Mit Herren Accessoires das Outfit aufwerten

Herren Accessoires
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In vielen Jobs ist es Standard, im Businessoutfit zu erscheinen. Dazu gehören elegante Anzüge, Hemden und dazu passende Schuhe. Doch selbst wenn du dich im Job eher leger kleidest, stilvolle Kleidung ist auch zu vielen anderen Anlässen angesagt. Beim Theaterbesuch, auf Hochzeiten und zu vielen anderen festlichen Terminen wird auf entsprechende Kleidung Wert gelegt. Doch mit der Hose, einem stilvollen Hemd und einem Sakko ist das Outfit für den festlichen Rahmen noch nicht perfekt. Dazu gehören noch Herren Accessoires wie eine passende Krawatte oder andere Kleinigkeiten.

Tipps für die Krawattenwahl

Wenn man einer Legende Glauben schenkt, gehen Krawatten auf das Jahr 1663 zurück. Damals fand vor dem Schloss Versailles, das zu diesem Zeitpunkt gerade gebaut wurde, eine Parade mit großen Truppen statt. Unter anderem nahm daran ein Reiterregiment aus Kroatien teil. In den Überlieferungen steht, dass sie am Kragen eine Rosette trugen und die Enden an der Brust herabhingen. Dieser Stil gefiel König Ludwig XIV so gut, dass er nun an sogar einen eigenen Cravatier für die Herstellung und Pflege der Krawatten beschäftigte. Während sie damals vorwiegend in Adelskreisen verbreitet war, trägt man Krawatten heute im Berufsleben und zu festlichen Anlässen.

Die Auswahl einer Krawatte ist eine individuelle Angelegenheit. Immerhin spiegelt sich darin der Geschmack des Trägers wieder. Mit einer Krawatte kann man Aufsehen erregen, den persönlichen Stil unterstreichen oder einen schlichten Anzug optisch aufwerten. Hier einige generelle Tipps, damit die Krawattenwahl perfekt gelingt:

  • Die Krawatte sollte unbedingt zum Anlass passen. Es gibt heute unzählige Modelle und Ausführungen. Zu einem formellen Geschäftsessen ist eine Variante mit einem lustigen Comicmotiv eher wenig angebracht
  • Die Farbe der Krawatte wählst du am besten zum Anzug passend. Elegant sieht es aus, wenn die Farbe des Sakkos sich in der Krawatte wiederfindet. Doch du kannst auch ein Modell wählen, dass bewusst einen Kontrast darstellt. Wenn du das Sakko zum Krawattenkauf mitnimmst, kannst du prüfen ob beides zusammenpasst
  • Das Material: Besonders edel sehen Krawatten aus Seide aus. Sie sind allerdings teurer als Modelle aus Viskose oder einem Mischmaterial
  • Am besten kaufst du Krawatten mit einer Einlage. Sie erkennst du daran, dass sie sich dicker anfühlen. Mit der Einlage ist dafür gesorgt, dass sich die Krawatte nicht ständig verdreht.

Doch nicht nur Krawatten tragen dazu bei, dass dein Businessoutfit perfekt aussieht. Dazu gehören noch andere Accessoires.

Hosenträger oder Gürtel – Die Vor- und Nachteile

Hosenträger Fliege
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Nicht besonders ästhetisch sieht es aus, wenn der Hosenbund nach unten rutscht. Wegen diesem Problem haben sich Schneider schon vor Jahrhunderten die Köpfe zerbrochen. Im 16. Jahrhundert begegnete man ihm mit dem Wams. Dabei handelte es sich um eine Art Mieder, das am Rücken befestigt wurde. Mit kleinen Haken wurde die Hose in der Höhe der Taille daran befestigt. Heute trägt man kaum mehr einen Wams, doch Hosenträger sind nach wie vor beliebt. Sie erlebten Ende des 18. Jahrhunderts einen Boom als es angesagt war, Hosen zutragen die fast bis in Brusthöhe reichten.

Einer der großen Vorteile von Hosenträgern ist ihre Flexibilität. Sie werden aus Bändern hergestellt, die sich individuell an den Bauchumfang anpassen. Hosenträger befestigst du mit einem Clip vorne und hinten am Hosenbund und führst sie über die Schulter. Selbst wenn Du beim Mittag- oder Abendessen einmal kräftig zulangst, sitzen Hosenträger immer noch bequem. Darüber hinaus sind sie ein optischer Hingucker, wenn Du das Sakko ablegst. Noch dazu sind Hosenträger ein Stilelement, das jeder Figur schmeichelt.

Da vertikale Linien strecken, wirken sich Hosenträger auch optisch positiv auf die Figur aus. Deine Silhouette erscheint automatisch schlanker. Daher sind Hosenträger für Männer mit einigen Kilogramm zu viel eine optimale Wahl. Hosenträger sind flexibel verstellbar und passen somit jedem.

Ein Gürtel hingegen gilt als wichtiges Accessoire und ist in vielen Materialien erhältlich. Für einen geschäftlichen Termin oder festlichen Anlass wählst du am besten einen Ledergürtel. Unterschiede gibt es nicht nur in der Farbe und im Material, sondern auch bei den Schnallen. Bei der Wahl solltest du darauf achten, dass der Gürtel zum Anzug passt und die richtige Länge hat.

Mit einer Fliege perfekt gekleidet

Nicht jeder Mann kommt mit Krawatten gut zurecht. Einerseits möchte sich nicht jeder die Zeit nehmen, einen Knoten zu binden, andererseits fühlen sich manche durch eine Krawatte richtig eingeengt. Wer getrost auf eine Krawatte verzichten kann, dennoch sein elegantes Outfit vollenden möchte, kauft einen Fliege. Für die Auswahl gelten nahezu dieselben Tipps wie für eine Krawatte. Schließlich soll die Fliege die Kleidung ergänzen und den persönlichen Stil unterstreichen. Knallige Modelle wirken bei manchen Anlässen unpassend, bei anderen wiederum sind sie der bunte Farbtupfer, der das Outfit abrundet.

Fliegen gibt es in verschiedenen Varianten zur Auswahl. Wer geschickt ist, wählt ein Modell zum Selberbinden. Allerdings benötigst du sicher einige Zeit, bis du den richtigen Dreh heraus hast. Im Handel sind die Varianten zum Selberbinden als „Querbinder“ erhältlich. Dank der modernen Technik des Internets findest du online Videos, die das Binden einer Fliege erklären. Als Alternative entscheidest du dich einfach für eine vorgebundene Fliege. Dabei befestigst du die Enden einfach mit Haken hinten am Hals. Egal ob Krawatte oder Fliege, lass dich von deinem Gefühl leiten und wähle jene Accessoires, die am besten zu deinem Stil passen.

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Über Der Philosoph 1009 Artikel
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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