Online Shop erstellen: Hintergrundinformationen und Tipps

Online Shop erstellen
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Wenn du so wie die meisten Deutschen das Internet zum Einkaufen nutzt wirst du dich vielleicht fragen ob es schwer ist einen Online Shop zu erstellen. Während in den ersten Jahren sicher noch mehr Programmierkenntnisse nötig waren, um in die virtuelle Welt des Einkaufens einzusteigen, gibt es heute schon moderne Software, die es sogar Laien ermöglicht einen einfachen Webshop zu eröffnen.

Doch rentiert sich das eigentlich? Ist online Einkauf so beliebt, dass sich jeder auf dem Markt etablieren kann, der ein brauchbares Produkt zu verkaufen hat? Die Zahlen sprechen in diesem Punkt eine eindeutige Sprache.

Online Shopping boomt ungehalten: darum Online Shop erstellen

Online Shopping boomt ungehalten
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Wer einen Online Shop erstellen möchte, liegt damit voll im Trend. Wie eine Mintel Studie im Jahr 2018 ergeben hat, kaufen mittlerweile 92 Prozent aller Deutschen im Internet ein. Wer glaubt, dass es sich dabei vorwiegend um die junge Generation handelt, der irrt.

Im Zuge der Befragung gaben 89 Prozent der über 65-jährigen an, im letzten Jahr online eingekauft zu haben. Somit wird klar, dass der virtuelle Handel alle Bevölkerungsgruppen erreicht und eine riesige Zielgruppe bedient.

Hier einige spannende Informationen für dich, wenn du mit dem Gedanken spielst einen Online Shop zu erstellen:

  • Fast zwei Drittel aller Deutschen kaufen Bekleidung, Accessoires und Schuhe online ein: dieser Sektor bietet also einen großen Markt
  • Ebenfalls erfolgreich sind Online Shops für CDs, DVDs, Bücher und Spiele sowie für kleine Elektrogeräte und Pflegeprodukte: mehr als 30 Prozent aller Verbraucher haben angegeben, im letzten Jahr Waren aus dieses Produktsegmenten online eingekauft zu haben
  • Bei Lebensmittel und Getränken sind die Konsumenten allerdings noch zögerlich: nur knapp mehr als ein Fünftel hat sie bereits online eingekauft.

Ebenso beeindruckend wie diese Fakten sind auch die Umsätze, die durch E-Commerce gemacht werden. Im Jahr 1999, als man Online Shops noch skeptisch gegenüberstand, wurden gerade einmal 1,1 Milliarden Euro umgesetzt. 2005 waren es bereits 6,4 Milliarden, 2010 wurde erstmals die 20-Milliarden Marke überschritten.

Aktuell zeigen die Prognosen für 2019 einen Rekordwert von 57,8 Milliarden Euro. Kein Wunder, dass sich immer mehr Start-Ups und Unternehmen dazu entschließen, eine Online Shop zu erstellen. Doch wer damit erfolgreich sein möchte, sollte einige Zeit in die Vorarbeit investieren.

Erste Überlegungen zum eigenen Online Shop

Erste Überlegungen zum eigenen Online Shop
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Egal ob du bereits Erfahrung mit traditionellem Warenverkauf hast oder komplett neu in die Materie einsteigst, bevor du einen Online Shop erstellst, solltest du einige wichtige Dinge beachten. Viele, die mit dem Gedanken spielen einen eigenen Online Shop zu erstellen, fragen sich wie sie mit großen Marktplätzen wie Ebay und Amazon mithalten sollen. Immerhin haben Kunden auf diesen Plattformen Gelegenheit, unzählige Artikel zu finden und zu bestellen.

Für den Einstieg in das Online Business mögen die Marktriesen eine gute Option sein. Wenn du hier deine Produkte verkaufst, musst du selbst kaum Geld in das Marketing stecken. Interessenten geben einen Suchbegriff ein und finden mit etwas Glück deine Artikel. Allerdings heben die Marktplätze Provisionen ein, die bis zu 20 Prozent des Verkaufspreises betragen können. Wie hoch der Betrag genau ist, hängt in der Regel von der Produktgruppe ab.

Ein weiterer Grund warum es sich lohnt einen eigenen Online Shop zu erstellen ist, dass du bei Amazon & Co keinen Zugriff auf die Daten deiner Kunden hast. Somit ist für dich gezieltes Marketing nicht möglich. Auf lange Sicht gesehen ist ein eigener Web Shop sicher die beste Möglichkeit, um sich ein Stammkundennetz aufzubauen und seine Produkte auf dem Markt zu etablieren.

Doch bedenken solltest du, dass hinter einem online Shop viel mehr steht als der Kunde auf der Webseite sieht. Im Hintergrund laufen unzählige Prozesse ab, bis der bestellte Artikel schließlich beim Kunden einlangt. Immerhin musst du auch für ein Lager sorgen, wo die Waren bis zum Verkauf sicher aufbewahrt werden. Wenn du dich für ein Drop-Shipping Modell entscheidest, trittst du zwar in deinem Onlineshop als Händler auf, lagerst jedoch die Logistik aus.

