USB Datenrettung – warum kann sie nötig werden und wie funktioniert sie?

USB Datenrettung
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Die günstigen USB-Sticks und Speicherkarten sind sehr beliebt, denn damit können die Speicherkapazitäten erheblich ansteigen, doch wie funktioniert im Notfall eine USB-Datenrettung? Diese kann manchmal erforderlich werden, da viele den Fehler machen, dass sie die Daten abspeichern, ohne dass sie davon eine Sicherungskopie erstellt haben. Keine Frage: USB-Speichermedien sind allgegenwärtig: USB-Sticks beispielsweise besitzen eine Speicherkapazität, die immer größer wird.

Während die Sticks am Anfang nur in der Lage waren, wenige Megabytes zu speichern, gibt es inzwischen Sticks mit mehreren Gigabytes. Selbst Unternehmen nutzen mittlerweile sogar oft nur einen USB Stick. Doch der bequeme und einfache Umgang mit USB-Speichermöglichkeiten verbirgt bei unzureichender Sicherung der Daten einige Gefahren. Es kann aus vielen Gründen zu einem Datenverlust kommen. Im folgenden Ratgeber wird erläutert, wie die USB-Datenrettung funktioniert.

USB-Datenrettung – für die Sicherung der Daten

Aufgrund der hohen Mobilität und Flexibilität sowie zur Erweiterung des Speichervolumens werden wichtige Daten vermehrt auf USB-Speichersticks oder –karten geschrieben. Dadurch ist es möglich, ein Vielfaches an Speichervolumen zu verwenden. Doch schnell ist es passiert: Die Daten wurden aus Versehen gelöscht oder eine Speicherkarte bleibt so lange in der Digitalkamera, bis die integrierte Speicherkarte voll ist.

In diesem Fall kann die Speicherkarte einen Defekt erleiden oder nach dem Wechseln der Karte wird sie vielleicht von anderen Geräten nicht mehr erkannt oder es sind keine Daten mehr enthalten. Das alles kann tatsächlich passieren, doch was nun? Wie kommt man an die Daten wieder heran? Eine USB-Datenrettung muss her. Auch bei einem beschädigten USB-Stick kann sie notwendig werden, wenn er vielleicht nicht mehr funktioniert, da er versehentlich beschädigt wurde oder vom Gerät zu zeitig abgezogen wurde, sodass auf die Daten kein Zugriff mehr besteht.

Gründe für einen Datenverlust bei USB-Speichermedien wie dem USB-Stick:

  • USB-Stick überschrieben
  • Daten aus Versehen gelöscht
  • USB Stick wurde falsch erkannt und soll formatiert werden
  • falsche Erkennung aufgrund von Fehlern im Dateisystem
  • Fehler liegen in der Logik des Controllerchips vor
  • Fehler im Speicherchip selbst, dann er scheint die Meldung „Bitte Datenträger einlegen“
  • Elektronik defekt, beispielsweise aufgrund eines Herstellerfehlers
  • USB-Speicherstick abgebrochen
  • USB-Stick wurde in der Maschine mit gewaschen
  • auf die Daten kann nicht mehr zugegriffen werden

In diesen und weiteren Fällen ist es nötig, die Daten per USB-Datenrettung wiederherzustellen. Dass ein Stick plötzlich nicht mehr erkannt wird, dieser Fehler tritt sehr häufig auf, denn die Funktion des USB-Sticks ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Wenn der USB-Stick versehentlich gebrochen ist, knickt oft die Platine. In diesem Fall wird der Speicherchip mit den Daten meist verschont, denn er sitzt im hinteren Bereich. Eine Rettung der Daten ist daher möglich.

Das Gleiche gilt, wenn der Stick mit gewaschen wurde. Auch dann können die Daten oftmals noch gerettet werden. Zu einem Datenverlust kann es durch Korrosion und Erschütterungen durch den Waschgang kommen. Die Datenrettung ist je nach Anzahl oder der Art der verwendeten Speicherbausteine und eingesetzten Speichercontroller unterschiedlich einfach oder schwierig.

USB-Stick-Datenrettung und Wiederherstellung

Bei handelsüblichen USB-Sticks kann ein Datenverlust irgendwann möglich sein, denn viele Sticks sind nicht für die dauerhafte Beanspruchung ausgelegt. Wie andere Speichermedien bleiben USB-Sticks vor Alterungs- und Abnutzungsprozessen nicht verschont. Anwendungsfehler und Unfälle erhöhen das Risiko für einen Datenverlust. Selbst zu versuchen, die Daten zu retten, ist meist lediglich bei leichten Softwarefehlern möglich, während es bei Hardware-Defekten in der Regel nicht gelingt.

Wurde an der Hardware manipuliert, kann eine professionelle Wiederherstellung teilweise unmöglich werden. Wenn du keine besonderen Elektrokenntnisse hast, solltest du den USB-Stick am besten nicht selbst öffnen und versuchen, die Daten wiederherzustellen. USB-Sticks verfügen über eine Vielzahl von Schaltkreisen. Das Herauslösen und Anlöten der einzelnen Komponente der Platine birgt einige Gefahren: Es kann beispielsweise zu Unterbrechungen und Verbrennungen von Schaltkreisen und verschiedener Komponenten kommen.

Erfolgt die USB-Datenrettung nicht fachgemäß, kann es passieren, dass die Daten für immer verloren sind. Bei einer Datenlöschung solltest du den USB-Stick keinesfalls weiter verwenden, denn dadurch überschreibst du ihn vielleicht, was eine Wiederherstellung der Daten eventuell unmöglich macht. Wenn du dir die USB-Datenrettung nicht zutraust, solltest du den Datenträger an eine entsprechende Fachfirma senden, die sich darauf spezialisiert hat.

Die Mitarbeiter werden ermitteln, welche Daten wieder herstellbar sind. Hole dir im Vorfeld einige Kostenvorschläge ein, damit du keine Wucherpreise bezahlst. Lass dir die Fehlerdiagnose geben und vereinbare ein Festpreis-Angebot für die USB-Datenwiederherstellung. Danach kannst du abwägen, ob du die Rettung der Daten in Anspruch nehmen möchtest. Die Preise variieren je nach Schwierigkeitsgrad und sie hängen davon ab, ob ein Soft- oder Hardware-Fehler vorliegt.

Fazit

Auch USB-Speichermedien sind fehleranfällig, sodass es zum Datenverlust kommen kann. Ein USB-Stick kann plötzlich ohne erkennbaren Grund nicht mehr lesbar sein und vom PC nicht mehr erkannt werden. Es gibt sehr viele mögliche Gründe für einen Datenverlust. So unterschiedlich sie auch sein mögen, Profis, die sich auf die USB-Datenrettung spezialisiert haben, können verloren geglaubte Daten meist wiederherstellen. Falls es sich um wichtige Daten handelt, empfiehlt es sich, keine Datenrettungs-Selbstversuche zu unternehmen und USB-Speichersticks selbst zu demontieren. Nimm, falls dir die Daten wichtig sind, lieber eine professionelle Datenrettung in Anspruch und unternimm keine riskanten Selbstversuche. Die Daten könnten sonst dauerhaft zerstört werden.

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Über Der Philosoph 967 Artikel
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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