Gastritis: Worauf du achten musst?

gastritis Gastritis: Worauf du achten musst?

Bei einer Gastritis handelt es sich um eine Entzündung der Magenschleimhaut, die häufig von allein abheilt, falls es sich um keine schwere Form handelt. Dennoch ist die optimale Ernährung sehr wichtig, denn dadurch kannst du die Heilung beschleunigen. Zudem kannst du dafür sorgen, dass es dir währenddessen gut geht, denn die Symptome können recht unangenehm sein. Außerdem solltest du die folgenden Tipps sehr ernst nehmen, da durch eine Gastritis das Risiko für Geschwüre und sogar Krebs erhöht ist.

Was darfst du bei einer Gastritis essen?

Die Gastritis ist für deinen Körper eine große Belastung, denn dein Magen kann trotz Krankheitsphase nicht pausieren. Er muss auch in diesem Zustand weiterarbeiten, die Nahrung verdauen und nebenbei die Entzündung bekämpfen. Daher solltest du ihm leicht verdauliche Nahrung anbieten, damit du ihm zumindest ein wenig hilfst und ihn nicht noch durch reizende Nahrung völlig überlastest. Die Ernährung für einen Patienten mit einer Gastritis unterscheidet sich nur ein wenig von einem Betroffenen, der unter Durchfall oder anderen Erkrankungen des Verdauungstraktes leidet. Wichtig ist in dieser Krankheitsphase leicht verdauliche, nährstoffhaltige Nahrung, welche deine angegriffene Magenschleimhaut so wenig wie nötig reizt. Dein Körper kann zunächst ohnehin weniger Nährstoffe aufnehmen und reagiert auf viele Nahrungsmittel mit Schmerzen, Übelkeit oder Erbrechen. Eine mögliche weitere Begleiterscheinung sind starke Magenkrämpfe. In vielen Fällen treten auch alle Symptome auf.

Folgende Nahrungsmittel sind bei einer Gastritis gut geeignet:

  • Kartoffeln
  • Kartoffelpüree
  • Reis
  • Ungesalzenes und gewürztes Gemüse
  • Ähnliche Lebensmittel mit leicht verdaulichen Nährstoffen

Zu leicht verdaulichem Gemüse zählen bei einer Gastritis beispielsweise:

  • Karotten
  • Fenchel
  • Zucchini
  • Grüne Erbsen
  • Grüner Salat
  • Tomaten

Als Würze sind unter anderem frische oder auch getrocknete Kräuter und milder Essig geeignet. Kochsalz oder sonstige scharfe Gewürze solltest du nur bedingt verwenden. Süßes, beispielsweise Marmelade und Honig sind in Maßen erlaubt.

Richtiges Essverhalten bei einer Gastritis

Betroffene leiden häufig unter einem Appetitmangel, doch du solltest das Essen keineswegs einstellen, denn dein Körper benötigt die Nährstoffe. Wenn Schmerzen auftreten, liegt dies daran, dass die Magensäure auf die entzündete Magenschleimhaut wirkt. Langsames Essen ist die gesündeste Entscheidung. Zudem solltest du auch immer genügend trinken, damit du den Flüssigkeitsverlust durch ein eventuelles Erbrechen oder Durchfall ausgleichst. Gegebenenfalls musst du kurz vor dem Essen spezielle Medikamente einnehmen. Diese dienen dem Ziel, dass die Magensäure gebunden wird, denn in vielen Fällen begünstigt der saure Magensaft eine Gastritis. Mediziner bezeichnen die entsprechenden Medikamente ebenso als Säureblocker. Die Magenschleimhaut kann sich durch die gehemmte Magensäureproduktion regenerieren und auch die Schmerzen nehmen meist ab, die von der Magenschleimhautentzündung hervorgerufen werden.

Was kannst du tun, wenn die Gastritis aufgrund von psychischen Problemen entstanden ist?

Eine Magenschleimhautentzündung liegt in vielen Fällen in seelischen Problemen begründet. Wenn du beispielsweise beruflich über einen langen Zeitraum einem Mobbing ausgesetzt bist, kann dies zu einer Gastritis führen. In diesem Fall kann die Behandlung nur dann erfolgreich sein, wenn du vorab versuchst, etwas an der schwierigen Situation zu ändern. Dies ist zwar oft leichter gesagt als getan, allerdings sollte die Gesundheit stets an erster Stelle stehen. Eine individuelle Behandlung der Gastritis orientiert sich grundsätzlich an den Ursachen der Erkrankung. Daher ist es ratsam, mit allen Mitteln nach einer Lösung zu suchen. In oben genanntem Fall wäre beispielsweise der Wechsel des Arbeitsplatzes eine mögliche Lösung. Bei Stress im Privatbereich können Entspannungsmöglichkeiten eine Hilfe bieten. Es gibt auch einige Naturmittel, welche den Magen beruhigen, beispielsweise Kamille oder Melisse in der Form von Tee. Zu Heilzwecken werden von den unterschiedlichen Arten der Kamille die Echte und Römische Kamille verwendet. Ebenso geeignet zur Unterstützung und Behandlung sind Schleimstoffe wie Leinsamen, Malvenblätter und Eibischwurzel.

Über Der Philosoph (392 Artikel)
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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