Wenn der Hund zum Beziehungskiller wird

Beziehungskiller Wenn der Hund zum Beziehungskiller wird

Haustiere sind etwas Wunderbares und die meisten Menschen möchten ihr geliebtes Tier, beispielsweise ihren Hund, wahrscheinlich auch nicht mehr missen, doch manchmal geht die Tierliebe auch so weit, dass der Hund zum Beziehungskiller wird. Man kann mit dem Hund kuscheln, er zeigt einem, dass auch er sein Frauchen oder Herrchen liebt, kurz gesagt: Der Hund kann schnell zum besten Freund werden. Manchmal bekommen Besitzer von Tieren jedoch gar nicht mit, was das Haustier so mit der Beziehung macht und dass der geliebte Hund vielleicht Schuld an der langsam einschleichenden Beziehungskrise ist.

Warum der Hund manchmal zum Beziehungskiller wird – keine festen Regeln

Wenn zwei Menschen zusammenfinden, von denen einer der Partner einen Hund hat, muss einer der drei in die Zweierbeziehung eingegliedert werden. Hier stellt sich schnell die Frage, ist der „Dritte“ der Partner oder der Hund? Laut Studien ist es vor allem für die Frauen sehr wichtig, dass ihr Partner auch ihren Hund mag und sich um ihn kümmert. So weit so gut, doch der Hund darf keine übergeordnete Rolle in der Partnerschaft einnehmen. Zunächst einmal ist es wichtig, dass der Hund feste Regeln hat, an die er sich halten muss. Meist ist es so, dass der Hund der neuen Freundin es gewohnt ist, bei ihr mit im Bett zu schlafen. Der Mann hingegen ist aber der Meinung, dass es jetzt sein Platz ist und der Hund gefälligst einen neuen Platz zu bekommen hat. Doch nicht immer werden die neue Freundin und ihr Hund diese Meinung teilen. In diesem Fall hat der Hund den Status als Beziehungskiller erreicht. Wer dies nicht erleben möchte, muss von Anfang an Regeln aufstellen, ganz gleich, ob es um die Bettgewohnheiten, das Gassi gehen etc. geht.

Wann wird die große Liebe zum Hund zum Beziehungskiller?

Wer denkt, dass der Partner nur dann eifersüchtig wird, wenn man einem anderen Menschen heiße Blicke zuwirft, irrt. Häufig ist auch der Hund der Auslöser für eine Eifersucht. Haustiere sorgen in einer Partnerschaft oft für eine Eifersucht, ganz besonders bei den Männern. Sie sehen es meist sehr ungern, wenn ihre Partnerin mehr mit dem Hund schmust. Männer sehen sich gern einmal in der Konkurrenz zum Vierbeiner. In vielen Beziehungen ist es so, dass das Haustier im Allgemeinen die Lücke stopft, die vom Partner nicht ausgefüllt wird. Die Prioritäten verschieben sich damit gern einmal, was ein großes Problem sein kann, denn dann rückt die Partnerschaft in den Hintergrund und die Beziehung zum Hund in den Vordergrund. In vielen Partnerschaften ist es so, dass die Beziehung zum Hund inniger und liebevoller ist als zum Partner. Hier spielt jedoch auch der Mensch und nicht nur das Tier eine wichtige Rolle, denn damit dies nicht passiert, muss auch die Partnerschaft stabil sein und gut funktionieren, denn sonst muss sich Mann oder Frau nicht wundern, wenn die Liebe zum Tier größer ist als zum Menschen. Die übertriebene Liebe zum Tier ist oftmals ein Ausdruck dafür, dass in der Beziehung etwas nicht stimmt. Der Vierbeiner darf dem Frauchen oder Herrchen zwar gut tun, sollte nicht einen menschlichen Partner ersetzen. Daher muss an der Beziehung gearbeitet werden, damit der Hund nicht zum Beziehungskiller wird. Wenn der Partner das Gefühl hat, dass er die Nummer eins ist, ist der Hund auch keine Konkurrenz mehr.

Hund im Bett – hygienische Gründe für Streitigkeiten

Viele Menschen möchten einen Hund nicht im Bett haben, weil sie es aus hygienischen Gründen nicht für angemessen halten. Jeder Hund hinterlässt Haare im Bett, oftmals auch Sand oder sonstige Mitbringsel von den Spaziergängen, beispielsweise aus dem Wald, zum Beispiel Zecken. Allein der Gedanke daran hinterlässt bei vielen einen großen Schrecken. Ein gepflegter Hund ist grundsätzlich im Bett kein Gesundheitsrisiko, sodass zunächst einmal nichts dagegen spricht, den Hund mit ins Bett zu nehmen. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass es jeder anders sieht, ob er einen Hund mit im Bett haben will oder nicht. Dieses Empfinden ist im Allgemeinen unterschiedlich stark ausgeprägt und genau dies führt in vielen Beziehungen oftmals zu Diskussionen. In diesem Fall muss sachlich eine Lösung her, doch wenn bei einem der Partner ein Ekelgefühl vorliegt, wenn der Hund mit im Bett ist, muss das letztlich wahrscheinlich akzeptiert werden. Hier kommt es wieder darauf an, die Rangordnung von Partner und Hund zu klären. Die Rangordnung muss klar definiert sein und darf vom Hund auch nicht angezweifelt werden. Vielleicht ist es in den Fällen, wo bei beiden Partnern kein grundsätzliches Problem damit besteht, dass der Hund ab und an mit im Bett ist, eine Hilfe, das Tier nur nach einer Aufforderung mit ins Bett zu lassen. Dann wird es auch keine Probleme geben, dass er unerwünscht im Bett ist und zum Beziehungskiller wird.

Fazit

Dies waren unsere Infos und Tipps, wie und warum der Hund in einer Partnerschaft auch gern einmal zum Beziehungskiller werden kann. Der Hund sollte in erster Linie natürlich keinen Grund für eine Eifersucht in der Beziehung bieten. Ist dies der Fall, sollte natürlich darüber nachgedacht werden, ob das Tier im Alltag vielleicht zu stark im Vordergrund steht. Aus welchen Gründen auch immer es Streitigkeiten rund um den Hund geben mag, eine gute Kommunikation kann dabei helfen, Lösungen zu finden und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Letzten Endes jedoch muss der Mensch im Zusammenleben immer Priorität vor dem Tier haben. Ist dies nicht der Fall, läuft in der Beziehung etwas falsch und zwar in der zwischen den beiden Partnern und nicht zwischen Mensch und Tier.

Über Der Philosoph (422 Artikel)
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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