Rasiergel oder Rasierschaum – Was passt zu mir und wo liegt der Unterschied?

Rasiergel oder Rasierschaum
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Hast du dich auch schon mal gefragt, ob du lieber Rasiergel oder Rasierschaum benutzen solltest? Dieser Frage gehen wir heute nach. Eine optimale Nassrasur gelingt nur, wenn du die richtigen Hilfsmittel verwendest. Dieses benötigst du, um die Rasur möglichst schonend durchzuführen und Verletzungen zu vermeiden.

Rasiergel oder Rasierschaum – typische Pflegeprodukte beim Rasieren

Das wahrscheinlich klassischste Hilfsmittel beim Rasieren ist Rasierschaum, der sich sehr einfach anwenden lässt. Es gibt mittlerweile jedoch auch viele weitere Produkte für die Nassrasur, beispielsweise das Rasiergel. Beides wird für eine schonende Rasur genutzt. Doch was unterscheidet das Gel vom Rasierschaum und welches Produkt ist besser geeignet für dich? Rasierschaum und Rasiergel spenden beide Feuchtigkeit und enthalten Zusätze, die die Haut pflegen, damit sie beim Rasieren nicht all zu sehr gereizt wird.

Rasiergel oder Rasierschaum – die wichtigsten Unterschiede

Rasierschaum

Viele Männer greifen beim Rasieren zum Rasierschaum, der mehrere Vorteile hat: Er lässt sich dank der leichten Textur besonders gut auftragen und verteilen. Die Nassrasur kann somit sehr schnell und gründlich durchgeführt werden. Manche Anwender haben Schwierigkeiten damit, den Schaum zu dosieren. Das Resultat ist oftmals eine zu große Menge, die auf der Haut umständlich verteilt werden muss. Doch nach kurzer Anwendung solltest du schnell wissen, wie du am besten dosierst.

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Rasiergel

Bevor du mit der Rasur beginnst, vermischt du das Gel mit Wasser und dann wird es auf dem Gesicht zu Schaum und weicht die Barthaare auf. Das Rasiergel hat daher eine festere Konsistenz als der Rasierschaum. Es ist ergiebiger. Was der Nachteil des Rasierschaums ist, ist der Vorteil des sehr kompakten und ergiebigen Gels: Es kann sehr gut dosiert werden. Schon geringe Mengen genügen, um ganze Hautbereiche und sogar Körperpartien zum Rasieren vorzubereiten. Dadurch wird der höhere Preis ausgeglichen, denn die Dose hält in der Regel sehr lange. Die Haut freut sich ebenfalls über die Verwendung des Rasiergels. Es weist meistens einen angenehmen kühlenden Effekt auf. Ein weiterer Vorteil des Gels ist, dass die Rasierklingen sehr gut darüber gleiten. Wenn du eine empfindliche Haut hast, solltest du nur unparfümierte Gele verwenden. Das Gleiche gilt auch für Rasierschaum.

Rasiergel oder Rasierschaum – was ist besser geeignet?

Rasierer
@ Pixabay / WikimediaImages

Sowohl der Rasierschaum als auch das Rasiergel eignen sich grundsätzlich optimal zur Nassrasur und für jeden Hauttypen. Bei einer Rasur entstehen häufig Mikroverletzungen. Beide Produkte enthalten entzündungshemmende Wirkstoffe, die eine schnelle Heilung dieser Verletzungen ermöglichen. Bei einer empfindlichen Haut solltest du allerdings auf die Verträglichkeit achten, wie es allgemein bei Pflegeprodukten üblich ist. Es heißt, dass bei einem eher geringen Bartwuchs und weichen Barthaaren Rasierschaum sehr gut geeignet ist, während sich Rasiergel bei normalem bis starkem Wuchs empfiehlt. Die Konsistenz ist dicker und öliger als beim Rasierschaum.

Verschiedene Hauttypen und Inhaltsstoffe

Es gibt inzwischen zahlreiche verschiedene Rasierschäume und -gele, die auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Hauttypen optimal abgestimmt sind:

  • Bei einer sensiblen Haut sollte das Produkt keine Farb- und Duftstoffe enthalten, denn diese Zusätze können die Haut reizen. Viele Hersteller setzen auf natürliche Inhaltsstoffe, um die Probleme zu vermeiden.
  • Bei einer trockenen Haut sollte das Produkt viel Feuchtigkeit spenden. Wenn du trockene Haut hast, sollte dein Rasiergel oder Rasierschaum Sheabutter oder Kakaobutter enthalten. Diese Inhaltsstoffe spenden viel Feuchtigkeit und sind besonders pflegend. Zudem werden Rötungen und Reizungen vermieden.
  • Bei einer eher fettigen Haut eignen sich Produkte mit erfrischenden und klärenden Zusätzen.

Ideale Inhaltsstoffe sind Aloe Vera, Kamille und Vitamin E. Sie versorgen sie mit Feuchtigkeit und sorgen dafür, dass die Haut nach dem Rasieren nicht spannt. Vitamin E pflegt die Haut nicht nur und schenkt ihr Feuchtigkeit, sondern verringert auch die Zellschädigung und verhindert eine frühzeitige Hautalterung. Zu den weiteren optimalen Inhaltsstoffen gehören pflegende Öle wie Jojoba-, Mandel- oder Olivenöl.

Anwendung von Rasiergel oder Rasierschaum

Bei beiden Produkten wird die Haut vor der Rasur zunächst einmal leicht angefeuchtet, damit sie zusammen mit dem Wasser gut wirken können. Sie werden gleichmäßig aufgetragen und sanft einmassiert. Bei der Nassrasur solltest du einen Rasierpinsel verwenden und den Rasierschaum damit verteilen. Die Haare werden dadurch eingeweicht und geschmeidiger. Lass das Rasiergel oder den Rasierschaum etwa eine Minute auf der Haut. Die Haare stellen sich auf, sodass sie von der Rasierklinge besser erfasst werden können. Die Rasierklinge gleitet durch das Rasiergel oder den Rasierschaum gut über die Haut. Dadurch kommt es nach der Rasur zu weniger Hautirritationen wie Rötungen.

Fazit

Dies waren die wichtigsten Informationen, was der Unterschied zwischen Rasiergel oder Rasierschaum ist. Während der Rasierschaum von vornherein bereits eine schaumige Konsistenz hat, wird das Rasiergel durch das Hinzufügen des Wassers erst zum Schaum. Dadurch ist es aber auch frischer und enthält weniger Luft als Rasierschaum. Der einzige relevante Unterschied ist zwischen dem Schaum und Gel somit die Konsistenz, also die Art, wie du das entsprechende Mittel aufträgst und dosierst. Ein wenig Ausprobieren lohnt sich, da jede Haut anders reagiert.

Über Der Philosoph 590 Artikel

Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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