Warum wir James Bond immer wieder lieben

James Bond
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„Mein Name ist Bond. James Bond.“ Seit seinem ersten Auftauchen auf der Kinoleinwand 1962 ist Geheimagent 007 eine feste Größe unter den Kinohelden.

Charmant, galant, ein Ladykiller und für Bösewichter tödlicher Superheld – wie sehr sich die Welt auch verändert, James Bond bleibt sich gleich. Mit seinen edlen Autos voller raffinierter Tricks von Tüftler Q, unnachahmlicher Nonchalance und einer wechselnden Besetzung an weiblichen Schönheiten hat der britische Spion mit der Lizenz zum Töten auch nach 24 Abenteuern noch lange nicht ausgedient.

Wer wird neues Bond-Girl?

Kaum eine Frage bewegt die Fans so sehr wie die nach dem nächsten Bond-Girl im kommenden Film, oder wenn eine neue Reinkarnation von Bond selbst ansteht.

Obwohl Daniel Craig, der derzeitige Star der Actionspektakel, entgegen seiner ursprünglichen Pläne doch noch für einen weiteren Film in die Rolle von James Bond schlüpfen wird, reißen die Spekulationen über seine Nachfolge nie ab.

Spekulationen über seine Nachfolge
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Seit langer Zeit im Gespräch und ein Favorit zumindest bei den britischen Fans ist Idris Elba.

Der 43-Jährige hat sich als Titelheld der Krimiserie „Luther“ und als Heimdall in den Marvel-Hits einen Namen gemacht.

Dass Tom Hiddleston seit langem Ambitionen hegt, der nächste Bond zu werden, hat der britische Star längst offen zugegeben. Als Loki in den Marvel-Filmen und Hauptdarsteller in der Verfilmung von John Le Carres „The Night Manager“ hat er hinlänglich unter Beweis gestellt, dass er Herzen zum Schmelzen bringen kann und gleichzeitig cool genug bleibt, um als 007 zu überzeugen.

Tom Hardy, der derzeit in „Venom“ in den Kinos zu sehen ist, gehört ebenfalls zu den heißen Favoriten.

Tom Hiddleston hat den Vorteil, erst 38 Jahre alt zu sein und damit das Potenzial zu haben, für mehrere Filme in Frage zu kommen, ehe das Alter ein Problem für Bond werden würde.

Der erste Bond, der Schotte Sean Connery, war bei seinem ersten Einsatz in „James Bond jagt Dr No“ 32 Jahre alt und blieb der Rolle neun Jahre lang treu, ehe er sie an Roger Moore abtrat. 1983 zog er für „Sag Niemals Nie“ noch einmal den Smoking an, der für Bond genauso ein Markenzeichen ist wie der Wodka-Martini (geschüttelt, nicht gerührt) und die Auftritte im Casino.

Schon zu Beginn zeigt Bond sein Faible und Geschick fürs Kartenspiel, bei dem von ihm lange Zeit bevorzugte Spiel Baccarat Chemin de Fer. Die Gewandtheit mit dem Umgang von Karten wird ein integraler Bestandteil der Bond-Legend. Clever kalkulierend, mit Nerven aus Stahl, einem undurchdringlichen Pokerface und einem wachsamen Blick auf alles hat 007 sich etwa in „Thunderball“ auf den Bahamas mit Bösewicht Emilio Largo gemessen. In „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ rettete er (1969 ausnahmsweise von George Lazenby dargestellt) seine künftige Frau von einer ruinösen Wette am Roulette-Tisch.

Obwohl Bond in den Filmen selten Roulette spielt, ist er in den Büchern des Ex-Geheimdienstagenten Ian Fleming dem Spiel durchaus zugetan. Allerdings setzt er dort auf eine simple Strategie, die sich auf drei Wetten konzentriert und sich in Wirklichkeit selbst für einen unschlagbaren Helden wie ihn kaum bezahlt machen würde.

Casino Royale – James Bond 007

Casino Royale
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In „Casino Royale“, dem ersten Auftritt von Daniel Craig in der legendären Rolle, wechselt er von Chemin de Fer zu Poker, um den geheimnisvollen Le Chiffre im Texas Hold’em zu ruinieren und so ein Verbrechersyndikat zur Strecke zu bringen. Kein Bond-Film hat mehr Casino-Szenen, und kein anderer hat ein größeres Potenzial, sich in den eigenen vier Wände nachstellen zu lassen. Ein Wodka-Martini und ein Besuch im Online-Casino für ein paar Runden Poker oder Baccarat genügen, um sich kurzfristig wie James Bond zu fühlen.

Unnachahmlich sind auch Bonds Glück bei den Frauen und sein haarscharfes Entkommen aus den brenzligsten Situationen.

Dabei schwärmen die meisten Fans noch immer für den klassischen 007. In einer Umfrage von 2018 sprachen sich in Deutschland 54 Prozent der Befragten für Sean Connery als den besten Bond aller Zeiten aus.  An zweiter Stelle mit 21 Prozent lag Roger Moore, der von 1973 bis 1985 in sieben Abenteuern die Welt rettete. Bond Nummer fünf, Pierce Brosnan, lag mit 15 Prozent auf Platz drei und damit deutlich vor seinem Nachfolger Daniel Craig, der für acht Prozent der Befragten der Super-Bond ist. Für George Lazenby und Timothy Dalton sprachen sich jeweils ein Prozent aus.

James Bond-Girls

James Bond-Girls
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Auch die Bond-Girls, die zumeist zweideutige, aber einprägsame Namen wie Honey Ryder, Pussy Galore oder May Day trugen, sind so unverzichtbar für einen 007-Film wie atemberaubende Actionszenen. Seit Ursula Andress im Bikini mit Gürtel auf der Insel von Dr. No aus dem Wasser stieg, sind die Rollen als Bond-Gespielin, aber gelegentlich auch Gegenspielerin heiß begehrt. Als einziger deutscher Schauspielerin wurde Karin Dor bislang als Helga Brandt in „Man Lebt Nur Zweimal“ die Ehre zuteil. Stars wie Diana Rigg, Jane Seymour, Eva Green, Halle Berry und zuletzt Monica Bellucci sowie Lea Seydoux genossen zumindest vorübergehend die Aufmerksamkeit von Bond, dessen wahre Liebe im Endeffekt immer der Job und das Abenteuer sind. So kennen und lieben ihn die Fans weltweit seit 1962, und das Bond-Fieber bleibt ungebrochen.

Daran dürfte sich auch mit Darsteller Nummer sieben nichts ändern. Alt-Bond Pierce Brosnan hat sich längst entschieden wer ihm als potenzieller 007 am meisten zusagt. Seiner Ansicht nach wäre Tom Hardy, der 41 Jahre alte Londoner, der ebenso in Blockbustern zu Hause ist wie als Charakterdarsteller, ideal. Doch bis das entschieden ist, muss Daniel Craig weiter die Welt retten.

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Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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