Trockene Kopfhaut und Haarausfall – Aufklärung der Ursache ist wichtig

Trockene Kopfhaut und Haarausfall
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Juckt die Kopfhaut häufig, dann ist das schon unangenehm genug. Eine trockene Kopfhaut kann spannen und jucken. Sie verursacht selbst keinen Haarausfall, doch kann trockene Kopfhaut mit Haarausfall einhergehen. Häufig führt eine trockene Kopfhaut zu Schuppenbildung, die einen Haarausfall nach sich ziehen kann. Um trockene Kopfhaut und Haarverlust zu behandeln, ist es wichtig, die Ursache festzustellen.

Kann trockene Kopfhaut zu Haarausfall führen?

Haarausfall wird zumeist nicht nur durch eine trockene Kopfhaut verursacht, doch kann eine trockene Kopfhaut mit einem Haarverlust einhergehen. Um den Haarausfall erfolgreich zu behandeln, kommt es darauf an, die Ursache für den Haarausfall und für die trockene Kopfhaut herauszufinden.

Ein Haarausfall liegt vor, wenn über einen längeren Zeitraum täglich mehr als 100 Haare ausfallen. Haarausfall kann sich auf unterschiedliche Weise äußern. Bei einem erblich bedingten Haarausfall, unter dem etwa 70 Prozent aller Männer leiden, können sich Geheimratsecken, eine Stirnglatze oder eine Glatze bilden. Ist die Kopfhaut trocken, tritt meistens ein diffuser Haarausfall ein. Auf dem gesamten Kopf ist die Kopfhaut trocken.

Die Haare fallen auf dem gesamten Kopf gleichmäßig aus. Sie werden immer dünner und lichter, bis die Kopfhaut sichtbar wird. Ist die Kopfhaut trocken, kann sie die Feuchtigkeit nicht mehr halten. Feuchtigkeit ist wichtig für die Haare, damit sie genügend mit Nährstoffen versorgt werden können. Auch bei einer zu geringen Aufnahme von Flüssigkeit über die Nahrung, da du zu wenig trinkst, treten Nährstoffverluste auf, da der Organismus in den Sparmodus schaltet. Die Haarfollikel werden nicht mehr genügend ernährt. Sie bilden immer dünnere Haare aus, bis sie schließlich verkümmern und absterben.

Erkrankungen der Schilddrüse und trockene Kopfhaut

Erkrankungen der Schilddrüse
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Eine Schilddrüsenunterfunktion kann eine trockene Kopfhaut und Haarausfall nach sich ziehen. Eine Schilddrüsenunterfunktion bleibt häufig über längere Zeit unentdeckt, wenn sie keine nennenswerten Beschwerden bereitet. Sie führt zu einem diffusen Haarausfall. Nicht nur die Schilddrüsenunterfunktion selbst kann zu trockener Kopfhaut führen, sondern die trockene Kopfhaut kann auch durch Medikamente zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen hervorgerufen werden.

Trockene Kopfhaut und Haarverlust durch verschiedene Hauterkrankungen

Eine trockene Kopfhaut kann durch verschiedene Hautkrankheiten verursacht werden. Eine solche Hautkrankheit ist die Schuppenflechte (Psoriasis). Die Psoriasis kann in vielen verschiedenen Formen auftreten. Die betroffenen Bereiche sind rot, schuppig und stark juckend. Die Haut ist an den betroffenen Arealen trocken. Die Haare können ausfallen. Durch Kratzen infolge des Juckreizes kann der Haarausfall noch verstärkt werden.

Eine Neurodermitis ist eine entzündliche Hauterkrankung, die ähnlich wie eine Schuppenflechte mit Juckreiz und trockener Haut einhergeht. Ein Haarausfall kann an den juckenden Stellen auftreten. Auch andere Hautkrankheiten wie Ekzeme oder Pilzerkrankungen können zu trockener Kopfhaut und einem Haarausfall führen.

