Galaxy Note 9: Samsungs Frontalangriff auf Apple, Nokia und Huawei

Samsung: Galaxy Note 9
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Mit dem Galaxy Note 9 steht seit dem 24. August 2018 das neueste Samsung-Smartphone aus der beliebten Note-Serie in den Läden – zu einem stolzen Preis ab 999 Euro aufwärts. Auf welche technischen Besonderheiten du dich beim neuen Modell freuen darfst und ob dieses mit der Konkurrenz mithalten kann, verrät dir unser nachfolgender Artikel.

Längst nicht mehr das größte, aber immer noch eines der besten Smartphones

Noch vor einigen Jahren wurde das Galaxy Note aus dem Hause Samsung von vielen Handy-Liebhabern müde belächelt: Das Display war den meisten Nutzern viel zu groß, da es sich nicht mehr bequem mit einer Hand bedienen ließ, der integrierte S-Pen zum „Schreiben“ auf dem Bildschirm wurde als überflüssiges Spielzeug abgestempelt. Mittlerweile hat sich Samsung mit seiner Note-Reihe jedoch eine beachtliche Fanbase über den gesamten Erdball aufgebaut, die die unzähligen Business-Vorzüge des Galaxy Note zu schätzen wissen. Wenig verwunderlich also, dass mittlerweile bereits das Galaxy Note 9 in den Startlöchern steht, das sich abermals als High-End-Smartphone auf Höhe der Zeit präsentiert und daher in den Sortimenten von namhaften Mobilfunkprovidern nicht fehlen darf.

Stylus erstmals mit Bluetooth und neuen Features

Das Galaxy Note 9 ist mit einem 6,4 Zoll großen Super AMOLED Display ausgestattet, das eine Auflösung von 2.960 x 1440 Pixel bei einer Pixeldichte von 516 ppi bietet – der Bildschirm unterstützt darüber hinaus auch HDR10, was vor allem Filmfans zu schätzen wissen werden. Wirft man einen Blick auf aktuelle Smartphones der Mitbewerber, so stellt man schnell fest, dass das Note 9 längst nicht mehr der Riese unter den Mobiltelefonen ist, der er einst war: So bietet beispielsweise das P20 Pro von Huawei ein nur unwesentlich kleineres 6,1 Zoll-Display, während das ebenfalls recht frisch erschienene Huawei P Smart + mit seinen 6,3 Zoll fast schon an das Note 9 anknüpft. Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal bleibt jedoch weiterhin der im Galaxy Note 9 verbaute Stylus aka S-Pen: Der praktische Stift, der bei der blauen Farbausführung diesmal im knalligen Gelb daherkommt, unterstützt diesmal beispielsweise auch Bluetooth und ermöglicht seinem Verwender somit noch zusätzliche nützliche Funktionen: Beispielsweise die Steuerung der Smartphone-Kamera aus der Distanz oder die Nutzung des S-Pens als Fernbedienung für Powerpoint-Präsentationen.

Hochauflösende 12-Megapixel-Kamera mit 4K-Video

Im Bereich der Digitalkamera hat sich Samsung beim Galaxy Note 9 für das gleiche Modell entschieden, welches bereits im Vorgänger zum Einsatz kam. Du darfst dich also erneut auf eine hochauflösende 12-Megapixel-Kamera mitsamt einer variablen Blende freuen, die im eingeschalteten Automatikmodus selbstständig zwischen den Blendenstufen f/1.5 und f/2.4 wechselt – alternativ ist für erfahrene Fotografen jedoch auch eine manuelle Einstellung im dazugehörigen Modus möglich. Gänzlich ohne eine Neuerung wollte Samsung die bekannte Digitalkamera dann aber doch nicht im neuen Note 9 verbauen: So hat das Unternehmen der Knipse eine intelligente Assistenzfunktion mit auf den Weg gegeben, die das Fotografieren fortan noch schneller und einfacher machen soll. Durch die intelligente Funktion erkennt die Kamera nun automatisch, welche Art von Motiv fotografiert werden soll – infolgedessen passt sie die hierfür am besten geeigneten Einstellungen automatisch an. Neu ist dieses Feature, welches man ansonsten eher von echten Digitalkameras kennt, allerdings nicht: Mitbewerber Huawei bietet dieses in ähnlicher Weise bereits in seinem beliebten Flaggschiff P20 Pro an.

Falls du gerne hochauflösende Videoclips anfertigst, wird dich die Kamera des Galaxy Note 9 ebenfalls überzeugen: Mit ihr kannst du gestochen scharfe Clips in brillanter 4K-Qualität mit 60 Bildern pro Sekunde, auf Wunsch aber natürlich auch in herkömmlicher Full-HD-Qualität aufnehmen. Zur Anfertigung von Selfies oder zur Nutzung von Videotelefonie ist auf der Vorderseite des Note 9 eine weitere Kamera mit 8-Megapixel-Auflösung integriert, die mit einer f/1,7-Blende und Autofokus punkten kann. Hierbei handelt es sich übrigens um dieselbe Kamera, die auch schon im Galaxy S8 verbaut ist.

Pfeilschneller Prozessor und leistungsstarker Akku

Wirft man einen Blick auf das Innenleben des Galaxy Note 9, so weiß Samsungs neues High-End-Smartphone auch hier auf ganzer Linie zu überzeugen: Neben dem pfeilschnellen Exynos-98120-Chip, den man bereits aus dem Galaxy S9 Plus kennt, darfst du dich hier auf 6 bzw. 8 GB RAM LPDDR4, 128 bzw. 512 GB freien Speicherplatz sowie einen Irisscanner und einen Fingerabdrucksensor freuen. Letzterer wurde übrigens nun übrigens mittig und unterhalb der Kamera verbaut, nachdem sich Samsung beim Note 8 viel Kritik für seine unglückliche Platzierung neben der Kamera anhören musste. Ebenfalls verbessert hat sich Samsung beim Note 9 in Hinblick auf den verbauten Akku: Dieser bietet nun eine Kapazität von stolzen 4.000-mAh, wodurch er problemlos einen oder anderthalb Tage durchhalten dürfte. Zum Vergleich: Im iPhone X von Apple schlummert ein 2.716-mAh-Akku und selbst beim hauseigenen Samsung Galaxy S9 Plus sind es „nur“ 3.500 mAh. Lediglich das Huawei P20 bietet dem Note 9 diesbezüglich die Stirn: Auch hier wurde ein 4.000-mAh-Akku verbaut.

Einziges Manko des Samsung Galaxy Note 9: Der Preis

Falls es überhaupt einen negativen Aspekt beim Samsung Galaxy Note 9 gibt, dürfte dies definitiv sein leider viel zu hoch angesetzter Preis sein: Schon die Variante mit 128 GB Speicher ist mit einer UVP von 999 Euro alles andere als günstig, für die Ausführung mit 512 GB möchte Samsung sogar stolze 1.249 Euro sehen. Derzeit lohnt sich das Top-Smartphone daher wohl nur, wenn du  ohnehin gerade den Vertrag wechselst. 1&1 bietet das Flagschiff immerhin für rund 50 Euro im Monat.

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Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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