Die 6 häufigsten Ursachen für einen Motorschaden

Ursachen für einen Motorschaden
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Motorschäden zählen zu den gefürchteten Reparaturen am Fahrzeug. Besonders bei älteren Wagen ist die kostenintensive Reparatur kaum rentabel und es bleibt nur der Austausch des Fahrzeuges. Doch ein Motorschaden kommt selten plötzlich. Aufmerksame Fahrzeughalter bemerken erste Anzeichen wie Fehlzündungen oder Geräusche aus dem Motorraum. Neben natürlichen Verschleiß, sind nicht selten Wartungs- und Bedienfehler für einen Motorschaden verantwortlich. Folgende Ursachen zählen zu den häufigsten.

Ölstand vernachlässigt

Ist zu wenig Öl vorhanden, drohen Motorschäden. Daher sollte besonders bei älteren Wagen der Ölstand häufiger kontrolliert werden. Auch die regelmäßige Durchführung von Ölwechseln schützt den Motor. Altes Öl weist mit der Zeit Verbrennungsrückstände und Abrieb auf. Bei häufigen Kaltstarts verdünnen unverbrauchte Benzinbestandteile das Öl. Es wird empfohlen, spätestens nach zwei Jahren einen Ölwechsel vorzunehmen. Für Vielfahrer gelten 50.000 Kilometer als Richtwert.

Benzin verwechselt

Tanken ist Routine, ein Griff zur falschen Zapfsäule dabei nicht ausgeschlossen. Wer Super statt Diesel tankt oder umgekehrt Super-Benzin mit Diesel verwechselt, sollte schnell reagieren, den Kraftstoff ablassen und eine Reinigung des Tanks vornehmen. Wer den Fehler nicht bemerkt, riskiert einen Motorschaden. Typische Anzeichen hierfür sind verdächtige Klopfgeräusche aus dem Motorraum.

Plötzlicher Motorschaden durch gerissenen Zahnriemen

Ist der Zahnriemen gerissen, ist ein Motorschaden vorprogrammiert. Dann hilft oft nur noch eine Instandsetzung oder der Motoraustausch. “Hohe Preise durch das Reparieren und ein Ausfall der Mobilität sind die größten Sorgen bei einem Motorschaden.”, so das Team von caroobi. Um den Schaden zu vermeiden, sollten Zahnriemen vorsorglich nach etwa 100.000 Kilometern ausgetauscht werden. Einfluss auf die Haltbarkeit des Bauteils haben mögliche Temperaturen und die Fahrweise. Kaltstarts und Kurzstrecken-Fahrten führen schneller zu Rissen im Zahnriemen.

Überhitzung des Motors

Besonders an heißen Tagen sollten Autofahrer die Temperatur des Motors im Auge behalten. Der Zeiger der Wassertemperaturanzeige sollte nicht in den roten Bereich abdriften. Wenn der Kühler überhitzt, verzieht sich der Zylinderkopf. Die Gefahr der Überhitzung droht besonders, wenn stockender Verkehr herrscht oder Autofahrer im Stau stehen. Mit überhitztem Motor sollte die Fahrt nicht fortgesetzt werden. Das Fahrzeug sollte mit geöffneter Motorhaube mindestens eine halbe Stunde abgestellt werden, um Motorschäden zu verhindern.

Überdrehen des Motors

Der Motor ist enormen Belastungen ausgesetzt. Diese rühren nicht selten von einer unangepassten Fahrweise her. Bewegt sich die Drehzahl im roten Bereich, können Motorschäden die Folge sein. Wird der Motor permanent überdreht, überhitzen Kolben, Ventile und Zylinder. Kommt es zum Reißen des Ölfilms, steht ein Motorschaden unmittelbar bevor. Nicht nur eine allzu sportliche Fahrweise führt zum Überdrehen des Motors. Auch häufige Schaltfehler versetzen den Motor in hohe Drehzahlbereiche. Wird statt in den ersten in den dritten Gang geschaltet, wirken enorme Kräfte, welchen nicht jeder Motor standhält.

Wasserschlag als Gefahr für den Motor

Wasserlachen und Pfützen auf der Fahrbahn lassen sich selten einschätzen und sollten daher besser umfahren werden. Ansonsten drohen Motorschäden durch Wasserschlag. Dabei müssen die Pfützen nicht sonderlich tief ausfallen. Kritisch für den Motor wird es bereits, wenn das Wasser die Unterkante des Stoßfängers erreicht. Bei vielen Fahrzeugmodellen befindet sich auf dieser Höhe die Ansaugöffnung. Wird diese unter Wasser gesetzt, gelangt statt Luft Wasser in den Motor. Ein Benzin-Luft-Gemisch kann im Zylinder komprimiert werden. Dies funktioniert allerdings mit dem angesaugten Wasser nicht. Es kommt zu einer Verformung der Pleuelstangen und zu einer allgemeinen Gefährdung der Motorbestandteile. Wird der geparkte Wagen nach einem Starkregen in einem Wasserloch vorgefunden, sollte dieser nicht gestartet werden. Wer keinen Motorschaden riskieren will, wartet ab, bis der Wasserstand gesunken ist oder lässt den Wagen abschleppen.

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Über Der Philosoph 1082 Artikel
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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