Verschiedene Hautkrankheiten und Pilzbefall können zu vernarbendem Haarausfall führen. Der vernarbende Haarausfall geht mit einer trockenen Kopfhaut einher und tritt in verschiedenen Formen auf, abhängig von der Ursache. Die betroffenen Stellen, an denen die Haare ausfallen, können jucken oder schmerzen. Im Verlauf der Erkrankung können Rötungen und Narben an den kahlen Stellen auftreten.

Trockene Kopfhaut und Haarausfall durch Nährstoffmangel

Nicht immer muss trockene Kopfhaut durch eine Erkrankung verursacht werden. Sie kann auch die Folge einer unausgewogenen, ungesunden Ernährung sein. Eine zuckerreiche Ernährung, ungesunde Fette und ein Mangel an Vitaminen, Eisen und Zink kann das Austrocknen der Kopfhaut begünstigen. Ein Eisenmangel tritt bei Frauen häufiger als bei Männern auf. Frauen können durch starke Regelblutungen viel Eisen verlieren.

Auch Männer, die sich vegan ernähren oder aus anderen Gründen mit der Nahrung nur wenig Eisen aufnehmen, können an trockener Kopfhaut und Eisenmangel leiden. Wichtig für gesundes Haar ist auch Zink. Ein Mangel an Zink kann trockene Kopfhaut und Haarverlust verursachen. Kannst du mit deiner Nahrung nicht genügend Zink, Eisen und Vitamine aufnehmen, sind Nahrungsergänzungsmittel mit solchen Inhaltsstoffen geeignet, um einer trockenen Kopfhaut und Haarausfall entgegenzuwirken.

Chemotherapie und trockene Kopfhaut

Die Einnahme verschiedener Medikamente kann zu trockener Haut und damit verbunden auch zu trockener Kopfhaut führen. Eine Chemotherapie zur Behandlung von Krebs wirkt sich auf den gesamten Organismus aggressiv aus. Sie kann die Haut und damit auch die Kopfhaut austrocknen. Eine Chemotherapie führt fast immer zu Haarausfall. Es handelt sich dabei um einen diffusen Haarausfall, der auf dem gesamten Kopf gleichmäßig auftritt. Die Haare fallen innerhalb kurzer Zeit aus, bis der gesamte Kopf kahl ist. Mit einer Kältebehandlung der Kopfhaut kann dem Haarausfall durch eine Chemotherapie entgegengewirkt werden. Ist die Chemotherapie abgeschlossen, wachsen die Haare wieder nach.

Trockene Kopfhaut und Haarausfall durch verschiedene äußere Einflüsse

Verschiedene äußere Einflüsse können die Kopfhaut austrocknen und zu Haarausfall führen. Intensive Sonneneinstrahlung und häufige Besuche im Solarium können zum Austrocknen der Kopfhaut und zum Haarverlust führen. Du solltest die Haare vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen. Auch im Solarium ist ein Schutz der Haare sinnvoll.
Trockene Kopfhaut und Haarverlust können durch das falsche Shampoo verursacht werden. Verschiedene Shampoos wirken aggressiv und trocknen Haar und Kopfhaut aus.

Häufiges Färben oder Bleichen der Haare können Kopfhaut und Haare austrocknen. Auch häufiges Föhnen oder die häufige Benutzung von Glätteisen trocknen die Kopfhaut aus. Aggressive Shampoos, Farbe, Bleichmittel und Föhnen können nicht nur die Kopfhaut austrocknen, sondern auch zu Schuppenbildung führen. Verstärkt sich die Schuppenbildung, kann es zu Haarausfall kommen.

