Haarfestiger: Welche Arten gibt es?

Haarfestiger Haarfestiger: Welche Arten gibt es?

Die schönste Frisur nutzt meist nichts, wenn sie nicht mit einem Haarfestiger fixiert wird. Im Handumdrehen ist sie oftmals wieder zerstört. Heute möchten wir dir die verschiedenen Arten an Haarfestiger vorstellen, die es gibt und welche Vorteile und Nachteile die entsprechenden Produkte haben. Nachfolgend erläutern wir alles Wissenswerte rund um Haarspray, Schaum, Gel und Wachs.

Die Vor- und Nachteile von Haarspray – der beliebteste Haarfestiger

Vorteile Haarspray:

Das Haarspray ist im Bereich der Stylingprodukte für die Haare wahrscheinlich das beliebteste Produkt. Nicht nur bei den Frauen ist es weit verbreitet, auch viele Männer greifen heutzutage darauf zurück. Der Vorteil des Haarsprays liegt im Halt der Frisur und dies bei den verschiedensten Witterungseinflüssen. Es legt sich aufgrund der Inhaltsstoffe wie ein sehr feines Haarnetz über deine Frisur und dies hält bis zur nächsten Wäsche der Haare. Umso höher die Konzentration der Inhaltsstoffe ist, desto höher ist auch der Festigungsgrad des Sprays. Die Anwendung ist sehr einfach: Du gibst das Haarspray mittels Spraydose einfach als feinen Nebel über die Frisur. Damit gibst du deinem Haar den perfekten Halt und zusätzlich auch noch Volumen. Genauso einfach kann das Haarspray auch wieder aus den Haaren entfernt werden: Es muss entweder nur ausgebürstet oder ausgewaschen werden. Das Haarspray enthält häufig auch pflegende Substanzen, zum Beispiel Silikonöl, das dem Haar einen schönen Glanz gibt und es gleichzeitig auch vor UV-Strahlen oder anderen schädlichen Umwelteinflüssen schützt. Das Haarspray ist in verschiedenen Stärken erhältlich und wird meistens nur bei trockenen Haaren angewendet.

Nachteile Haarspray:

Wegen der enthaltenen Treibgase darf das Spray keinesfalls in die Augen gelangen. Zudem sollte der feine Sprühnebel nicht eingeatmet werden, da sich das Spray als eine Art Film über die Lungenbläschen legen könnte. Außerdem kann eine dauerhafte Anwendung des Haarsprays die Haare schädigen, da in nahezu jedem Haarspray auch Alkohol enthalten ist, der für den Halt der Frisur beim Styling erforderlich ist. Er schädigt allerdings die Haare auf Dauer auch, da er sie zunehmend austrocknet und trockene, glanzlose Haare sehen nicht nur unschön aus, sondern neigen auch zu Haarbruch. Hier ist eine passende Haarpflege notwendig, um der austrocknenden Wirkung entgegenzusteuern und das Haarspray auszugleichen. Dafür ist eine regelmäßige Pflege der Haare mit einer Haarkur oder ähnlichen Produkten empfehlenswert, die den Haaren viel Feuchtigkeit spenden.

Haarschaum / Schaumfestiger – ein weiterer Haarfestiger

Vorteile Schaumfestiger:

Der Schaumfestiger ist ein weiteres beliebtes Produkt, um die Haare zu stylen. Er gibt dem Haar Standfestigkeit und Volumen. Der Haarschaum ist sehr gut geeignet für Frisuren zum Föhnen sowie für die Anwendung, bevor Lockenwickler eingedreht werden. Schaumfestiger wird meistens in das noch feuchte Haar geknetet, aber auch in den trockenen Haaren kann er angewendet werden. Nach dem Auftragen, Verteilen und Kneten werden die Haare frisiert, da sich auf den Haaren ein leicht klebriger Film bildet, Durch ein Föhnen können die Haare zusätzlich in Form gebracht werden. Sie bekommen einen gewissen Halt und ein fülliges Volumen. Der Schaumfestiger kann nicht nur zum Styling beitragen, sondern auch zur Pflege der Haare, da der Schaum die Feuchtigkeit im Haar erhält und es somit vor zu viel Trockenheit schützt.

Nachteile Schaumfestiger:

Es sind Schaumfestiger mit und ohne Silikon-Zusätze erhältlich. Silikon soll den Haaren einen zusätzlichen Glanz verleihen. In den letzten Jahren hieß es vereinzelt, dass Silikon für die Haare vielleicht schädlich sein könnte. Doch die Nachteile, die Silikon in einem Schaumfestiger mit sich bringen kann, sind nicht so dramatisch, sodass auf den Glanz nicht verzichtet werden muss. Das Silikon legt sich als Mantel um das Haar, sodass es vor ungünstigen Umwelteinflüssen geschützt wird. Dies wird gleichzeitig auch als Nachteil des Silikons angesehen, denn dieser Mantel ist für viele Stoffe undurchlässig. Dadurch können vielleicht auch Pflege-Produkte die Haare weniger gut erreichen, wodurch es abstumpfen könnte. Dies kann mithilfe der richtigen Pflege jedoch sehr gut vermieden werden.