Der Kunde erfährt dabei gar nicht, dass er zwar bei dir bestellt, aber von einem anderen Unternehmen beliefert wird. Bei diesem Geschäftsmodell arbeitest du mit einem Dropshipping-Partner zusammen: dieser übernimmt die Lagerung sowie die Verpackung und den Versand. Die Verpackung wird dabei auf Wunsch in deinem Firmendesign gestaltet.

Online Shops erstellen für verschiedene Firmengrößen

Onlineshop
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Einen eigenen Online Shop zu erstellen ist heute einfacher als noch vor einigen Jahren. Mittlerweile ist es ja auch möglich, mit ein wenig kreativem Geschick ohne große Vorkenntnisse eine Website zu kreieren. Genauso wie bei Homepages gibt es auch bei Webshops unterschiedliche Möglichkeiten. Für welche davon du dich schließlich entscheidest hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Wenn du auf der Suche nach einer Software bist, die du zur Erstellung deines Onlineshops nutzen möchtest, solltest du dir zunächst einmal darüber im Klaren sein was du von dem System erwartest. Für Menschen mit keinerlei Programmierkenntnissen sind die Baukasten-Systeme für Online Shops ideal. Die Idee dahinter ist simpel: für einen festgelegten Monatsbetrag nutzt du den Service des Anbieters.

Die Gebühren richten sich unter anderem nach der Anzahl der Produkte, die du in deinem Onlineshop anbietest. Mit Hilfe eines praktischen Assistenten ist die Gestaltung ein Kinderspiel: du wählst zwischen vorgefertigten Layouts, lädst aussagekräftige Produktfotos und Detailinformationen hoch und hast in wenigen Stunden den Onlineshop fertig.

So schnell geht es natürlich nur, wenn du dir schon im Vorhinein Gedanken über einige relevante Themen gemacht hast. Wichtig ist vor allem, welchen Service du deinen Kunden bieten möchtest. Untersuchungen haben ergeben, dass die Zahlungsvarianten zum Teil ausschlaggebend dafür sind, ob ein Interessent bei dir oder bei der Konkurrenz bestellt.

Ungefähr 70 Prozent brechen sogar den bereits begonnenen Bestellvorgang ab, wenn sie bemerken, dass ihre favorisierte Zahlungsmethode nicht angeboten wird. Für deutsche Konsumenten sind Kreditkarte, PayPal oder Überweisung die wichtigsten Optionen.

Ob du auch das Risiko von Kauf auf Rechnung tragen möchtest, bleibt dir selbst überlassen. Am besten informierst du dich schon bevor du den Online Shop erstellst über die Kosten, die durch die Kooperation mit verschiedenen Finanzdienstleistern entstehen.

Beim Onlineshop geht es natürlich nicht nur darum, was der Interessent auf deiner Homepage sieht. Vielmehr muss die Software eng mit der Logistik verknüpft sein: Lagerbestände müssen klar ersichtlich sein, außerdem muss das Programm auch Rechnungen erstellen und eventuell gleich ein Tool für die Buchhaltung inkludieren.

Wichtig ist natürlich auch, über den Online Shop Marketingaktivitäten steuern zu können. So kannst du herausfinden, welche Produkte am meisten gekauft werden, Newsletter verschicken und viele weitere Maßnahmen zur Kundenbindung setzen.

Ein besonders relevanter Punkt, den du nicht vergessen solltest, ist das SEO, zu Deutsch die Suchmaschinenoptimierung. Wenn du selbst häufig bei Google etwas suchst, wirst du merken, dass du eigentlich nur die Treffer auf der ersten Seite betrachtest. Statistiken belegen, dass 60 Prozent der User auf den ersten Eintrag klicken.

Beim zweiten liegt die Chance nur mehr bei 15 Prozent, den dritten Eintrag betrachten nicht einmal mehr acht Prozent der Nutzer. Somit wird klar, dass du durch gezielte Suchmaschinenoptimierung viel erreichst. Der kreativste Online Shop kann zum Flop werden, wenn Nutzer ihn in den Suchmaschinen nicht finden.

Fazit

Dank innovativer Baukastensysteme ist das Erstellen eines Online Shops heute keine Hexerei. Du brauchst kaum technisches Knowhow, um in wenigen Stunden einen simplen Online Shop zu kreieren. Allerdings solltest du dich darüber hinaus mit wichtigen Themen befassen: Neben hochwertigen Produktfotos und verständlichen Beschreibungen tragen auch die angebotenen Zahlungsmethoden zum Erfolg des virtuellen Geschäfts bei. Mit gutem Marketing und kompetenter Suchmaschinenoptimierung kannst du die Performance wesentlich verbessern.


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Über Der Philosoph 1314 Artikel
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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