Du kannst eine trockene Kopfhaut und damit verbundene Schuppenbildung vermeiden, indem du dein Haar weniger durch heißes und häufiges Föhnen, Glätten, Färben oder Bleichen belastest. Gegen trockene Kopfhaut und Haarausfall kannst du ein pflegendes Shampoo verwenden, das auf natürlicher Basis hergestellt wurde und Feuchtigkeit sowie Fette enthält. Mit einer pflegenden Spülung kann sich trockene Kopfhaut wieder erholen.

Trockene Kopfhaut und Haarverlust – die Ursachen aufklären

Trockene Kopfhaut
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Ist deine Kopfhaut trocken, juckt oder spannt sie und leidest du unter Haarausfall, solltest du einen Hautarzt aufsuchen. Er befragt dich zu bekannten Erkrankungen, zur Einnahme von Medikamenten, zu deinen Ernährungsgewohnheiten und zu deinen Lebensumständen. Er kann die Kopfhaut mit einem Dermatoskop untersuchen und eine Haarprobe entnehmen, um die Ursache der trockenen Kopfhaut festzustellen. Zusätzlich kann er eine Blutuntersuchung vornehmen, um festzustellen, ob eine Krankheit vorliegt, beispielsweise eine Schilddrüsenerkrankung. Bei der Blutuntersuchung kann der Arzt auch feststellen, ob ein Mangel an Zink, Vitaminen oder Eisen vorliegt. Wurde die Ursache festgestellt, kann die entsprechende Behandlung erfolgen.

Sanfte Mittel gegen trockene Kopfhaut

Eine trockene Kopfhaut kannst du mit verschiedenen sanften Mitteln behandeln. Du solltest jedoch zuerst die Ursache der trockenen Kopfhaut ermitteln lassen, denn bei Pilzerkrankungen und verschiedenen Hauterkrankungen wie Psoriasis kommt es auf die Behandlung dieser Erkrankungen an.

Verschiedene Cremes mit Aloe Vera können die Kopfhaut beruhigen und mit Feuchtigkeit versorgen. Auch verschiedene Öle wie Arganöl, Kokosöl oder Olivenöl beruhigen die Kopfhaut und fördern das Haarwachstum.

Für die äußere und innere Anwendung sind Samen von Bockshornklee geeignet. Sie können als Zutat für Quark und Salat oder zur Bereitung von Tee verwendet werden. Tee kann getrunken, aber auch auf die Kopfhaut aufgetragen werden.

Fazit: Trockene Kopfhaut und Haarausfall durch verschiedene Ursachen

Trockene Kopfhaut und Haarausfall können verschiedene Ursachen haben, die es zu ermitteln gilt, um eine erfolgreiche Behandlung vorzunehmen. Eine trockene Kopfhaut kann keine Feuchtigkeit halten und führt zu einer mangelnden Versorgung der Haarfollikel mit Nährstoffen. Bemerkst du die ersten Anzeichen einer trockenen Kopfhaut, beispielsweise Juckreiz oder Spannungsgefühl, solltest du einen Hautarzt konsultieren. Er nimmt die entsprechenden Untersuchungen vor und kann die Behandlung einleiten. Eine trockene Kopfhaut und Haarverlust können auch die Folgen einer unsachgemäßen Pflege mit aggressivem Shampoo, zu heißem und zu intensivem Föhnen, Glätten oder Färben der Haare sein. Mit einem Wechsel des Shampoos und dem Verzicht auf Föhnen kannst du einem Austrocknen der Kopfhaut entgegenwirken.

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Über Der Philosoph 889 Artikel
Darko Djurin (Der Philosoph) wurde am 04.05.1985 in Wien geboren. Er ist diplomierter Medienfachmann und Online Social Media Manager. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Musik Produktion, Visual Effects, Logo- & Webdesign, Portrait und Architekturfotografie und SEO – Suchmaschinenoptimierung. Seine Leidenschaft zum bloggen entdeckte er vor 12 Jahren. Der neue Mann ist nicht nur ein Projekt für ihn vielmehr sieht er es als seine Berufung seine Denkweise und Meinung auf diese Art kundzutun.

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