8 Tipps für ein erfolgreiches Restaurant

erfolgreiches Restaurant
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Man erlebt es immer wieder. Da eröffnet ein Restaurant und vielleicht ein oder zwei Jahre später existiert es nicht mehr oder hat den Eigentümer oder Pächter gewechselt. Um ein Restaurant erfolgreich über viele Jahre zu leiten, bedarf es vieler Komponenten, die dabei zu beachten sind.

1) Den aktuellen Status regelmäßig überprüfen

Wenn Gästefrequenz und Umsatz zurückgehen, sollte man sich hinterfragen, woran das liegen könnte. Hol dir sich dabei Rat von Vertrauten, die auch andere Restaurants kennen und sich nicht scheuen, dir zu erklären, warum es in deinem Restaurant vielleicht nicht mehr so gut läuft. Das schützt vor Betriebsblindheit und verhindert, dass man aktuelle Trends in der Gastronomie eventuell nicht erkannt hat und dadurch die Geschäfte schlechter gehen.

2) Einsparpotentiale finden ohne Qualitätsverlust

Durch einen Businessplan lässt sich Erfolg anhand von konkreten Zahlen auch messen. Überlege dir, in welchen Bereich eingespart werden kann. Controlling ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden Unternehmens. In den meisten Fällen sind es die Basiskosten für den Betrieb und die Personalkosten. In welchen Bereichen oder zu welchen Zeiten lässt sich Personal einsparen oder an welcher Stelle lassen sich die Kosten für den Wareneinsatz reduzieren? Einsparungen sollten niemals zulasten der Qualität der angebotenen Speisen gehen. Das würden die Gäste sofort merken und ausbleiben.

3) Saubere und passende Ausstattung

Nicht nur leckeres Essen und freundliches Personal tragen zum Erfolg eines Restaurants bei. Auch der Faktor Sauberkeit ist ganz wesentlich. Das beginnt in der Küche, die besonders anfällig für Bakterien sein kann und geht über die Toilettenanlagen, die stets auch eine Visitenkarte des Hauses sein sollen, bis zum Interieur des Gastraums, der stets sauber und aufgeräumt aussehen soll. Man sollte am besten auf professionelle Herde für Gastronomie setzen, die robust und widerstandsfähig sind. Küchenmitarbeiter sollten immer in Weiß gekleidet sein und die Haare durch Kochmützen komplett bedeckt sein. Eine einheitliche Bekleidung des Servicepersonals sollte selbstverständlich sein, genauso wie deren gepflegtes Erscheinungsbild.

4) Digitales Personalmanagement

Viele Gastronomiebetriebe nutzen die neuen Technologien nicht und setzen weiterhin auf Excel-Tabellen oder andere Schichtpläne. Dabei gibt es digitale Tools, die alle Aspekte der Personalplanung effektiv erfassen. Von der Zeitplanung und -erfassung über Krankheits- und Urlaubstage, bis zur Lohnabrechnung. Zusätzlich bieten diese Anwendungen eine Gegenüberstellung von Umsatz und Löhnen. Da die Angestellten auch per App verbunden sind, lassen sich Ausfälle von Schichten schnell wieder besetzen. Vor allem für Betriebe, die Saisonschwankungen haben und abhängig von der Jahreszeit oder dem Wetter sind, ist die digitale Personalplanung Teil des Geschäftserfolges.

5) Teamgeist und Wertschätzung der Mitarbeiter

Nur zufriedene Mitarbeiter, die auch Freude an ihrer Arbeit haben, sorgen auch für zufriedene Gäste! Diesen Grundsatz sollte man als Gastronom stets vor Augen haben. Oft sind es Kleinigkeiten, die eine positive Grundstimmung erzeugen. Gib ausreichend Feedback über deren Arbeit und sei offen, wenn Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge einbringen. Auch unterschiedliche Teambuildingevents können hilfreich sein. Eine Feier, ein gemeinsamer Ausflug, etc. kann oft Wunder bewirken. Dabei solltest du aber als Vorgesetzter auch stets mit leuchtendem Beispiel vorangehen und notwendige Veränderungen durchführen.

6) Mehr Gäste durch Socialmedia

Die Mund zu Mund-Propaganda gehört seit jeher zu den wichtigsten Werbearten. Das gilt immer noch, auch wenn es zunehmend auf digitale Art mit Bildern geschieht. Eine attraktiv gestaltete Homepage sollte die Grundlage sein, um auf diversen Empfehlungsplattformen leicht gefunden zu werden. Auf Facebook geliked zu werden, ist ohnehin schon Standard. Instagram und Snapchat werden in Zukunft noch eine größere Rolle spielen und deshalb sollte man von Anfang an dabei sein, um vielleicht auch mit neuen Angeboten und Services neue Zielgruppen anzusprechen.

7) Gäste und deren Bedürfnisse genau kennen

Nur wer seine Gäste kennt, kann man auch auf ihre Wünsche eingehen und sein Angebot an Speisen, Getränken und anderen Services, danach ausrichten. Sind es Berufstätige aus nahe gelegenen Firmen, dann kann man eventuell ein preiswertes Mittagsmenü ohne lange Wartezeiten anbieten. Interessieren sich die Gäste für Sport, sollte ein TV-Gerät für Sportübertragungen auf keinen Fall fehlen. Kommen viele Gäste mit Kindern, so sollte man die Speisekarte ebenfalls danach ausrichten.

8) Immer auf dem aktuellen Stand sein

Man sollte immer mit der Zeit gehen, sonst wird man mit der Zeit gehen. Dieses Motto gilt auch für die Gastronomie. Bleib immer dran an den neuesten Trends, nicht nur in Bezug auf Speisen, sondern auch an anderen Aspekten wie zusätzliche Services oder Vermarktungsmöglichkeiten im Internet. Dafür gibt es zahlreiche Events oder Messen, die über die neuesten Trends in der Branche informieren. Belohne deine Mitarbeiter für das Einbringen neuer Ideen und sehe dich in deiner Stadt bzw. Region um, um zu erkennen, was du an neuen Angeboten umsetzen könntest.

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Über Der Philosoph 1129 Artikel
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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