Soziale Netzwerke: Pures Gift für die Beziehung

Soziale Netzwerke Soziale Netzwerke: Pures Gift für die Beziehung

Man ist mit seiner Partnerin unterwegs und sie checkt andauernd per Smartphone ihre Mails in Facebook/Twitter oder schaut was ihre Freunde in den sozialen Netzwerken posten und dies mehrmals täglich. Das kann auf Dauer die Beziehung extrem belasten und in manchen Fällen sogar zur Trennung führen. Laut einer Studie der Universität von Missouri ist es jetzt amtlich: Soziale Netzwerke sind pures Gift für die Beziehung!

Soziale Netzwerke und der Beziehungsstatus

Der größte Streitpunkt ist und bleibt der Beziehungsstatus. Egal ob die Beziehung frisch ist oder schon länger andauert oft sorgt der Status als Streitpunkt weil die Partnerin im sozialen Netzwerk nicht bekannt gegeben hat, dass sie in einer Beziehung ist. Oft stellt „Mann“ sich die Frage: Warum gibt sie nicht bekannt, dass wir in einer Beziehung sind oder was hat sie zu verbergen? Ältere Personen, die erst seit kurzem im sozialen Netzwerk unterwegs sind, wissen oft nicht dass es so eine Funktion gibt oder wie man sie ändert. Ich habe schon öfter mitbekommen, dass sich ältere Paare deswegen gestritten haben. Dieses Thema ist aber nicht zu belächeln und Paartherapeuten haben es bereits mehrmals in ihrer Praxis behandeln müssen. Viele Paare wissen nicht, wie sie mit diesem Thema umgehen sollen.

Keine Kontrolle über den Konsum

Wir haben einige Männer zum diesem Thema befragt. Die meisten Männer belastet es sehr wenn ihre Freundin mehrere Stunden in den sozialen Netzwerken verbringt aber keine Energie oder Zeit aufwenden kann um abgesprochene Dinge einzuhalten oder zu erledigen. Das dauernde Kontrollieren der Status und Likes während man zuhause oder unterwegs ist, geht an die Substanz. Soziale Netzwerke haben mit gezielten strategischen Maßnahmen in den letzten 5 Jahren ihre Aufenthaltsdauer der Besucher verdoppeln können. Wer seinen Konsum in den sozialen Netzwerken nicht einschränken oder reduzieren kann, hat offensichtlich ein Problem und zusätzlich ein Beziehungsproblem. Oft flüchten Leute in die virtuelle Welt und vernachlässigen ihre realen sozialen Kontakte.

Sozialen Netzwerke

Eingeschränktes Profil

Oft führen solche -wie oben beschrieben- Situationen dazu, dass man anfängt seine Partnerin zu kontrollieren. Ob dies berechtigt ist oder nicht, mag mal dahingestellt sein. Man durchforstet ihr Profil sehr genau, wer oder wann das Profil, Bild oder den Status kommentiert oder geliked hat. Wenn dann bemerkt wird, dass man bei der Partnerin für gewisse Informationen, wie zum Beispiel die Freundesliste, usw., gesperrt ist kann sich dies unter Umständen zu einem sehr großen Problem in der Beziehung entwickeln.

Welche Lösung gibt es?

Man sollte dieses Thema in der Beziehung offen ansprechen und klare Regeln aufstellen. Meist ist es dem einem oder anderem gar nicht bewusst, dass der Partner sehr viel Wert darauf legt. Oft werden Bilder, Posts oder Kommentare falsch interpretiert, wenn diesbezüglich das Hintergrundwissen fehlt. Dies führt wiederum zu unnötigen Streitigkeiten. Viele Paare haben für sich eine elegante Lösung gefunden: Sie haben sich ein gemeinsames Profil eingerichtet oder bekannt gegeben, dass sie vergeben sind und wer ihr Partner ist. So wird nichts vorm Partner versteckt. In einer Beziehung sollte man keine Geheimnisse gegenüber seinem Partner haben. Dies ist eine gute Lösung mit der beide Parteien zufrieden sein können. Ich würde den Personen empfehlen, ihre alten Chatprotokolle zu löschen. Um kein Konfliktpotential zu schaffen. Es gibt aber auch Paare die so etwas ablehnen, in meisten Fälle werden sie auch ihre Gründe dafür haben.

Fazit:

Es bleibt jedem selber überlassen, wie er das Thema in seiner Beziehung handhaben möchte. Wenn es ein Streitpunkt in der Beziehung ist, sollte man einfach klare Regeln mit dem Partner ausmachen. Schreibe uns deine Meinung zu diesem Thema. Sind Soziale Netzwerke auch pures Gift für deine Beziehung?

Über Der Philosoph (391 Artikel)
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

1 Kommentar zu Soziale Netzwerke: Pures Gift für die Beziehung

  1. Das ist wirklich ein heißer Punkt, der Beziehungsstatus und das Blocken. Ich erlebe es oft, dass Interessenten auf meiner Website http://ex-zurueck-profi.com mich fragen, wie sie nun ihren Beziehungsstatus stellen sollen. Ich empfehle ihnen dann zumeist, Facebook zu deinstallieren. Damit ernte ich zwar zumeist komplettes Unverständnis, aber die sozialen Netze tun keiner Beziehung gut. Sie kosten vor allem auch viel Zeit, die den Menschen dann im realen Leben fehlt.

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