlerweile jahrtausende alt. Die Grundlagen der Therapie beruhen auf der Erkenntnis, dass jede Materie aus Energie/Schwingung besteht und jedes Mineral, jede Pflanze, jedes Lebewesen und auch jedes Organ ein eigenes Frequenzmuster besitzt. Das Therapieprinzip beruht auf Informationsübertragung und Anregung der Selbstheilungskräfte. Man kann es sich so vorstellen, dass z. B. ein krankhaft verändertes Organ in einer falschen Frequenz schwingt und mittels Farblichttherapie diese Frequenz wieder in den gesunden Ursprungszustand versetzt wird. Neueste Erkenntnisse der Quanten- und Biophysik bestätigen inzwischen diese Theorie.

Zum Beispiel: Viele Säuglinge, die die Neugeborenen-Gelbsucht haben, können mit blauem Farblicht so gut behandelt werden, dass man bis auf wenige Ausnahmen auf weitere Maßnahmen wie zum Beispiel Medikamente oder Bluttrans­fusionen verzichten kann. Bei Neugeborenen konnte zusätzlich gezeigt werden, dass blaues Farblicht das Herz und die Organdurchblutung stärken kann. Andere Studien belegen, dass sich Farblichttherapie auch auf das vegetative Nervensystem auswirkt. Das blaue Licht wird in der Zahnmedizin erfolgreich gegen Parodontose eingesetzt. In einer Dissertation an der Universität Tübingen konnte gezeigt werden, dass die Farblichttherapie die Herzratenvariabilität, also den individuellen Rhythmus des Herzschlages, positiv beeinflussen kann.

Farblichttherapie durch Geschichte

Nicht nur die moderne Farbpsychologie, sondern auch medizinische Berichte von der uralten Vedischen Medizin über die Chinesische Medizin, von Hippokrates, Paracelsus bis hin zu Goethe, schreiben der Farbe eine therapeutische Wirkung auf den menschlichen Körper zu.
Im europäischen Kulturkreis war der Dichter Johann Wolfgang von Goethe einer der ersten, der sich intensiv mit der Wirkung der Farben auf die menschliche Psyche beschäftigte. 1810 erschien von ihm das Buch “Zur Farbenlehre”, welches er als sein Lebenswerk betrachtete und für noch bedeutungsvoller hielt als seine literarischen Schriften.

Auch die alten Chinesen setzten Farben zu therapeutischen Zwecken ein. Sie bemalten Darmkranke mit Gelb und ließen das Licht durch gelbe Vorhänge ins Zimmer dringen. Epileptiker setzten sie auf violette Teppiche und verhängten die Fenster mit violetten Schleiern. Scharlachkranke wickelten sie in rote Gewänder, brachten sie in einen mit roten Tüchern ausgeschlagenen Raum und bestrahlten sie mit rotem Licht. Der Farbe wird eine therapeutische Wirkung auf den menschlichen Körper zugeschrieben. Farblichtbehandlung basiert auf unterschiedlichen Erkenntnissen, die zum heutigen Zeitpunkt vorwiegend in den Naturheilverfahren und den Methoden der Komplementärmedizin, wie z. B. der Traditionellen Chinesischen Medizin zu finden sind.

Bereits im alten Ägypten und im antiken Griechenland sollen Sonnenlicht, farbige Räume und durch die Sonne angestrahlte Edelsteine für Heilzwecke eingesetzt worden sein. Berühmt waren damals vor allem die farbdurchfluteten Räume des Atum-Heiltempels im ägyptischen On, das von den Griechen Heliopolis genannte bedeutende Heilzentrum des Nillandes. On soll sogar eine internationale Ausbildungsstätte für Heiler und Priester gewesen sein, wo Heilkundige aus Griechenland und anderen Mittelmeerländern und sogar aus Assyrien, Babylonien, Indien und Tibet studiert haben. So habe z.B. der Gote Xamolxides (ca. 550 v. Chr.), der als Lehrer oder Begleiter des Pythagoras gilt, dort studiert.

Ibn Sina, auch unter dem Namen Aviccena bekannt, war ein persischer Arzt, Philosoph und Wissenschaftler (11. Jahrhundert). Seine bekanntesten Werke sind das Buch vom Heilen und der Kanon der Medizin, der fast fünf Jahrhunderte lang an vielen europäischen Universitäten ein Standardlehrbuch war. Er schrieb, dass eine Person, bei der die Gefahr des Verblutens besteht, nichts Rotes ansehen sollte, sondern die beruhigenden Eigenschaften der Farbe Blau verwenden soll, um die Wundblutung zu stoppen. Außerdem verwendete er farbige Salben und Elixiere in seiner Praxis.

Im 16 Jahrhundert führte Paracelsius, der als einer der Begründer der modernen europäischen Medizin bezeichnet wird, die Philosophy und das Wissen über die Farben wieder ein, indem er die Kraft der Farbwellen zusammen mit Musik und Heilkräutern zum Heilen verwendete. Leider wurde er wegen seiner Arbeit verhöhnt und die meisten seiner Manuskripte wurden verbrannt. Heute wird er jedoch von vielen als einer der größten Ärzte und Heiler seiner Zeit gehalten.

