Facebook der Beziehungskiller Nummer 1

Beziehungskiller-Nummer-1 Facebook der Beziehungskiller Nummer 1

Heute haben wir uns mit dem Thema auseinandergesetzt, wie Facebook mittlerweile der Beziehungskiller Nummer 1 geworden ist. Facebook spielt mit mehr als 1,42 Milliarden monatlich aktiven Nutzern inzwischen für viele Menschen eine immer größer werdende Rolle. In erster Linie dienen die sozialen Netzwerke natürlich dem Ziel, die Menschen zusammenzuführen, jedoch kommt es leider oft auch zu Eifersucht, Beziehungsproblemen bis hin zu Trennungen.

Wie Facebook aus Eifersucht zum Beziehungskiller Nummer 1 wird

Facebook gilt laut Studien, bei denen die Auswirkungen der extensiven Nutzung von Facebook auf die Beziehungen erforscht wurden, als der Beziehungskiller Nummer 1. Dies beginnt bereits beim Austauschen von Fotos oder Kommentaren, dem Liken von Beiträgen und vieles mehr. Dies alles verunsichert den eigenen Partner häufig sehr und treibt ihn dazu, misstrauisch und eifersüchtig zu werden. Weiter geht es mit dem Adden von neuen Leuten, das heißt, einen anderen in die eigene Freundesliste aufzunehmen. Plötzlich fragt man sich, wer das denn ist, da man diesen Menschen überhaupt nicht kennt. Wo haben sie sich kennen gelernt? Diese und viele weitere Fragen tauchen plötzlich auf. Daher kann Facebook die Eifersucht des Partners ziemlich anstacheln, zu Stress und Spannungen in der Partnerschaft führen und eine Liebesbeziehung auch gewaltig ins Wanken bringen. In einer Welt, als es noch keine sozialen Netzwerke gab, musste dem anderen in der realen Welt nachspioniert werden. Freunde wurden beispielsweise über das Verhalten des anderen ausgefragt oder es wurde im Handy nach fremden Telefonnummern oder SMS geschaut. Zu Zeiten von Facebook wird ausgiebig analysiert, mit wem Freundschaften bestehen, wer neu dazu gekommen ist, bei wem Kommentare hinterlassen wurden, wer regelmäßig Einträge auf der Pinnwand hinterlässt, wer Bilder und Einträge likt etc.

Wie sollte mit einer Eifersucht umgegangen werden?

Schnell kann da eine Eifersucht entstehen, in die sich viele Menschen auch gern einmal hinein steigern, denn aus Mücken können auch große Elefanten werden. Grundsätzlich ist es daher wichtig, erst einmal Ruhe zu bewahren und zu schauen, ob die Eifersucht auch tatsächlich begründet ist. Wer regelmäßig den Partner bei Facebook stalkt, findet meist früher oder später zweideutige oder vermeintlich überfreundliche Kommentare. Schnell wird eine eigene Wahrheit zurechtgereimt, die nicht immer unbedingt etwas mit der Realität zu tun haben muss. Vor allem für eifersüchtige Personen gilt es, gegen die Versuchung anzukämpfen, den anderen ständig überwachen zu wollen, denn manchmal ist es harmloser, als man glaubt. Wenn der andere seinen PC oder sein Smartphone, mit dem ja mittlerweile auch viele chatten, jedoch nur noch im Blick behält oder nervös wirkt, wenn der Piepton, der eine eingehende Nachricht ankündigt, eingeht, dann bist du wahrscheinlich zurecht misstrauisch. Das Gleiche gilt, wenn die Nächte plötzlich am Computer bei Facebook verbracht werden, erst recht, wenn dies einmal anders war.

Flirts auf Facebook werden zum Beziehungskiller

Sich regelmäßig mit anderen und manchmal mit neuen Leuten zu schreiben, daraus kann auch schnell mal ein Flirt entstehen. Oftmals schreiben einem bei Facebook Menschen an, mit deren Nachrichten man überhaupt nicht gerechnet hat. Häufig ist auch die Neugierde von den anderen einfach zu groß. Es werden Fragen gestellt, private Dinge werden erzählt, über gemeinsame Hobbys wird gesprochen und so schnell kann man sich gar nicht versehen, ist ein gegenseitiges Interesse entstanden. Von nun an wird regelmäßig geschrieben, was der Beginn für eine zarte Verknüpfung sein kann. Sind die Gefühle erst einmal entstanden, zieht es beide bald täglich vor den PC und die eigene Beziehung wird vernachlässigt. Während früher beide zusammen schlafen gingen, chattet nun der eine bis spät in die Nacht. Ein gemeinsames Fernsehen gibt es häufig auch nicht mehr. Einer sitzt vor dem TV und der andere vor dem PC. Es kommt zu Streitigkeiten und Stress. Verständlich, denn ein gutes Fundament für eine erfolgreiche Beziehung ist dies ganz sicher nicht. Irgendwann könnte sogar die Beziehung in Gefahr sein. Genauso läuft es oftmals ab. Es sei denn, das Paar kann sich dazu einigen, klare Entscheidungen zu treffen und die Partnerschaft wieder in der realen Welt zu leben.

Was kann getan werden, wenn aus dem Flirt mehr wird

Manchmal gelingt es, eine gemeinsame Lösung zu finden, mit der beide Partner leben können, beispielsweise dass sich darauf geeinigt wird, weniger Zeit am PC und mehr gemeinsame Stunden zu verbringen. Doch nicht immer ist dies der Fall. Leider scheitern Beziehungen auch. Facebook kann es dann schwierig machen, die zu Bruch gegangene Beziehung zu verarbeiten. Viele kommen mit der Trennung besser klar, wenn sie sich noch über Facebook hören. Andere hingegen belastet dies sehr, da ein Abschließen nicht möglich ist. In der anfänglichen Trennungsphase kann es oftmals hilfreich sein, den Ex-Partner zu löschen, um darüber hinweg zu kommen und nicht ständig die Kommentare, Fotos oder Likes sehen zu müssen.

Fazit

Für viele Menschen mag Facebook eine Bereicherung sein. Schließlich bietet es die die optimale Möglichkeit, um mit Freunden zu chatten oder Kontakte zu knüpfen. Doch für die Partnerschaften ist Facebook sehr oft alles andere als positiv, denn viele Beziehungen leiden eindeutig darunter. Wie die Studien bewiesen haben, ist Facebook der Beziehungskiller Nummer 1.Die Gründe hierfür sind sehr vielfältig, denn es kann einerseits die Eifersucht zwischen den Partnern anheizen. In vielen Fällen ist dies unbegründet, doch es können tatsächliche Flirts entstehen, welche die Beziehungen ins Wanken oder sogar zum Zerbrechen bringen können. Ein weiteres Problem, das Facebook liefert, ist die Tatsache, dass die Paare dadurch viel weniger Zeit mehr miteinander verbringen, da Facebook jeden Tag läuft und die reale Welt viel weniger Platz einnimmt. Dadurch können sich die Partner auseinander leben. Für Liebesbeziehungen sind die Portale wie Facebook daher nicht immer hilfreich.

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Über Der Philosoph (518 Artikel)
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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