Haargel – der Haarfestiger vor allem für kurze Haare

Vorteile Haargel:

Das Haargel ist wohl die bekannteste Methode, um den Haaren den optimalen Halt zu geben und damit es für eine längere Zeit perfekt in Form bleibt. Das Haargel bringt jedoch nicht nur einen starken Halt in das Haar, sondern auch Glanz. Es ist im Vergleich zum Haarwachs weniger beschwerend und für modische, ausgefallene Stylings der Haare sehr gut geeignet. Das Gel kann in das nasse, aber auch trockene Haar gegeben und verteilt werden. Im Anschluss wird es, geformt, beispielsweise mit einem Kamm. Das Haargel härtet nach einiger Zeit aus, sodass die Frisur den Sitz behält. Ausschlaggebend ist, genau wie bei jedem anderen Haarfestiger ebenso, der Festigungsgrad. Je höher dieser ist, desto fester werden auch die Haare, nachdem sie getrocknet sind.

Nachteile Haargel:

Das Haargel setzt Akzente, es trocknet die Haare aber aus, da in vielen Produkten Alkohol enthalten ist, das zur Austrocknung beiträgt. Zudem können sich Schuppen bilden. Ein Auswaschen des Gels am Abend ist Pflicht, um die Haare nicht unnötig zu strapazieren. Haargel eignet sich für kurze Haare gut, während es für langes Haar eher ungeeignet ist.

Haarwachs – ein beliebter Haarfestiger

Vorteile Haarwachs:

Der Haarwachs ist ebenso ein weit verbreitetes Mittel, um die Haare zu stylen. Mit etwas Geschick können damit effektvolle Frisuren kreiert werden. Der Frisur wird ein intensiver Halt verliehen. Die Haare werden standfest, sind aber dennoch flexibel und erscheinen nach wie vor sehr natürlich. Die Haare werden aufgrund der wachsähnlichen Substanzen schön weich und geschmeidig. Sie erhalten zudem einen schönen Glanz. Sie erstrahlen gesund und gepflegt. Ein zusätzliches Volumen kann ebenso mit Haarwachs erreicht werden.

Nachteile Haarwachs:

Der Nachteil ist, dass den Haaren mit diesem Haarfestiger keine sehr starke Festigkeit verliehen werden kann, da sie nicht, im Vergleich zum Haargel, in einer bestimmten Form verharren. Das Haar bleibt formbar, wird also nicht so fest wie Haargel, Da Haarwachs viele Mineral- und Pflanzenfette enthält und die Haare beschwert, eignet es sich nicht für feine Haare. Sie verlieren durch das schwere Haarwachs an Volumen. Es kann aufgrund dieser Inhaltsstoffe auch nicht ausgekämmt werden und ist auch schwer auszuwaschen. Zudem sollte nicht zu viel Haarwachs verwendet werden, da das Haar schnell fettig aussehen könnte. Um dem vorzubeugen, ist bei der Anwendung ein wenig mehr Übung und Geschick erforderlich. Beim Kauf von Haarwachs sollte auf bestimmte Merkmale geachtet und das passende Produkt ausgewählt werden. Beim Alkohol ist weniger auf jeden Fall mehr, denn Alkohol entzieht den Haaren Feuchtigkeit, sodass sie bei einer regelmäßigen Anwendung zur Austrocknung neigen, was wiederum zu den bekannten Haarproblemen führt, beispielsweise Haarbruch, Spliss und eine Glanzlosigkeit.

Fazit

Die Haare sind ein natürlicher Kopfschmuck. Sind sie gesund und gepflegt, verfügen über einen guten Schnitt und sind perfekt gestylt, tragen sie ganz erheblich zu einem guten Aussehen bei. Beim Styling der Haare sind Haarfestiger eine gute Hilfe. Welches Produkt sich am besten eignet, hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise der Haarlänge, Frisur etc. Ein weiterer wichtiger Punkt sind enthaltene Pflegestoffe, um die Haare nicht unnötig zu strapazieren. Sind im Haarfestiger entsprechende Substanzen enthalten, durch die das Haar nicht nur gestylt, sondern zugleich auch gepflegt wird, können negative Auswirkungen durch die häufige Anwendung verhindert werden.

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Über Der Philosoph (518 Artikel)
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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