Anfang der 1950er Jahre erlebte die Farblichttherapie mit dem Persönlichkeitstest des Schweizer Psychologen Max Lüscher (*1923) allerdings eine ungeahnte Wiedergeburt. Im Gefolge dieses gerade auch bei Laien äußerst populären Verfahrens erschien Mitte der 1950er Jahre ein Übersichtsband „Heilkräfte der Farben“, der der Farbtherapie zu erneutem Ansehen verhalf.

Der Herausgeber der naturwissenschaftlichen Schriften Goethes, Rudolf Steiner, entwickelte mit dem Neurologen Felix Peipers, der in den Jahren 1906 bis 1915 eine Privatklinik in München führte, im Jahre 1908 eine Farbtherapie mittels einer blauen und einer roten Farbkammer, mit bestimmten Formen, Proportionen und Techniken.

Was passiert bei der polarisierten Farblichttherapie?

Kranke – oder auch gesunde Menschen, die sich einfach nur stärken möchten, werden dabei einem bestimmten Licht ausgesetzt, das sie sowohl über die Augen als auch über die Haut aufnehmen. So erhielt der dänische Arzt Niels Ryberg Finsen im Jahr 1903 den Nobelpreis, weil er Haut- und Infektionskrankheiten wie die tödlich verlaufende Hauttuberkulose mit der Farblichttherapie geheilt hatte.

Farblichttherapie ist für die Gesundheit von immer größerer Bedeutung, weil Licht nicht mehr in einem gesundmachenden Ausmaß zur Verfügung steht.

Die Patienten berichten, dass sie sich durch die Farblichttherapie sowohl körperlich als auch seelisch-geistig gestärkt fühlen. Eine an der Filderklinik durchgeführte Pilotstudie zur Farblichttherapie bei chronisch kranken Menschen zeigt, dass die Patienten nach der Farblichttherapie verstärkt Energie und Lebensfreude spürten. Auch wenn noch viel Forschungsbedarf auf diesem Gebiet besteht, sieht es ganz danach aus, dass farbiges Licht viel mehr kann, als „nur“ schön zu sein.

Aus diesem Grund wurden medizinische Geräte entwickelt, mit denen man Licht mit dem kompletten Farbspektrum des Sonnenlichtes zuführen kann.

Der dänische Arzt Niels Ryberg Finsen begründete die moderne Lichttherapie vor etwa 100 Jahren. Im Jahr 1903 erhielt er für seine erreichten Erfolge in der Lichttherapie den Nobelpreis für Medizin. Finsen entwickelte das erste Gerät zur synthetischen Generierung von Sonnenlicht und erzielte damit außergewöhnliche Ergebnisse bei der Behandlung von Patienten, die an einer besonderen Form von Hauttuberkulose litten.

Farblichttherapie mit ROT

Rot wird in der Farblichttherapie dort eingesetzt, wo Lebenskraft angeregt und gestaute Energie harmonisch freigesetzt wird.
Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass die Farbe Rot für Lebensfreude, Vitalität, Energie, Leidenschaft und vor allem für die Liebe steht. Rot unterstützt die Bildung roter Blutkörperchen, regt die Atmung an, wirkt verjüngend auf Haut und Drüsen, belebt die Sinne.

Anwendung bei:

  • Ischias
  • Hypotonie
  • Gicht
  • Wundheilungsstörung
  • Akne
  • Kraftlosigkeit

Bei einer Farblichttherapie regt Rot unter anderem den Stoffwechsel an und wirkt durchblutungsfördernd. Die Bestrahlung mit BIOPTRON Rot-Filter wird zum Beispiel bei Nebenhöhlenentzündungen, Obstiopation (Verstopfung), Rheuma und Muskelverspannungen eingesetzt. Rot unterstützt zudem die Ausscheidung von Giften.

Farblichttherapie mit ORANGE

Orange wirkt warm und angenehm, aufgrund seiner positiven Stimmung wird es oft gegen Depressionen angewendet. Es ist die Symbolfarbe für Optimismus, Lebensfreude, Inspiration, Kreativität und Kommunikation. Wirkt positivierend, drüsenanregend, kräftigt das Lungengewebe, beschleunigt verjüngend die Zellwiederherstellung, belebt die Leistungen von Nieren und Blase. Es signalisiert Aufgeschlossenheit, Kontaktfreude, Jugendlichkeit, Gesundheit und Selbstvertrauen.

Anwendung bei:

  • Energiemangel
  • Stoffwechselstörung
  • Verspannungen
  • Muskelkrämpfe
  • Nierenerkrankungen
  • Warzen

Orangetöne wirken anregend, steigern die Ausschüttung von Adrenalin, verengen dadurch die Blutgefäße, beschleunigen den Puls und heben die Körpertemperatur an. BIOPTRON Orange-Filter baut die Lunge auf, regt die Atmung an, hilft gegen Blähungen und Gasbildung im Verdauungstrakt, regt die Schilddrüse und den Magen an und bildet Knochensubstanz.

