Schilddrüsenunterfunktion: Die richtige Ernährung

Schilddrüsenunterfunktion: Die richtige Ernährung
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Die Schilddrüse ist ein komplexes Organ und eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) bedeutet für betroffene Männer fast immer eine Umstellung der Ernährung. Wie das richtige Essen und eine speziell abgestimmte Ernährung helfen können, mit einer Schilddrüsenunterfunktion umzugehen, erfahren Sie hier.

Notwendiges Übel: Medikamenteneinnahme bei Schilddrüsenunterfunktion

Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse produzieren Männer in der Regel zu wenig der Hormone Thyroxin und Trijodthyronin. Sie sind verantwortlich für den reibungslosen Ablauf des Energiestoffwechsels, das Knochengerüst und unterstützen viele wichtige Funktionen des menschlichen Organismus. Meist muss ein Fehlen dieser Hormone durch vom Arzt verschriebene Medikamente ausgeglichen werden. Diese sollten nicht zusammen mit Milchprodukten verzehrt werden, da Kalzium die Aufnahme des Medikaments behindern kann. Auch Kaffee kann sich ungünstig auswirken. Am besten die Tabletten morgens auf nüchternen Magen einnehmen und mit dem Verzehr von Kaffee und Milchprodukten eine halbe Stunde warten.

Das Schilddrüsen-Spurenelement: Jod

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Im Zusammenhang mit der Schilddrüse wird immer wieder das Spurenelement Jod genannt. Ein Jodmangel kann sogar die Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion sein. Um herauszufinden, ob ein Jodmangel vorliegt, können Männer sich beim Arzt ihres Vertrauens den Jodspiegel messen lassen. Leidet man an einer Schilddrüsenunterfunktion, wird von Ärzten die zusätzliche Einnahme von Jod empfohlen. Sollte man allerdings an einer chronischen Schilddrüsenentzündung (Hashimoto) leiden, so ist Jod kontraproduktiv. Männer können ihre Jodzufuhr aber auch durch die Ernährung verbessern. Zu den besten Jodlieferanten gehört frischer Seefisch wie Kabeljau, Scholle und Seelachs. Wichtig ist, dass es sich nicht um Süßwasserfische handelt. Durch die Gletscherschmelze vor Tausenden Jahren wurde Jod ins Meer freigesetzt und wird von Seefischen aufgenommen. Daher sind Meerestiere die besten Jodlieferanten, während Süßwasserfische wie Zander, Forelle oder Lachs kaum Jod enthalten. Auch Milchprodukte und Fleisch- und Wurstwaren können den Körper mit Jod versorgen, allerdings kommt es auf die Ernährung des Tieres an,wie viel Jod die Produkte liefern. Eine übermäßige Jodzufuhr wird bei Medizinern kontrovers diskutiert. Während die WHO (World Health Organissation) die notwendige Menge der Jodaufnahme für Männer mit 150 – 180 mcg/Tag angibt, nehmen Japaner mit ihrer täglichen Ernährung das fast 100-fache dessen auf. Gut versorgt ist man in der Regel schon mit 2-3 Fischmahlzeiten in der Woche.

Wichtige Vitamine und Spurenelemente bei Schilddrüsenunterfunktion

Nicht nur Jod kann bei der Therapie einer Unterfunktion der Schilddrüse helfen. Die Müdigkeit, die oft mit einer Schilddrüsenunterfunktion einhergeht, können Männer gut mit Vitamin C bekämpfen. Südfrüchte, Acerolakirschen und Gemüse wie Paprika enthalten viel Vitamin C, welches nicht nur die Antriebslosigkeit positiv beeinflussen kann, sondern auch den Körper vor Infektionen schützt. Vitamin C mag keine Hitze, deshalb das Gemüse nicht zu lange erhitzen und am besten frisch essen. Vitamin A ist besonders für den guten Einfluss auf das Sehvermögen bekannt. Es kann helfen, Lichtempfindlichkeit zu lindern und ist ein wichtiges Antioxidans, welches dem Körper beim Kampf gegen Infektionen zur Seite steht. Enthalten ist es vor allem in Möhren, Kohl, Leber und Süßkartoffeln. Vitamin B12 findet sich vor allen Dingen in tierischen Produkten wie Ei, Fleisch, Milch und Käse. Es kann als einziges B-Vitamin im Körper gespeichert werden und hilft, Energie zu gewinnen und die Nerven zu stärken. Vitamin D wird eigentlich vom Körper selbst geliefert. Dazu aber benötigt der Körper Sonnenlicht. Bei einem Hormonmangel kann es nötig sein, vermehrt auf seine Vitamin D Aufnahme zu achten. Gute Lieferanten sind fette Seefische wie Thunfisch oder Aal.

Sehr gute Foren, wo du dich bestens informieren kannst:

Dieser Beitrag dient dazu dich zu informieren, solltest du aber einige dieser Symptome verspüren, wäre ein klärendes Gespräch mit einem Schilddrüsenspezialisten bzw. Internisten in Betracht zu ziehen.

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