Farblichttherapie mit GRÜN

Grün ist beruhigend und ausgleichend. Die Farbe steht für Großzügigkeit, Sicherheit, Harmonie, Hoffnung, Erneuerung des Lebens. Grün als Grundfarbe der Natur steht für Wachstum, Heilung und Harmonie. BIOPTRON Grün-Filter fördert die Zellregenerierung und Gewebebildung.

Anwendung bei:

  • Hypertonie
  • Erschöpfung
  • Tumore
  • Knochenbrüche
  • Schlafstörungen
  • Ärger, Stress & Frust
  • Bronchitis
  • Burn-out-Syndrom
  • Nervöse & Loslassprobleme
  • Herz

Es wirkt nervenberuhigend, blutdruckregulierend, stärkt die Bronchien und das Immunsystem. Muskeln und Gewebe regenerieren sich schneller, Gelenkrheuma bessert sich. Es regt die Hirnanhangdrüse an und schafft zerebrales Gleichgewicht. Es wirkt als Stresshemmer und bei psychischen Belastungen. Bei Wunden, Verbrennungen und Schürfungen hilft zuerst Grün, dann zum Gewebeaufbau Blau.

Farblichttherapie mit GELB

Die Farbe ist gut für die Seele, bringt Körpersäfte zum Fließen und stärkt die Nerven. Sie vermittelt Licht, Heiterkeit und Freude und symbolisiert Weite und Offenheit sowie einen großen Freiheitsdrang. BIOPTRON Gelb-Filter wirkt stimulierend, drüsen- und gehirnanregend, hautstraffend und ist sehr geeignet zur Faltenbehandlung und Verjüngung. Gelb wirkt stimmungsaufhellend, auch bei depressiven Verstimmungen. Sie verhilft zur Klarheit und guter Konzentration.

Anwendung bei:

  • Unruhe
  • Blähungen
  • Blasenentzündungen
  • Leber und Gallenerkrankungen
  • Verstopfungen
  • Asthma
  • Lymphstau
  • Depressionen
  • Diabetes mellitus

Gelb regt die Verdauung an, stärkt den Magen und hilft bei Lebererkrankungen und Hämorrhoiden. BIOPTRON Farbtherapie wird eingesetzt bei Rheuma, Arthrosen und Arthritis. Es wirkt sich günstig auf die Wiederherstellung nach langwierigen chronischen Erkrankungen aus. Die Thymusdrüse wird angeregt und die Knochen werden durch den Phosphoreffekt aufgebaut.

Farblichttherapie mit BLAU

Blau ist die Farbe für Ruhe und Gelassenheit, wirkt entzündungshemmend, antiseptisch und kühlend, verengt die Blutgefäße und stärkt die Nerven.

Anwendung bei:

  • Entzündungen aller Art
  • Verbrennungen
  • Reizüberflutung
  • Durchfall & Koliken
  • Schlafstörungen
  • Magenschleimhaut
  • Erkältungen
  • Schmerzen
  • Schilddrüsenüberfunktion

BIPTRON Blau-Filter wirkt blutdrucksenkend und wird zur Behandlung von Entzündungen und Fieber genutzt, ebenso wie bei Herzstörungen und Sonnenbrand. Blau-Filter fördert die Konzentration und wirkt positiv auf das vegetative Nervensystem. Es hilft bei einer Nervosität und Schlafstörungen. Für einen tiefen Schlaf kann der Indigo Filter genommen werden. Bei Entzündungen und Fieber sowie zum Gewebeaufbau nach Verletzungen wirkt Indigo-Filter sehr unterstützend.

Farblichttherapie mit VIOLETT

Die Farbe ist gut für den Geist, wenn nichts mehr hilf, hilft Violett. Sie ist eine wunderschöne außergewöhnliche und eine sehr extravagante Farbe. Gibt geistige Kraft, inspiriert, regt die Lymphgefäße an, vitalisiert und entschlackt

Anwendung bei:

  • Verkrampfungen
  • Depressionen
  • Stress
  • Migräne
  • Depressionen
  • Lymphstau
  • Nervenschädigung

Violett steht für Transformation, Spiritualität und Meditation und kann die angegriffenen Nerven stabilisieren. BIOPTRON Violett-Filter wirkt geistig und seelisch anregend, hemmt den Appetit und hat eine positive Wirkung auf das Immun- sowie das Lymphsystem und unterstützt den Flüssigkeitshaushalt.

Fazit

Dies waren die Informationen, wie die verschiedenen Farben sich auf den Körper und die Seele auswirken. Farben haben eine ungeheure Macht, die wir uns zunutze machen und von der wir profitieren sollten.

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Marina Stolz ist 1960 geboren. Sie ist Volkswirtin, Psychosoziale Beraterin, Lebens und Sozialberaterin, Coach, Mediatorin und arbeitet als Marketing und Personalentwicklung Leiterin. Seit Jahrzenten beschäftigt sie sich mit Menschen die eigenen Weg suchen. Der neue Mann ist eine Möglichkeit ihr Wissen und Erfahrung weiterzugeben.
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